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Krankenkassen-Leistungen: Privatversicherte haben oft nur mangelhaften Schutz

DPADie rund zehn Millionen deutschen Privatpatienten werden besser behandelt, glauben viele. Doch die Tarife der privaten Krankenversicherung weisen nach SPIEGEL-Informationen oftmals gefährliche Lücken auf: Mehr als 80 Prozent leisten weniger als die gesetzliche Konkurrenz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837964,00.html
  1. #170

    Genau die

    Zitat von TimmThaler Beitrag anzeigen
    Meinen Sie jetzt die selbstverantwortlich handelnden Selbständigen, die letztens im Spiegel gejammert haben, dass sie die PKV nicht mehr bezahlen können, weils Geschäft so schlecht läuft, ...
    Genau die, ebenso wie jene, die aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgetreten sind und nun bemerken, das Lebensversicherungen, Aktienfonds und Häuser in verweisenden Kleinstätten keineswegs eine sichere Anlage sind und im Einzelfall jämmerliche bis gar keine Rendite bringen.

    Aber Sie sollten selbstverantwortlich nicht mit beratungsresistent verwechseln. Ich habe täglich genug Menschen in meiner Praxis und erlebe diese bornierten Wesen, die allles besser wissen. Dann sollen sie, jeder ist für sein Leben verantwortlich.
  2. #171

    Moloch

    Zitat von Neuer Debattierer Beitrag anzeigen
    Wie viel Honorar der einzelne Kassenarzt erhält, regeln die Kassenärztlichen Vereinigungen unter sich mit dem Honorarverteilungsmaßstab. Da reden die Kassen gar nicht mehr mit. Die handeln lediglich einmal im Jahr die Gesamtvergütung aus und überweisen quartalsweise die entsprechenden Beträge an die Kassenärztlichen Vereinigungen. Alles Weitere regeln die. Also: nix GOÄ....
    Richtig, dass ist der Moloch, gegen den die Ärzte und Patienten aufbegehren sollten. Aber leider gibt es keine Einigkeit, weil viele Kollegen mit dem System sehr gut verdienen und genau die Ärzte auf der Strecke bleiben, die der Patient eigentlich haben möchte.
  3. #172

    Einseitige Berichterstattung unerträglich

    Wir können froh sein, dass wir durch das duale Gesundheitssystem mit GKV und PKV für die breite Bevölkerung eine hervorragende Gesundheitsversorgung haben. Diese einseitige Berichterstattung ist einfach unerträglich. Hier wird ein funktionierendes Gesundheitssystem systematisch kaputt gemacht. Wo wird denn von der Masse der Fälle gesprochen, in denen die PKV-Tarife wesentlich mehr leisten als die GKV? Wo wird darüber gesprochen, dass die PKV die GKV mitfinanziert? Wo wird über die Abzocke der Ärzte gesprochen? (Hier sollte mal eingriffen werden) Wo wird über die massiven staatlichen Eingriffe in das PKV-System, die freie Marktwirtschaft, gesprochen, die die zitierten Preissteigerungen massiv mitverursacht haben? Wo wird über die wahren Hintergründe dieser Hetze gegen die PKV gesprochen?

    Ich bin verdammt froh, dass wir keine amerikanischen oder englischen Verhältnisse in Deutschland haben. Noch nicht. Das was die Politik konzeptionell mit der Bürgerversicherung plant, ist katastrophal hinsichtlich Leistung- und Beitragsgestaltung. Wer glaubt, mit einer Bürgerversicherung weniger zu zahlen und mehr Leistung zu erhalten, der irrt. Ich empfehle, einfach mal die Parteiprogramme zu lesen und sich die Auswirkungen ggfs. erklären zu lassen. Ich würde mir wünschen, dass Der Spiegel neutral berichtet und nicht auf diesen propagandistischen Zug aufspringt.
  4. #173

    Einseitige Berichterstattung unerträglich

    Wir können froh sein, dass wir durch das duale Gesundheitssystem mit GKV und PKV für die breite Bevölkerung eine hervorragende Gesundheitsversorgung haben. Diese einseitige Berichterstattung ist einfach unerträglich. Hier wird ein funktionierendes Gesundheitssystem systematisch kaputt gemacht. Wo wird denn von der Masse der Fälle gesprochen, in denen die PKV-Tarife wesentlich mehr leisten als die GKV? Wo wird darüber gesprochen, dass die PKV die GKV mitfinanziert? Wo wird über die Abzocke der Ärzte gesprochen? (Hier sollte mal eingriffen werden) Wo wird über die massiven staatlichen Eingriffe in das PKV-System, die freie Marktwirtschaft, gesprochen, die die zitierten Preissteigerungen massiv mitverursacht haben? Wo wird über die wahren Hintergründe dieser Hetze gegen die PKV gesprochen?

    Ich bin verdammt froh, dass wir keine amerikanischen oder englischen Verhältnisse in Deutschland haben. Noch nicht. Das was die Politik konzeptionell mit der Bürgerversicherung plant, ist katastrophal hinsichtlich Leistung- und Beitragsgestaltung. Wer glaubt, mit einer Bürgerversicherung weniger zu zahlen und mehr Leistung zu erhalten, der irrt. Ich empfehle, einfach mal die Parteiprogramme zu lesen und sich die Auswirkungen ggfs. erklären zu lassen. Ich würde mir wünschen, dass Der Spiegel neutral berichtet und nicht auf diesen propagandistischen Zug aufspringt.
  5. #174

    Unsinn, Sie haben keine Ahnung.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Ja, wenn eine Rechnung kommt, geht die an die Versicherung und ich habe nach drei Wochen mein Geld. Der Arzt hat in der Regel vier Wochen Zahlungsziel. Das ist wirklich ein riesiges Problem. Und am Anfang sammelt man die Rechnungen, bis die Selbstbeteiligung erreicht ist und freut sich regelmäßig am Ende des Jahres, wenn man eine ordentliche Rückzahlung wegen nicht eingereichter Rechnungen bekommt.
    ...
    Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie nicht alles in einen Korb werfen.

    Grundsätzlich muss man erst einmal eine gewisse Gesamtsumme erreichen, zumindest ist es in dem Haus so, zu dem ich gehöre, damit man einen Antrag auf Rückerstattung überhaupt stellen kann.
    Es sei denn, man hat über längere Zeit nicht eine bestimmte Mindestsumme erreicht, dann geht es eher, um keine Verjährung zu riskieren.

    Zudem, fragen Sie einmal die Leute, die bei der GKV sind, was sie davon halten würden, wenn sie erst einmal vorstrecken und sich danach noch die Zettelwirtschaft antun müßten.
    Man würde Sie kreuzigen wenn Sie das von ihnen fordern würden.

    Zudem muss man sich schon frühzeitig darüber Gedanken machen wie es wohl laufen wird, wenn man eines Tages "deaktiviert" wird.
    Nicht jeder kann so einfach mal hunderte von Euro verauslagen, um ihnen danach auch noch nachlaufen zu müssen.
    Wehe dem, dem die Belege auf dem Postweg verloren gehen, wehe dem, der Belege verlegt.
    Man hat keinen direkten Kontakt mehr zur Dienststelle, keine Möglichkeit mehr seine Belege kopieren zu können, einfach mal anrufen geht auf eigene Kosten, man ist auf den Postweg angewiesen, man bleibt auf den Portokosten sitzen u.v.a.m.

    All diese Probleme habe ich nicht, wenn ich bei der GKV bin.

    Ach ja, Sie sammeln also Ihre Belege um zu sehen, ob es für die Rückzahlung reicht?

    Wohl zuviel Geld in der Tasche?

    Mann oh Mann, was so manche für einen Stuss verzapfen.
  6. #175

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    Die PKV widerlegt Ihre Phantasiezahlen:
    "Der Leistungsumfang im Basistarif wurde nahezu vollständig dem der gesetzlichen Krankenkasse angepasst.
    Wie hoch ist der Beitrag im Basistarif und im Standardtarif?
    .
    Ich zahle ziemlich das selbe wie der Poster auf den Sie sich beziehen.
    um 700 Euro jaehrlich Basistarif mit 2.500 Euro Selbstbehalt, um die 200 Euro Pflegeversicherung.
    Da ich 6-8 Monate pro Jahr nicht in Deutschland/Europa bin bekomme ich diese Zeit am Ende des Jahres anteilig erstattet. Das sind ein paar hundert Euro am Jahresende. Das reicht immer schoen fuer Steuer und Versicherung bei meinem Auto...
    Das ist ein ziemlich normaler Tarif der Versicherungsgesellschaft mit den drei Buchstaben.
    Ich glaube auch dass es den noch gibt.
  7. #176

    Zitat von senfdazu Beitrag anzeigen
    Mitlerweile kann jeder, wirklich JEDER eine KV haben, egal welchen sozialen Status er hat !!!
    Bloederweise MUSS jeder so eine Mistversicherung haben.
  8. #177

    Zitat von indiantiger Beitrag anzeigen
    Ach ja: Wenn dale_gribble schon spielend 120.000 € hinblättern kann (und Millionen an Steuern gezahlt in den letzten Jahren), dann müsste seine aktuelle Lebensgefährtin mit 10fachem Einkommen ja Milliardärin sein. Warum empfängt sie dann überhaupt noch sogenannte Patienten?
    Wieso muessen Sie persoenlich werden?
    Ich arbeite seit ueber 20 Jahren und habe einige Jahre davon gut verdient. Deshalb habe ich geschrieben dass ich bei einer Steuerquote von gut 60% mehrere hunderttausend bis zu einer Million Steuern gezahlt habe. Wie kommen Sie da auf Millionen?
    Gehen Ihnen die Argumente aus und sie muessen auf die Polemikschiene?
    Ich habe ein schuldenfreies Anwesen und bekomme locker eine Hypothek ueber 300.000 Euro dafuer zu unter 2% Zinsen, wenn Sie es genau wissen wollen.
  9. #178

    Zitat von ichliebeeuchdochalle Beitrag anzeigen
    Was Sie beschreiben ist gar nicht das Problem. Es geht darum, dass Hunderttausende in der PKV von Beitragssteigerungen von 20 Prozent und mehr pro Jahr betroffen sind.
    Bei mir ist der Beitrag letztes Jahr gesunken.
  10. #179

    Zitat von passionsblume Beitrag anzeigen
    Das Problem wird dann aufkommen, wenn es Ihnen gar nicht so gelegen kommt. Wenn aus den 120000 Euro aufgrund der Inflation ein Drittel geworden ist, und wenn andererseits eine solche Therapie aufgrund rasant ansteigender Gesundheitskosten das Dreifache kostet.
    Wer sagt denn dass ich so eine Therapie ueberhaupt will? Ausserdem habe ich mein Geld mit Sicherheit weder im Sparstrumpf noch unter der Matratze.








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