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Kostenexplosion: Stuttgart 21 wird teurer und ein Jahr später fertig
DPADas umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 geht erst Ende 2020 in Betrieb. Die Bahn erklärt die Verzögerung damit, dass das Grundwassermanagement erst später beginnen könne als geplant. Die Kosten für den Bahnhofsumbau steigen auf 4,3 Milliarden Euro.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823433,00.html
- #30 24.03.2012 05:51 von
Na Hut ab!!
Da werden die "feinen" Demokraten aber jubeln!!! Erst mal mit allen rechtsstaatlichen Mitteln den Bau verzögern und verteuern>> und dann, nach der Absage des Volkes, auch noch weiterhin alles blockieren was geht!! Da ist die Kosten- und Zeitexplosion ja wohl völlig unerwartet! Ein Gruß an die aufrechten "Besserwisser"
- #31 24.03.2012 06:24 von
Als Stuttgarter leidet man jetzt nicht nur unter Behinderungen durch die Umbaumaßnahmen - nein - die Wutbürger, die sich netter Weise selber durch Buttons als unerwünschte Minderheit ausweisen, stören den öffentlichen Frieden erheblich. So kann man das Frühlingserwachen am Schlossplatz wohl kaum genießen, wenn der Narrenverein XY mit seiner Lumpenkapelle zur kollektiven Bewegungstherapie bläst. Zudem fällt das aggressive Verhalten der, durch sektenartigen Brainwash überzeugten, Wutbürger auf, die auch keinen einzigen normalen Passanten unbehelligt schlendern lassen können - ständig wird man mit "Informationen" versorgt - klar, aus dem K21 Lager - und so natürlich propagandafrei und völlig neutral!
- #32 24.03.2012 06:35 von
Überraschung!!!!
Der Bahn ist auch wirklich nichts peinlich. Eigentlich war doch jedem normaldenkenden Bürger klar, dass die Kosten und die Zeit nicht eingehalten werden kann.
Dieses Projekt ist in der heutigen Zeit völlig fehl am Platze. Das sollten sich alle Verantwortlichen endlich eingestehen! - #33 24.03.2012 06:38 von
Jolande9 sie sagen es
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Sie sagen es. Es ist ja in allem so, es werden Schulden gemacht und alles muß so sein und dann, dann müßen unsere Kinder noch dafür aufkommen. Ich glaube auch, dass so ein großes Projekt in späteren Jahren enorme Reparationszahlungen erfordert. Es ist die Zeit des Größenwahns. Unsere Kinder werden sagen: was habt ihr gemacht - #34 24.03.2012 06:52 von
Oh! Welch eine Überraschung!
- #35 24.03.2012 07:17 von
- #36 24.03.2012 07:18 von
Als Stuttgarter
kann ich aus vollem Herzen sagen: Das ist mir aber sowas von wurscht!
200 Mio? Angesichts der 400+ Milliarden Euro, die wir in den letzten ~2 Jahren ohne murren für die Banken/Versicherungen abgedrückt haben -wohlgemerkt ohne Gegenleistung wie z.B. einen Bahnhof- sind 200 Mio. nicht der Rede wert.
Und um Besserwissern zuvorzukommen: Nein, das Geld kann nicht anderweitig verwendet werden, da es zweckgebunden ist und ansonsten im Haushalt versickern würde.
Dort ist das Geld mit Sicherheit nicht besser aufgehoben, denn Brücken, die in Nordeutschland ins Nirgendwo führen, überdimensionierte Verbrennungsanlage, Commerzbanken etc.pp. haben wir schon genug!
Nee nee, dann lieber in B.-W. investieren.
Einsprüche, Rücksichtnahme auf jedes Ungeziefer, Krawalle und pingeligste Auflagen manifestieren sich jetzt.
Wen wunderts es, dass S21 daher mehr kostet und später fertiggestellt wird? War ja der Plan der S21-Gegner. - #37 24.03.2012 07:19 von
- #38 24.03.2012 07:20 von
Die Grünen sind schuld
Wer ist denn schuld daran, dass sich der Baubeginn verzögert hat und somit sich auch die Kosten erhöhen? Die Grünen und die Links-Ökos haben doch vor der Landtagswahl den Wutbürger hochgekitzelt bis zum Geht-nicht-mehr. In Kristallkugeln, haben die Links-Ökos Zahlen gesehen, die dann unters Volk gebracht wurden. Cem Özdemir hat sogar mal 18 Milliarden in den Raum geworfen, frei von jeglicher Grundlage und ohne Sachverstand.
Kein Wunder ist der Protest zu S21 eskaliert. Dann kamen Schlichtung, Proteste, Ankettungen, Räumungen und die klärende Volksabstimmung. Das hätte man auch billiger haben können, wenn sich die gefühlte Mehrheit (und gleichzeitig reale Minderheit) sich nicht so radikal dagegen gestellt hätte.
Mein Vorschlag: Die Rechnung für die Mehrkosten gehen per Brief an die Parteizentrale der Grünen, das linke Aktionsbündnis und die sogenannten Parkschützer (Parkschützer sind die, die 170 Bäumen nachtrauen und dabei komplett übersehen, dass 5000 neue Bäume gepflanzt werden und der Park sich vergrößert.).
S21 ist nicht nur ein Immobilienprojekt. Es ist auch ein ökologisches Projekt, bei dem sich die grüne Lunge Stuttgarts massiv vergrößert. Es ist ein Städtebauprojekt, bei dem der Messerschnitt durch die Kehle Stuttgarts endlich auskuriert wird. Menschen können nun ungehindert durch den Kern Stuttgarts laufen, ohne dabei die einzige Unterführung ablaufen zu müssen. Der Sackbahnhof ist wie der Name schon sagt sackhässlich, er zerschneidet die Stadt, bremst die Züge aus und läßt im Winter durch die vielen Weichen den Verkehr verspäten. Mit den 70% weniger Weichen, die dann unterirdisch liegen werden, gibts dann auch keine zugefrorenen Weichen mehr. Die Züge können mit höherer Geschwindigkeit in den Bahnhof einfahren und wieder ausfahren. Der unterirdische Durchgangsbahnhof, den es in Stuttgart bereits gibt (S-Bahn-Station Hauptbahnhof) macht es vor. Lediglich 2 Gleise in denen die S-Bahnen nur so rein und wieder rausschießen zeigen die hohe Effektivität eines unterirdischen Durchgangsbahnhof.
Zudem wird endlich der Flughafen direkt angebunden. Kein Umsteigen mehr in Rohr, keine Kriechfahrt Richtung Flieger. Im Endeffekt ist S21 auch eine gründliche Renovierungsaktion. K21 hätte wenn man das Gleisvorfeld korrekt renoviert hätte, auch Milliarden gekostet. Also die Gegner sollen mal nicht immer so tun, als würde durch S21 die Welt untergehen... - #39 24.03.2012 07:33 von
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