Selbst wenn es wie behauptet stimmen sollte, dass ein Ausstieg 2 Mrd. EUR kosten würde (es gibt schließlich auch andere seriöse Rechnungen, die von 0,8 Mrd. EUR Ausstiegskosten sprechen, daher sollte man mit Aussagen der Bahn, die ja offensichtlich nicht unbedingt immer die Realität wiederspiegeln, etwas vorsichtig sein), wäre der Bau von "K21", d.h. umfassende Modernisierung und Renovierung des Kopfbahnhofs, immer noch viel, viel billiger als dieser beginnende finanzielle Alptraum. Die Risiken beim überirdischen Bahnhof sind sehr überschaubar, im Vergleich zu den ganzen hochkomplexen und großenteils ja nicht mal baugenehmigten Tunnelwerken, und da heute praktisch nur noch Wendezüge fahren ist das Zeitersparnisargument aus den frühen 90ern sowieso weitgehend gegenstandslos geworden.
Traurig werden nur die Immobilienhaie sein, die dann nicht hochpreisige Wohn- und Büroflächen bauen können - allerdings ist das momentan wirklich das Letzte, was man in Stuttgart braucht: teure Luxuswohnungen und Luxusbüroflächen... ;-)
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