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Koran-Verbrennung : Republikaner ätzen gegen den "Sorry"-Präsidenten

AFPDie Republikaner haben ein neues Wahlkampfthema. Sie sind empört, dass Obama sich nach den versehentlichen Koran-Verbrennungen in Afghanistan entschuldigt hat - und bringen sogar einen vorzeitigen Abzug ins Spiel. Wankt die Strategie der US-Regierung?

Koran-Verbrennung: Republikaner ätzen gegen den "Sorry"-Präsidenten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #20

    Zitat von atzlan Beitrag anzeigen
    "Der Aufschwung des radikalen Islam in Afghanistan war ein Produkt der Zusammenarbeit von Saudi-Arabien, dem pakistanischen Geheimdienst und der CIA bei der Bekämpfung der Sowjets in Afghanistan."
    Exitstrategie gesucht - Afghanistan - derStandard.at
    Der anscheinend mangende strategische Weitblick ist schon erstaunlich - und scheint den Nahen Osten jetzt völlig destabilisiert zu haben. Die Amerikaner haben ihre Konflikte am ehesten mit ihrer enormen Materialmacht gewonnen - so haben sie auch die Sowjets schlichtweg in den Bankrott gerüstet. Wo sie diese Materialmacht nicht einsetzen können, weil sie nicht flächig agieren können, kommen sie allerdings keinen Schritt weiter.
  2. #21

    Modern oder MIttelalter

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Das kommt davon wenn man ein Land "demokratisieren" will das man überhaupt nicht versteht.
    Kein Afgahne hat die NATO gebeten das Land zu demokratisieren, es gibt seit 10 Jahren überhaupt keine Fortschritte auf diesem Weg,
    Dazu kann ich sagen, das letztens im Fernsehen ein aufgebrachter Afgahne unter den Protestanten ins Mikrofon rief, das der Westen nicht den Koran verbrennen solle, sondern die Demokratie bringen soll. Um kurz darauf weiter gegen den Westen zu protestieren. Ist schon bemerkenswert. Ich vermute, das viele Afghanen auch hin und hergerissen sind zwischen dem Westen einerseits, Ihrem Glauben anderseits, dazwischen die Taliban, und somit weiss keiner , was er wirklich will. Da ist auch eine gute Arbeit seitens der Regierung vonnöten, der Afgahnischen Regierung, um konsequent einen Weg zu weisen, bzw. zu führen. Demokratie wie hier wird es so schnell nicht geben, das kann ich mir nicht vorstellen. Und so wie hier muss es ja auch nicht sein, sondern es kann ja auch eine Mischung sein.
  3. #22

    warum regen sich hier einige ueber Obama's Entschuldigung auf?

    Die USA haben unter dem Vorwand Bin Laden zu fangen Afganistan ueberfallen, sie haben mit einigen 'befreundeten' Laendern das Land besetzt, ein Praesident, der alles andere als demokratisch gewaehlt wurde, ist von den Besatzern etabliert worden.

    Das Land hat weder Freiheit noch Demokratie bekommen und schon gar keine Selbstbestimmung.

    Wenn alles so toll waere in Afganistan, waeren die bekritzelten Koran Buecher an Afganische Behoerden uebergeben worden, die damit gemacht haetten was sie fuer richtig halten.

    Die Republikaner sind mit nahezu allen Themen im Vorwahlkampf bisher gegen die Wand gerannt, es ist nur ein weiterer verzweifelter Versuch sich gegen Obama in Stellung zu bringen.

    Eines aber aus meiner persoenlichen Sicht zum Schluss, Soldaten sind ausgebildet zu toeten, dass sie dabei selbst ihr Leben riskieren liegt in der Natur der Sache. Bush's Krieg mit dem Irak hat ca. 5000 US Soldaten das Leben gekostet, die werden zwar nicht totgeschwiegen aber als Kolateralschaden fuer die hirnverbrannten Gedanken des EX US Praesidenten in Kauf genommen.
  4. #23

    Nachtrag

    Wenn ich richtig informiert bin, dann waren es doch die Islamisten, welche das Verbrennen fremder Symbole zum Volkssport gemacht haben.
    Die unerträgliche Arroganz, anderen zu "verbieten", was man selber dauernd macht, ist die Forderung nach Unterwerfung. Dazu ein klares Nein. Zumindest in Bayern.
  5. #24

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Republikaner haben ein neues Wahlkampfthema. Sie sind empört, dass Obama sich nach den versehentlichen Koran-Verbrennungen in Afghanistan entschuldigt hat - und bringen sogar einen vorzeitigen Abzug ins Spiel. Wankt die Strategie der US-Regierung?

    Koran-Verbrennung: Republikaner ätzen gegen den "Sorry"-Präsidenten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Dieses Schauspiel der Republikaner ist nicht etwa Zeichen innenpolitischen Drucks auf Obama, sondern zeigt auch dem letzten, wes Geistes Kind die Republikaner - jedenfalls Teile der Partei und Teile des Publikums - sind.

    Ich will mir ehrlich gesagt gar nicht in allen Details ausmalen, wie diese Leute auf den Originalton der Sportpalastrede von 1942 reagieren würden und hoffe, dass die Politclowns auf der Bühne niemals eine gedruckte Version des Originaltextes in die Finger bekommen werden.
  6. #25

    Mmh

    Zitat von Americanet Beitrag anzeigen
    Bei US-Themen eigentlich immer. Hier wird nämlich nur Klientel bedient, das einen Grund für Amerika-Bashin sucht..
    Im SpOn Forum geht es scheinbar nur nch um klicks.
    Die Qualität der Beiträge leidet darunter :-(
  7. #26

    Das Problem

    Zitat von symolan Beitrag anzeigen
    Muss uns überhaupt noch interessieren, was die republikanischen Präsidentschaftsanwärter so von sich lassen? Sind die nicht derart weit rechts (und tendieren immer stärker dahin), dass die sowieso nicht den Hauch einer Chance gegen Obama haben werden?
    ist, dass es leider verdammt viele Amerikaner gibt, die dahinter stehen, glauben Obama sei ein Kommunist, nicht wissen wo Europa liegt oder was Europa ist, der Bundeskanzler von D Hitler sei, usw.

    Deshalb ist die Chance der Republikaner immer mindestens 50:50 die Wahlen zu gewinnen. Die Amerikaner interessieren sich bei Wahlen in erster Linie für ihre eigene Wirtschaftslage, das ist auch ok so, aber das steht auch an zweiter und dritter stelle, dann kommt lange Zeit nichts und dann evtl. die Hilfe anderer Staaten, hier aber zu erst nur die, die ihren eigenen Interessen dienen.
  8. #27

    Taktik

    Zitat von FreieWelt Beitrag anzeigen
    Ich finde es äußerst dreist von Karzai, dass er eine Entschuldigung fordert und ich finde es feige und peinlich von Obama, dass er der Entschuldigung nachkommt. Bei einem Land, in dem Frauen nach einer Vergewaltigung gesteinigt werden, in dem die Todesstrafe für den Abfall vom Islam droht und in dem Homosexuelle getötet werden, muss man sich wirklich nicht entschuldigen. Karzai schuldet dem Westen eine Entschuldigung dafür, dass sein Land immer noch im Mittelalter verharrt. Menschen wegen einem Buch zu töten, ist barbarisch.
    Ich gehe davon aus, dass die Entschuldigung rein taktischer Natur war. Talk is cheap. Das wissen auch die republikanischen Präsidentschaftsbewerber. Dass sie die Entschuldigung zum Anlaß für Verbalattacken nehmen zeigt, dass Sie entweder mit ihrem Latein am Ende sind oder auf die Doofheit ihrer Landsleute setzen.
    Gleichwohl: wenn das zum schnelleren Rückzug beiträgt, seien sie gepriesen.
  9. #28

    so nicht

    Zitat von Americanet Beitrag anzeigen
    Bei US-Themen eigentlich immer. Hier wird nämlich nur Klientel bedient, das einen Grund für Amerika-Bashin sucht
    Wenn Sie schon statt deutsch solche Fremdwörter benutzen, dann schreiben Sie sie das nächste Mal bitte auch richtig. "Bashing" ist korrekt. Und nein, "Bashin" als Slang zu qualifizieren macht es für Sie auch nicht besser, sondern peinlicher.
  10. #29

    Zitat von dhanz Beitrag anzeigen
    Hmm, Sie vergessen, dass der amerikanische Präsident in den USA gewählt wird.
    Da ist die Mehrheit der Bevölkerung - einschließlich Präsident Obama selbst - 'rechts' eingestellt.
    Das mag ja sein, aber so konservativ, dass jemand gewählt wird, der als Verhütungsmethode Aspirin zwischen die Knie klemmen empfiehlt?

    Ich hoff's nicht.

    Zur Entschuldigung: Ob Entschuldigung oder Nicht-Entschuldigung und die Folgediskussion darüber, ...es ist doch nur heisse Luft.


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