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Koran-Verbrennung: Zwei US-Bürger in Kabuler Innenministerium erschossen

APIm Innenministerium in Kabul sind nach afghanischen Regierungsangaben zwei US-Berater getötet worden. Laut Fernsehberichten kam es nach einem "Wortwechsel" zu einer Schießerei.

Koran-Verbrennung: Zwei US-Soldaten in Kabuler Innenministerium erschossen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #90

    Das

    Zitat von Orthoklas Beitrag anzeigen
    es hilft doch nichts: In diesem Land kannst Du nur alles falsch machen (wobei die Koran-Verbrennung wirklich nicht sein muss). Die Reaktionen auch auf einfache Kritik sprechen wahre Bände - völlig undenkbar in Europa.
    Raus aus dem Land; lasst diese Menschen ihr eigenes Schicksal mit ihren Taliban-Brüdern selbst regeln - sie wollen es so.
    Nur um diejenigen tut es mir leid, die anders, offener denken.
    --------
    hört sich ja fast so an, als wäre das Ziel des Einmarsches gewesen diesen Menschen "westlichen Standard und westliche Freiheit" zu vermitteln. Hat denn diese Menschen IRGENDJEMAND gefragt, ob sie dies überhaupt wollen??
  2. #91

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Eine öffentliche Koranverbrennung hat es ja nicht gegeben, da dieser eine Pastor es sich doch noch anders überlegt hat, ...
    Es hat sie gegeben, nur später als ursprünglich geplant:Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren | Politik | ZEIT ONLINE
  3. #92

    Zitat von AFH Beitrag anzeigen
    Man sollte noch so eingies diskutieren. Wer der Meinung ist, das Verbennen eines Buches solle mit dem Tod bestraft werden, gehört ins Irrenhaus.
    Mir ist der afghanische Staat völlig gleichgültig, weil ich nichts darüber weiss.
    Die afghanischen Menschen dagegen sind mir genau so lieb, wie jede andere Menschengruppe.
    ich finde es deshalb äusserst beglückend, wenn Nichtafghanen diesen Menschen zwingend vorschreiben oder verordnen wollen, wie sie sich zu verhalten haben, diese Höhlenmenschen, wie ein Forist hier Menschen dort bezeichnete.
    Afghanen sollen in ihrem Lebensraum das tun und lassen, was SIE wollen und nicht was wir ihnen vorschreiben.
    Kein Europäer würde sich von einem Afrikaner seine eigene Lebensweise vorschreiben lassen und so etwas als Anmassung zurückweisen.
    Wenn Afghanen hier lesen, dass man ihnen die „westlichen Regeln“ mit Bomben und Granaten beibringen sollte, kann man Reaktionen, wie sie jetzt geschehen sind zwar nicht billigen, aber verstehen.
    Wir, die Creme der „westlichen Welt“, haben genügend Fundamentalisten in unserer Gesellschaft, mit denen wir uns über Jahrzehnte noch auseinander setzen können und sollten.
  4. #93

    sicher...

    Zitat von *man* Beitrag anzeigen
    Ist Ihnen klar, dass die westliche Kultur älter ist als 20 Jahre?
    ...viel älter sogar. Aber was wollen Sie uns rüberbringen? Wir waren vor tausend Jahren auch so drauf, wie die lieben afghanischen Fanatiker und deswegen dürfen die jeden ermorden, der ihrem kruden Religionswahn nicht huldigt?
  5. #94

    Was

    Zitat von hf50 Beitrag anzeigen
    Eine übewältigende Bilanz des Wirkens der USA und ihrer Helfershelfer auch in diesem Krieg.
    Aber im Prinzip gerecht. Irgendwann müssen selbst überheblichste Politiker und Militärs lernen, daß Überfälle auf andere Länder in einer Katastrophe enden (müssen).

    Was sagen eigentlich unsere Kriegsstrategen Gerhard Schröder (SPD), Joschka Fischer(Grüne) und Peter Struck )SPD)zu dem Ergebnis ihres Wirkens als Kriegseinsteiger?
    Herr Struck dazu sagt, kann ich Ihnen auch sagen: "Die Sicherheit von D wird am Hindukusch verteidigt".
    (Sobald die ersten afghanischen Panzer 150 km vor der deutschen Grenze stehen, können die mir gerne Bescheid sagen, dann sehen wir mal, mit dem Verteidigungsfall).....
  6. #95

    re

    Zitat von Despair Beitrag anzeigen
    Warum sollten wir Toleranz zeigen, wenn es die Gegenseite nicht tut?!
    Warum sollten wir Respekt vor deren Religion oder Symbolen haben, wenn sie keinen Respekt vor unseren Religionen oder Symbolen haben?!
    Warum sollten wir Respekt vor ihrer Lebensweise haben, wenn sie keine vor unserer haben?!

    Achja, weil wir ja tolerant sind usw.
    Nein - nicht unbedingt weil wir toleranter sind.

    Sondern weil wir urteilen "möchten". Wenn man über andere urteilt, gilt eigentlich grundsätzlich, dass man selbst _besser_ sein muss.

    Übertragen auf Ihre Fragen heißt das eben, dass wir
    - Toleranz zeigen müssen (auch wenn die Gegenseite engstirnig bleibt)
    - Respekt gegenüber religiösen Symbolen haben müssen (auch wenn die Gegenseite unsere Symbole verbrennt oder beleidigt)
    - andere Lebensweisen respektieren (auch wenn die Gegenseite das überhaupt nicht so sieht).

    Das eigentliche Problem ist nur, wo genau wir die Grenze zwischen Toleranz und Aktivität ziehen. Wir können viele Eigenarten einfach tolerieren (und damit hinnehmen) - bei vielen anderen wiederum muss sich jeder fortschrittliche Mensch durchaus entscheiden, ob er/sie eingreifen muss: Wenn ein junges Mädchen mit einer Rasierklinge verstümmelt wird, muss der aufgeklärte Mensch (meiner Auffassung nach) eingreifen. Wenn aber ein Mensch an die Maxime glaubt, dass Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen müssen - muss der aufgeklärte Mensch dann ebenfalls schon eingreifen oder greift dann hier der Toleranzgedanke?

    Mit Pauschalurteilen und aggressiver Retorik werden wir das eigentliche Problem nicht lösen. Jeder Tote ist einer zu viel - es wäre JETZT völlig falsch abzuziehen und dem Land den Rücken zuzudrehen. Dann hätten doch die (intoleranten und wenig bis nicht aufgeklärten) Fanatiker "gewonnen" und freie Hand - das wiederum wollen wir gar nicht!
  7. #96

    Wenn

    Zitat von Ollie_ Beitrag anzeigen
    Ganz meine Meinung. Diese maßlos übertriebenen Reaktionen aufgrund der Verbrennungen können nichts anderes zur Folge haben.

    Alle westlichen Truppen raus da, sofort. Dann werden diese Radikalen schon irgendwann merken, dass man vom Koran allein nicht satt wird.
    -----------
    man/frau ein fremdes Land betritt, hat man/frau die Mentalität der einheimischen Bevölkerung zu akzeptieren. Und dies selbst dann, wenn man/frau glaubt diesen Menschen haushoch überlegen zu sein!!
  8. #97

    Man

    Zitat von huberwin Beitrag anzeigen
    erst recht wenn es sich um fundamentale Religionsfanatiker handelt.
    MIt Gewalt? MIt Reden? Vielleicht mit gemeinsamen Projekten?Mit Krieg in fremdem Land?
    Ich nehme mal an das über diese Fragen mehr debattiert werden muß bevor man die Spezialeinheiten und Drohnen losschickt.
    Im Moment wird der Fanatismus nur aufgeheizt und verstärkt, also, wie geht man mit Fanatikern um?
    läßt Diese in Ruhe in ihrem Land werkeln und wartet ab, bis sich der Fanatismus gelegt hat. Selbstverständlich schaut man sich das Ganze aus der Ferne an, man ist ja nicht blöde und sitzt mitten im Geschehen (sowieso wenn man auch noch einen Grund geliefert hat)...
  9. #98

    Toll!

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    Mit Merkel wären wir sowohl in Irak als auch in Afghanistan drin. immerhin hat Rot-Grün uns einen Krieg erspart. Seien Sie dafür dankbar.
    ---------
    Tolle Argumentation! Sie sind wohl politisch geschult!!! Ein "netter" Versuch von der Tat der rot-grünen Regierung abzulenken!!
    Was wir mit Frau Merkel wären ist reine Spekulation, was wir mit Rot-Grün sind, ist jedoch Realität!!
  10. #99

    Ich

    Zitat von intenso1 Beitrag anzeigen
    Man hätte viel Geld und vor allem viel Leid der afghanischen Bevölkerung und unseren Soldaten ersparen können, wenn wir >zu Hause< geblieben wären.
    Erwünscht waren wir von Niemanden und erwünscht sind wir auch jetzt von Niemanden.
    hätte mir gewünscht, dass Meister Struck und die ganzen SPDler/GRÜNler das genauso gesehen hätten. Danken Sie Gott, dass unsere, in Umfragen führende Bundeskanzlerin von Gottes Gnaden, uns nicht noch in den Irak geführt hat. Die war drauf und dran.....die saubere Dame...








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