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Krafttraining: Gewichte stemmen reduziert das Diabetes-Risiko
dapdKrafttraining formt nicht nur einen muskulösen Körper, es kann bei Männern auch einen drohenden Typ-2-Diabetes abwenden. Bisher war eine derartige Schutzwirkung nur von Ausdauersportarten bekannt. Hinter dem Effekt steckt vermutlich die erhöhte Muskelmasse.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...848744,00.html
- #1 08.08.2012 07:32 von
Wow...
...darüber machen die Amis eine Studie?
Der gesunde Menschenverstand und jeder halbgebildete Arzt kann das gleiche ohne eine solche Studie sagen. Das die genetisch indizierte Zuckerkrankheit auch mit Kraftsport nicht zu bekämpfen ist sollte jedem klar sein - es handelt sich ja um einen Defekt der auch durch Sport nicht ausgeglichen werden kann...deshalb muss Insulin gespritzt werden...das Typ 2 der sehr oft mit Übergewicht und übermäßiger kalorienreicher Ernährung und 0-sportlicher Betätigung einhergeht, mit Sport und entsprechender Lebensweise bekämpft bzw. eingedämmt oder gar verhindert werden kann ist doch wohl nichts alzu neues...ob es dazu eine Studie braucht?
Davon abgesehen...ich betreibe selbst Kraftsport...aber nicht ausschließlich. Die meisten Kraftsportler die ich kenne treiben "nebenbei" Ausdauersport (joggen, schwimmen, radeln, rudern usw.). Deshalb halte ich die Studie allein auf Kraftsport bezogen für nicht gerade aussagekräftig...zudem fehlt der Hinweis auf die Ernährung. Auch mit 5 x Fitness Studio in der Woche kann ich kein Übergewicht und die damit verbundene Diabetes Gefahr eindämmen wenn ich mir das doppelte an Kalorien reinstopfe wie ich verbraucht habe... - #2 08.08.2012 07:55 von
welch erkenntnis
Wer´s noch immer nicht kapiert hat: Nicht so viel Industriefutter mapfen und den Arsch öfter mal bewegen, dann bekommt man zu 99,9999% auch kein Diabetes.
- #3 08.08.2012 08:25 von
@fatherted98: Artikel gelesen?
Das Studiendesign zeigt doch ganz offensichtlich (für jeden, der den Artikel auch wirklich gelesen hat), dass die Teilnehmer in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. So wie es in einer ernsthaften Studie auch sein sollte. Unterscheidung in Trainingsart (reines Krafttraining, reines Ausdauertraining und ein Mix) und Dauer (2,5).
Aber hauptsache erstmal 9mal-kluge Weisheiten verbreiten wollen. - #4 08.08.2012 10:11 von
ausgemachter Humbug
Selbst wenn ich diesen Artikel vollständig lese, gibt er mir keine relevanten Informationen zur Hand. Weder wo, wer, wann und wie genau die Untersuchung erfolgte. Nicht einmal der Link oder die Wissenschaftler kann ich finden -.-.
Der größte Quatsch ist aber mal wieder die Verwechselung von KORRELATION und KAUSALITÄT. Nur weil Typen die Sport treiben (egal welchen) ein gerringeres Risiko für Diabetes haben heißt das noch lange nicht, dass dies der Grund dafür ist. Immerwieder begreifen dies a) die Wissenschaftler selber nicht, weil sie nach Sensationen haschen oder b) die Journalisten nicht, die darüber unseriös berichten! So wie hier bei SPON. Um diesen Zusammenhang wirklich festzustellen, müsste eine aufwendige randomisierte KLINISCHE STUDIE unternommen werden, wo die Leute instruiert werden und die Gruppen nach statistischen Verfahren gleich auf verschiedene Gruppen aufgeteilt werden und sich nur im Punkt Sport unterscheiden. Nur so lässt sich ein Effekt bzw. Unterschied kausal erklären. Was hier (obwohl es nicht mal geschrieben wurde) vorliegt ist offensichtlich eine epidemiologische, also beobachtende Studie, bei der einfach das Verhalten bzw. Daten ausgewertet werden, ohne das das Verhalten genauer untersucht wird. Damit lassen sich aber allenfalls Korrelationen herleiten, wie z.B.: Menschen die vermehrt Sport treiben, haben ein geringeres Risiko für Diabetes. ABER die Aussage, dass Diabetesrisiko sinkt AUFGRUND des Sports kann nicht getroffen werden und ist bestenfalls übersimplifiziert! Wie wäre es mit: Menschen die auf ihre Gesundheit achten trieben mehr Sport, ernähren sich gesund, haben höhere Bildung und ein intaktes soziales Umfeld?! Dann wäre eben nicht der Sport der Grund für den Rückgang des Risikos, sondern z.B. vielmehr die Bildung. Sport hat viele positive Effekte für die Gesundheit, bitte verstehen sie mich nicht falsch. Aber diese Aussagen X bedingt Y ist einfach nur grausige Wissenschaft und gerade in der Medizin / Ernährungswissenschaft sind die Journale voll mit den immer wieder gleichen und falschen Aussagen! - #5 08.08.2012 11:36 von
Statistik-Seminar
Zitat:" Abhängig vom Sportpensum pro Woche teilten sie die Männer in drei verschiedene Gruppen ein: Studienteilnehmer, die weniger als eine Stunde pro Woche trainierten, andere, die zwischen einer und zweieinhalb Stunden pro Woche trainierten und solche, die mehr als zweieinhalb Stunden pro Woche Sport trieben. Zusätzlich unterschieden die Forscher zwischen Ausdauer- und Krafttraining oder einer Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Bei ihrer Analyse prüften die Forscher auch, ob Faktoren wie Rauchen, Ernährung oder dem Body-Mass-Index das Ergebnis nicht verzerren."
Denke mit dem Satz wird dch relativ genau beschrieben, dass das allgemeine Verhalten der verschiedenen Gruppen berücksichtigt wurde und die Patienten in Gruppen eingeteilt wurden. Ob die nun randomisiert und doppelt verblindet waren, steht allerdings nicht da. Da geb ich Ihnen recht.
Aber ich hab ehrlich gesagt auch NULL Ahnung von Statistik und empfand einfach nur die Kommentare meiner Vorredner nur etwas 'Klugscheisserisch', da ich im Sportbereich als Sportphysiotherapeut arbeite und den medizinischen Hintergrund sehr wohl beurteilen kann :-) - #6 08.08.2012 11:46 von
@Thyme: Link anklicken
Man findet die Studie relativ einfach, wenn man den rot hinterlegten Link im Artikel anklickt...also zumindest bei mir hat das so geklappt
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