Forum


 

Kraftwerksbau im Nahen Osten: Jordanien entdeckt die Atomkraft

REUTERS2019 soll Jordaniens erster Atommeiler in Betrieb gehen. Das Land will damit seinen steigenden Strombedarf sichern. Die politische Führung treibt die Pläne entschlossen voran - doch in der Öffentlichkeit regt sich ungewohnter Protest.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...825578,00.html
  1. #10

    Wohl kaum...

    Zitat von rhodensteiner Beitrag anzeigen
    Oje, wie werden wohl die Israelis darauf reagieren? Da steht ja schon wieder ein neuer Krieg an.
    ... denn aus Jordanien kommen seit vielen Jahrzehnten mehr keine Forderungen mehr, Israel zu vernichten. Mit friedvollen Nachbarn hat man ja keine Probleme. Ich rechne eher damit, daß die Israelis Ihre Hilfe anbieten.
  2. #11

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Koennen Sie mir bitte erklären, wie die durch Ihren Supergau erdachten Wassermassen, die benötigt werden, um ca. 200 km ins Landesinnere zu gelangen, in den Golf von Aqaba kommen? Sollte dieses Szenario eintreten, warum regt sich dann niemand über Israels Atomanlagen auf? Israel hat nicht mehr Trinkwasser als Jordanien, hat auch einen Zugang zum Golf von Aqaba und liegt sogar direkt am Mittelmeer, ist also theoretisch viel Tsunami-gefaehrdeter.
    Bei meiner Aussage handelt es sich um eine ironische Replik auf einen Vorposter, was ich durch das Zitieren desselben erkennbar machte.

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Ihr Verständnis von Pipelines und Pumpen ist auch nicht das eines Experten. Nach Ihrer Logik würde dann ja das Erdöl, das wir von Wilhelmshafen nach Karlsruhe pumpen auch alleine für die Pumpenergie gebraucht werden.
    Im Artikel wird dieses Problem angedeutet. Darauf bezog ich mich.
    Haben Sie den Artikel gelesen?

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Mein Osterwunsch: Herrgott, lass es Hirn regnen!
    Und möge er auch Sie nicht im Trockenen stehen lassen.
  3. #12

    Kühlkreislauf...

    Zitat von laokon Beitrag anzeigen
    Interessant an Ihrem Atrikel, dass niemand sich fragt, wo eigentlich das Kühlwasser für einen Reaktor herkommen soll. Wo doch kein Wasser im Land ist! Und Strom aus AKW für Meerwasserentsalzungsanlagen? Die 20 Km Küste, über die Jordanien verfügt, liegen in einem der engsten Meergebiete überhaupt, dem Golf von Aqaba. Und weiter südlich betreiben die Ägypter bereits massiv Raubbau am Meer mit Entsalzungsanlagen für die Millionen swimming pools in Sharm el Sheikh und ein paar Km weiter die Saudis. Es dauert Jahrzehnte, bis sich das Meerwasser in diesem Flaschenhals erneuert hat. In der Zwischenzeit leiten die Anrainer munter hochgradig versalzenes Wasser aus ihren Entsalzungsanlagen zurück in den Golf. Jeder schießt sich, so gut er kann, ins Knie.
    Das ist kein Problem!
    Hauptsache die neue Bespaßungszentrale von Scheich Ali Ben Ignoranzibazi erhält genug Energie, damit auch das wirklich extremste Feature nicht plötzlich aufhört sich zu bewegen, zu blinken, zu flimmern oder weis der Teufel was zu tun.

    Dubai ist übrigens bei westlichen Touristen sehr beliebt!
    Man träumt vom Urlaub auf der Palmeninsel oder vom Fischessen im Unterwasserrestaurant des Quatscharabschlabberbab.

    Ob wohl 2050 schon der Zeitpunkt gekommen sein wird, da auch der letzte westliche Bildungsfunktionstrottel kapiert, da er ums tägliche Trinkwasser, um seine Kalorienration und seine körperliche Unversehrtheit ähnlich einer Kreatur im Dschungel zu kämpfen hat, dass er den falschen Botschaften geglaubt hat?
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    2019 soll Jordaniens erster Atommeiler in Betrieb gehen. [/url]
    toll.
    die menschen geben erst ruhe, wenn der ganze planet unwiederbringlich verseucht ist.

    atommeiler in einem land, daß unter hitze und sonne nur so ächzt. irrsinn.
  5. #14

    wenn schon

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Man kann ein AKW mit Salzwasser kühlen, insofern ist das Problem das Sie anführen, keines.
    Saudi Arabien hat im Golf von Aqaba keine Entsalzungsanlagen.
    Wasser erneuert sich nicht, es fliesst nach.
    informieren, dann bitte gründlich:
    Der Golf von Aqaba ist nur der Flaschenhals eines maritimen Ökosystems, das von Djibouti bis Eilat reicht und als Rotes Meer bezeichnet wird. In das System münden keinen Flüsse, also kein Süßwasser. Der einzige Austausch (bilogische Erneuerung) findet durch die Meerenge Bal-al-Mandab bei Djibouti mit dem offenen (indischen) Ozean statt. Eine erhebliche Schwelle. Insofern zählt der Golf zum Roten Meer. Dieses wird schon jetzt durch Meerwasserentsalzung im großen Stil belastet. Da bei der Technik das
    entzogenen Salz als Sole ins Meer zurückgeführt wird, mit erheblichen Auswirkungen auf Fischbestände und Korallen. Das Rote Meer hat bereits jetzt einen relativ hohen Salzgehalt von 4,2% (Nordsee 3%) und wenig Nährstoffe.
    Saudi Arabien hat entlang der Küste von Janbu bis Jazan mehr als 30 Anlagen in Betrieb und weitere 14 im Bau.
  6. #15

    Für

    Jordanien bieten sich Kernkraftwerke förmlich an.
    Meerentsalzungsanlagen verbrauchen enorm viel Strom, der konstant vorhanden sein muss.
    Die hohe Abhängigkeit von Rohstoffen zur Stromerzeugung, die hohe Verschuldung infolge der Einfuhren, das alles spricht für Kernenergie.

    Jetzt müssen die Jordanis nur dafür sorgen, dass die internationalen Berufsempörten von Greenpi.. keine Einreise mehr bekommen, sodass sich die Ratio ungehindert durchsetzt.
    Eine Organisation, die von ca. 60 % deutscher Spendengelder lebt und bei uns unverständlich hohe Zustimmung erfährt, trotz manch zweifelhafter Praktiken.

    LIDL-Greenpeace-Skandal - Habt ihr das mitgekriegt und wie findet ihr das? - Yahoo! Clever
  7. #16

    Deutschland lieferte Brennstoff für den Bombenbau

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Genau wie wir, als wir in Deutschland die AKW's gebaut haben. Haben Sie auch ein Argument und einen Beweis für Ihre Behauptung?
    ....an die USA, an GB, an Frankreich.......

    Die ganze Geschichte "Kernkraftwerke" wurde damals in den 50ern, 60ern NUR und AUSSCHLIESSlCH wegen dem Bombenbau (militärische Gründe) so forciert und jeglicher Widerstand niedergeknüppelt.
  8. #17

    Das

    Zitat von laokon Beitrag anzeigen
    Da bei der Technik das
    entzogenen Salz als Sole ins Meer zurückgeführt wird, mit erheblichen Auswirkungen auf Fischbestände und Korallen. Das Rote Meer hat bereits jetzt einen relativ hohen Salzgehalt von 4,2% (Nordsee 3%) und wenig Nährstoffe.
    Saudi Arabien hat entlang der Küste von Janbu bis Jazan mehr als 30 Anlagen in Betrieb und weitere 14 im Bau.
    Rote Meer hatte schon immer einen höheren Salzgehalt als die Nordsee.
    Erstaunlich, dass Sie sich mehr Sorgen um Korallen und Fische als um den Süsswasserbedarf von, zunehmend mehr, Menschen in dieser Region machen.
  9. #18

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Jordanien bieten sich Kernkraftwerke förmlich an.
    Meerentsalzungsanlagen verbrauchen enorm viel Strom, der konstant vorhanden sein muss.
    Die hohe Abhängigkeit von Rohstoffen zur Stromerzeugung, die hohe Verschuldung infolge der Einfuhren, das alles spricht für Kernenergie.
    Oder für Photovoltaik oder Windenergie, Sonne und Wind steht dort mehr als ausreichend und dauerhaft zur Verfügung.

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Jetzt müssen die Jordanis nur dafür sorgen, dass die internationalen Berufsempörten von Greenpi.. keine Einreise mehr bekommen, sodass sich die Ratio ungehindert durchsetzt.
    Eine Organisation, die von ca. 60 % deutscher Spendengelder lebt und bei uns unverständlich hohe Zustimmung erfährt, trotz manch zweifelhafter Praktiken.
    Richtig so! Kritiker mundtot machen durch Verbot.
    So kenne ich Sie gar nicht, anderswo berufen Sie sich immer auf demokratische Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip.

    Oh Mann, da haben Sie ja wieder mal 'nen Skandal ausgegraben.
    Aber was haben Stern TV und LIDL mit jordanischen Plänen zur Atomenergie zu tun?
  10. #19

    Das

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Oder für Photovoltaik oder Windenergie, Sonne und Wind steht dort mehr als ausreichend und dauerhaft zur Verfügung.
    mit dauerhaft wäre ein weltweites Novum.Jordanien, ein Land ohne Nacht und ständig Wind ?


    So kenne ich Sie gar nicht, anderswo berufen Sie sich immer auf demokratische Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip.
    Grundsätzlich schon, mich stört nur der Protestexport.


    Oh Mann, da haben Sie ja wieder mal 'nen Skandal ausgegraben.
    Aber was haben Stern TV und LIDL mit jordanischen Plänen zur Atomenergie zu tun?
    Nichts, es ging mir um die, im Artikel erwähnten, Wanderprotestler von Greenpeace und ihrer unmoralischen Integrität.


TOP



TOP