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Korruptionsverfahren: Wulff soll gegen seinen Ex-Sprecher aussagen
dapdEx-Bundespräsident Christian Wulff soll als Zeuge im Korruptionsverfahren gegen seinen ehemaligen Sprecher vernommen werden. Olaf Glaeseker steht wegen Bestechlichkeit vor Gericht - auch gegen Wulff selbst läuft noch ein Verfahren.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...840374,00.html
- #1 22.06.2012 10:59 von
- #2 22.06.2012 11:08 von
Geht doch wieder so aus...
.wie eine Krähe gratz der anderen kein Auge aus
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen genauso ins Leere. Zum Schluss wir er freigesprochen, wegen seinen erhaltenen "Vergünstigungen". Getreu dem Motto: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. - #3 22.06.2012 11:12 von
Da stehen also dann zwei Krähen vor Gericht.
Wetten, dass am Ende noch beide alle Augen haben ? - #4 22.06.2012 11:30 von
- #5 22.06.2012 11:32 von
- #6 22.06.2012 11:47 von
Ganz einfach:
Wenn Wulff als Zeuge die Aussage verweigert, mit der Begründung, sich womöglich sich selbst belasten könnte in der Sache, was passiert dann?
- #7 22.06.2012 11:47 von
- #8 22.06.2012 11:50 von
...
ich bin absolut sicher, dass Wulff an allen entscheidenden Stellen, wo es auf seine Aussage ankommen wird, "Daran kann ich mich nicht mehr erinnern", "weiß ich nicht" und "...das war nicht Teil meines Aufgabenbereichs, da müssen sie andere fragen" antworten wird.
Hatte er nicht bei der Geschichte um den Vertrag mit der Frau des reichen Mannes auch schon dem Landtag geantwortet, dass er keinen Vertrag mit Egon Geerkens geschlossen habe (und einen leisen Nachsatz in den nicht vorhandenen Bart gemurmelt: "sondern mit seiner Frau.")?
Da werden aalglatte Aussagen kommen und das Bemühen um den Erhalt seines Anspruchs auf "Ehrensold" wird aus jedem Satz herausleuchten.
Nun wird ja nach wie vor behauptet, dass wir in einem Rechtsstaat leben würden. Dieser Rechtsstaat muss wohl auch weiterhin aushalten, dass die Kleinen gehängt und die Großen laufen gelassen werden müssen. Dass allerdings Scheinriesen wie Christian Wulff mittlerweile zu den Großen zählen ist schwer zu ertragen. - #9 22.06.2012 11:55 von
Der wird uns sogar noch sehr viel länger kosten. Ebenso wie der Über-Pate Kohl hat der Wulff nämlich auch eine recht junge Frau, die nach seinem Eingang in die ewigen Schnäppchengründe auch weiterhin in den Genuss der Bezüge von Fortuna Merkels Gnaden kommen wird.
Und zu dem 'für was?': Der Merkel ist das allemal 20 Millionen Euronen Steuergeld wert einen innerparteilichen Konkurrenten so relativ problemlos entsorgt zu haben. An ihr ist ja wieder mal nichts hängengeblieben, obwohl sie den ganzen Schaden von Anfang bis Ende zu verantworten hat. Eigentlich sollte man es ihr vom Privatkonto abziehen.
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