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Korruption und Vetternwirtschaft : Das Kreuz des Südens

Getty ImagesJobs für Freunde, Aufträge für Verwandte, Geld für alle - das politische Prinzip Siziliens. Nun droht der italienischen Insel die Pleite. Ein Lehrstück über die wahren Probleme vieler Regionen am Mittelmeer.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...846823,00.html
  1. #1

    subventioniert mit EU-Geldern

    Korruption ist DAS große Übel unserer Gesellschaft: für Einzelne nicht selten tödlich und sogar für Staaten existenzbedrohend. Trotzdem wird die Gefahr immer heruntergeredet oder das ganze sogar als Kavaliersdelikt abgetan.
  2. #2

    Die mafiösen Strukturen sind zu verfestigt, als dass es ein Politiker in Rom wagen würde, einen Krieg gegen die Mafia anzufangen. Die Perspektive, in einem "Maßanzug" aus Beton zu enden, ist nicht besonders verlockend.
  3. #3

    Man kann sich nur wundern ...

    ... warum sich Länder mit derartiger Mißwirtschaft, die ja auch Euro-Gelder verschlingt, kürzlich gegen Merkel durchsetzen können.

    Was läuft falsch? Ist es per se völlig ausgeschlossen, einem Land klar zu machen, dass es mit Geldern aus welchen Töpfen auch immer nur dann rechnen kann, wenn Mißwirtschaft (zumindest in dieser Größenordnung) ausgeschlossen ist?

    Mein Unmut über Europa wächst stetig. Es wird langsam Zeit, dass Tacheles geredet wird - freundschaftlich und deutlich.

    Heißt nicht eine alte Regel der Finanzwirtschaft: "Wirf schlechtem Geld kein gutes hinterher"?
  4. #4

    234234

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Korruption ist DAS große Übel unserer Gesellschaft: für Einzelne nicht selten tödlich und sogar für Staaten existenzbedrohend. Trotzdem wird die Gefahr immer heruntergeredet oder das ganze sogar als Kavaliersdelikt abgetan.
    ja, aber es ist in sehr unterschiedlichem Maß verbreitet. Ist in dem Artikel gut beschrieben.

    Man wird Korruption nie ganz ausrotten können, das System "Staat" ist nicht denkbar ohne Menschen, die über das Geld der Gemeinschaft entscheiden können. Man kann Sie aber auf ein erträgliches Maß senken, so schlecht finde ich bspw deutsche Verhältnisse da nicht. Vor 20 Jahren, bei der Abwicklung der DDR, habe ich da ganz Anderes erlebt.
  5. #5

    Verehrter Herr Jean-Claude Juncker,

    bitte lesen Sie solche Berichte über die WIrtschaft in der südlichen Eurozone, bevor Sie von den Deutschen (noch) mehr Solidarität mit unseren europäischen "Freunden" verlangen. Die weitere Finanzierung dieser verbrecherischen Systeme ist ein Skandal und eine Versündigung an dieser und den nachfolgenden Generationen.
  6. #6

    optional

    Wer glaubt, dass ein wenig "ölen" kleinerer Vorgänge nicht schlimm sei, der ist direkt für Not und Elend verantwortlich. Im Endeffekt ist es nur eine gigantische Gelddruckmaschine für bestimmte Zirkel. Auch wenn es nicht demokratisch ist, man sollte solche Landstriche, zum Wohle der Menschen dort, "fremdregieren"
  7. #7

    Ach

    Zitat von dierealistin Beitrag anzeigen
    bitte lesen Sie solche Berichte über die WIrtschaft in der südlichen Eurozone, bevor Sie von den Deutschen (noch) mehr Solidarität mit unseren europäischen "Freunden" verlangen. Die weitere Finanzierung dieser verbrecherischen Systeme ist ein Skandal und eine Versündigung an dieser und den nachfolgenden Generationen.
    komm! Die Deutschen arbeiten doch gerne für die Südländer mit. Sollten sie es irgendwann einmal nicht mehr tun, sind sie schuld am Zerfall der EU. Die blöden Deutschen.
  8. #8

    Umgang mit Geld ...

    Wer mit Geld nicht umgehen kann, der kann auch mit noch mehr Geld nicht umgehen, das ist bekannt.
    Wo Korruption gang und gäbe ist, wird durch mehr Geld diese Korruption noch ausgeweitet und angeheizt - auch das ist bekannt und unstrittig.

    Wer das nicht berücksichtigt, und weiter und noch mehr Geld in solch abgefaulte Systeme stecken will, handelt vorsätzlich und bösartig, egal ob sie Juncker, Merkel, Schäuble oder Draghi heissen.

    Allerdings verstossen wohl nur Frau Merkel und Herr Schäuble gegen den jeweils geleisteten Amtseid.

    Nicht zu glauben, was hier abläuft.
  9. #9

    Geister, die ich rief, werd ich nun nicht wieder los!

    Da ist es nun, das Offensichtliche. Nicht, dass die ganzen Missstände unbekannt gewesen wären. Aber der politische Blick sieht eben nur, was er sehen will. Dumm nur, wenn irgendwann das jahrelang geflissentlich übersehene aufpoppt und zum Existenzproblem wird. Leiden werden wie immer die Kleinen darunter, das ist das fatale. Wir werden sehen, wie oft man uns den alten Wein noch in neuen Schläuchen verkauft, nur eines ist sicher - irgendwann wird er sauer sein - und wir die Rechnung zahlen.








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