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Krankenkassen-Leistungen: Privatversicherte haben oft nur mangelhaften Schutz

DPADie rund zehn Millionen deutschen Privatpatienten werden besser behandelt, glauben viele. Doch die Tarife der privaten Krankenversicherung weisen nach SPIEGEL-Informationen oftmals gefährliche Lücken auf: Mehr als 80 Prozent leisten weniger als die gesetzliche Konkurrenz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837964,00.html
  1. #10

    sinnvoll

    sind private Krankenversicherung nur, wenn es sich um sogenannte Zusatzversicherungen handelt. so z.B. zur Abdeckung des Eingenanteils bei Zahnersatz, Brillen, Hörgeräte usw. Oder auch wenn man unbedingt ein Einzelzimmer und " Chefarztbehandlung " im Krankenhaus haben will. Der Tarifdschungel bei den privaten Krankenkassen ist nahezu unüberschaubar. Diese locken mit teils sagenhaft guenstigen Einstiegstarifen bei jungen Patienten Hat man aber ein gewisses Lebensalter erreicht, wir es plötzlich sehr viel teurer, ohne dass man dagegen etwas machen kann. Die Tücken liegen im Kleingedruckten. Die Gesundheitsreform von Ulla Schmidt vor einigen Jahren verursachte auch mit ein Desaster für Privatversicherte. Während die gesetzlichen Krankenkassen Miliardengewinne erzielten, ging es bei den Privaten bergab . . . . natürlich auf dem Rücken der Versicherten.

    Auf dem Gesundheitssektor wird seit vielen Jahren auch vom Gesetzgeber nur " herum gedoktort ". Gesundheitsreformen - weil nicht konsequent durchdacht - sind keine wirklichen Reformen sondern Flickwerk. Diejenigen welche wirklich davon proftieren sind keinesfall die Versicherten, auch wenn m,anche das zu spät bemerken.
  2. #11

    stimmt

    ich bin selbst DKV versichert und kann nur bestaetigen das die PKV am ende ist... ein Schneeball System das nun nicht mehr funktioniert...

    Abhilfe... abschaffen, die pkv Versicherungen rein in die gkv und alle altersrueckstellungen und finanzwerte der pkv versicherungs Konzerne fuer die gkv pfaenden
  3. #12

    Also abschaffen

    Hört auf den klugen Spiegel. PKV ist schlecht, also abschaffen und alle Mitglieder in die super GKV wiedereingliedern. Das ist Solidarität pur. Wir Zwangs-GKVer möchten schließlich nicht, dass die PKVer so gemein benachteiligt werden,
  4. #13

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    die GKV ist eine 150% vollrundumsorglos "Versicherung" mit entsprechenden Kosten - wobei für ordentlich Verdienende der Großteil der Kosten aus Umverteilung besteht.

    Bei der PKV kann man wenigstens durch das Eingehen kalkulierbarer Risiken den Preis drücken und die Versicherung ist das was eine Versicherung sein sollte: Dort einzuspringen, wo die persönliche Leistungsfähigkeit überfordert wird.

    Ich spare jedenfalls seit vielen Jahren um die 5000 Euro im Jahr die gut angelegt sind und schon einer kleinen Zusatzrente entsprechen. Die privat zu tragenden Selbstbehaltskosten sind geringer als ein Werkstattbesuch fürs Auto und es bleibt auch noch etwas für eine möglicherweise nötige Krücke als "Hilfsmittel" übrig.

    In einfachen Worten: Ohne Risiko keine Chance - Wobei das Risiko schlimmstenfalls darin besteht, genau so viel zu zahlen wie in der GKV.

    Das Ganze gilt natürlich nur für einen ordentlich verdienenden Single dessen GKV Beiträge zu 4/5 aus "solidarischer" Umverteilungsmasse an Andere besteht.
    alles klar... die pkv Marketing Mafia war aktiv.... kalkuliert es Risiko wenn ich das nur höre...
  5. #14

    Das wuste ich nicht ?

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    die GKV ist eine 150% vollrundumsorglos "Versicherung" mit entsprechenden Kosten - wobei für ordentlich Verdienende der Großteil der Kosten aus Umverteilung besteht.

    Bei der PKV kann man wenigstens durch das Eingehen kalkulierbarer Risiken den Preis drücken und die Versicherung ist das was eine Versicherung sein sollte: Dort einzuspringen, wo die persönliche Leistungsfähigkeit überfordert wird.

    Ich spare jedenfalls seit vielen Jahren um die 5000 Euro im Jahr die gut angelegt sind und schon einer kleinen Zusatzrente entsprechen. Die privat zu tragenden Selbstbehaltskosten sind geringer als ein Werkstattbesuch fürs Auto und es bleibt auch noch etwas für eine möglicherweise nötige Krücke als "Hilfsmittel" übrig.

    In einfachen Worten: Ohne Risiko keine Chance - Wobei das Risiko schlimmstenfalls darin besteht, genau so viel zu zahlen wie in der GKV.

    Das Ganze gilt natürlich nur für einen ordentlich verdienenden Single dessen GKV Beiträge zu 4/5 aus "solidarischer" Umverteilungsmasse an Andere besteht.
    Eine Chemoterapie übernimmt die PKV auch ohne Probleme?
    Und sie haben die nötigen Reserven um sich an den Kosten von 120.000€ zu beteiligen ?
  6. #15

    Wann war das denn?

    Zitat von haltetdendieb Beitrag anzeigen
    Gilt das auch für Beamte?????

    In meiner Zeit sind die losgegangen und haben all das wofür ich zuzahlen musste, umsonst gekriegt. Von Brille, Kuren bis hin zu Zahnersatz.

    Und auch alle anderen Privatversicherten waren früher die "besser" Versicherten.

    Seit wann hat denn dieser Wind so gedreht, das wäre doch mal eine interessante Frage.

    Ceterum censeo: Schafft die PKV ab, wie in Holland oder Österreich und schon klappt es mit der KV.
    (Österreich 8,8% Beitrag, Holland in der gleichen Größenordnung)
    Die Beihilfe ersetzt während der Dienstzeit nur 50% der Kosten und erst den Pensionären 80 %. Die meiste Zeit ihres Lebens müssen Beamte also die Hälfte der Arztrechnungen selbst bezahlen, und zwar nach dem privaten Abrechnungssatz (dem 2,3fachen gegenüber dem der gesetzlich Versicherten). Hinzu kommt die Kostendämpfungspauschale, durch die es für die ersten 150 bis 750 Euro (je nach Besoldungsgruppe) überhaupt keine Erstattung gibt.

    Der Leistungskatalog der Beihilfe geht ansonsten über den der GKV nicht hinaus und ist seit Jahren immer mehr verengt worden.

    Würden die Privatversicherungen abgeschafft, so kämen auf die gesetzliche Versicherung hohe Zusatzkosten hinzu, weil dann die m.E. skandalöse Querfinanzierung durch die Privatpatienten wegfiele.
  7. #16

    Jedem Selbständiger sollte sich gesetzlich versichern

    die privaten täuschen nur vor und wenn es darauf ankommt haben die tausend Ausreden weshalb Sie nicht zahlen und die Leistungen sind nicht besser eher schlechter ist zumindest meine Erfahrung 20 Jahre gesetzlich und 10 Jahre Privat vesichert.
  8. #17

    Maximale Kasse ?

    Zitat von forkeltiface Beitrag anzeigen
    Genau. Mindestlohn, Mindestversicherung.
    Politiker lancieren natürlich solche "Studien" - sie brauchen für das marode System mehr Zwangszahler, damit das Pyramidensystem gesetzliche Versicherungen, weiter bedient wird.
    Warum sollen dann die Argen die Beiträge für die PKV versicherten übernehmen, wenn diese in H4 fallen, wie es Gerichte entschieden haben ?

    Da muss man dann aber auch den Schneid haben und auf seine private Krankennversicherung verzichten und sich nicht vom blöden Staat aushelfen lassen.

    Aber so ist der Deutsch nichts bezahlen wollen, aber alles kassieren wollen …..
  9. #18

    Na jetzt aber !

    Zitat von Reqonquista Beitrag anzeigen
    Berüchtigt sind die "geschlossenen Hilfsmittelkataloge".

    Das bedeutet, dass man nur die Leistungen erhält, die bei Vetragsabschluss in dieser Liste enthalten sind. Wenn z.B. ein neues techn. Hilfsmittel eingeführt wird, dann bekommt man es nicht, wenn es nicht in der Liste erwähnt ist. Die meisten PKVs sind dann sehr knauserig (selbst erlebt!) und man bleibt auf den Kosten sitzen.

    Z.B. eine Schwimmprothese für Beinamputierte. Die gesetzlichen KK zahlen die, fast alle PKVs nicht.

    Der Verbraucher wird getäuscht und die Politik tut nichts dagegen!
    Das ist Vertragsfreiheit wie es von den Menschen gefordert wurde und wird. Sie hätten ja nicht in die PKV wechseln müssen.

    Und bitte jammern sie nicht so. Ist ist ihre Schuld wenn sie nicht Verträge lesen können. Außerdem bekommen sie immer noch die Chefarztbehandlung, wie ich feststellen durfte, als ich als Kassenpatient keinen Termin bei einem Facharzt bekommen konnte, da der keine Zeit hatte, aber alle diejenigen nahm die in der PKV waren.

    Gabe es da nicht einmal ein Studie einer Verbtrauerzentrale ?
  10. #19

    Verstehe ich nicht...

    Zitat von fred_w Beitrag anzeigen
    Es sollte jeder in die gesetzliche KRV als Grundsicherung für alle,
    Darüber hinaus, können dann die Privatversicherung absichern,
    Die GKV ist ja keine Grundsicherung, sondern ein rundumsorglos Vollkasko Kasse die überwiegend der Umverteilung dient. Was soll da noch zusätzlich privat versichert werden?

    Oder wollen Sie die Leistung der GKV einschränken und sie somit endlich preiswerter gestalten? Wohl eher nicht!

    Ich vermute bei Ihnen eher den Wunsch, dass durch "Alle" für Sie der Effekt dabei heraus kommt, billiger zu einem Versicherungsschutz zu kommen.

    Schon heute ist die GKV für Teile der Zwangsbeglückten ein Moloch ohne Gegenleistung. Seit Ullas Topf könnte das jeder sehen, wenn er wollte. Die Kassen bekommen aus dem Topf um die 100 Euro pro Versichertem. Wer mehr zahlt - geteilt durch die Anzahl an Versicherten - wird "solidarisch" geschröpft.








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