Kopenhagen: Highway fürs Rad

Holger DambeckMehr als zehn Kilometer auf dem Fahrrad ins Büro? Was in deutschen Städten meist noch einer Zumutung gleicht, ist in Kopenhagen Fahrspaß pur. Die Stadt baut exzellente Schnellstraßen für Radfahrer, um Krankheiten vorzubeugen - und Gesundheitskosten zu senken.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...850351,00.html
  1. #1

    respekt...

    ... genauso sollte es in deutschland auch sein. ich fahr jeden tag nur 10 km einfache strecke mit dem rad und kann zum glück 2/3 ohne ampel zurücklegen. sobald man in der stadt unterwegs ist, macht das viele halten fast keinen spaß mehr. da merkt man das bei uns über jahrzehnte nur der autoverkehr gefördert wurde.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als zehn Kilometer auf dem Fahrrad ins Büro? Was in deutschen Städten meist noch einer Zumutung gleicht, ist in Kopenhagen Fahrspaß pur. Die Stadt baut exzellente Schnellstraßen für Radfahrer, um Krankheiten vorzubeugen - und Gesundheitskosten zu senken.

    Kopenhagen: Radwanderweg soll Arztkosten senken - SPIEGEL ONLINE
    Prima, sollte man hier in der Stadt unbedingt auch einführen.

    Kann dann bitte mal jemand die 300m hohen Berge einebnen, die dafür im Weg stehen?
  3. #3

    .

    Den Fotos nach zu urteilen, herrscht in Kopenhagen immer nur angenehmes Wetter. Wie sieht es denn bei Regen und Schnee aus?
  4. #4

    Neid!

    Da werde ich glatt neidisch; ich bin mir aber sicher, dass unsere gewählten deutschen Bedenkenträger bestimmt gewichtige Einwände (er)finden würden
  5. #5

    so was....

    ....ist beim Michel i D undenkbar, man stelle sich das mal vor, ein Politiker hier würde das vorschlagen ! Er ist entweder ein grüner Terrorist oder ein radikaler Linker o.ä. Dann die Lobbyisten in Berlin, vorneweg Autoindustrie, Ölindustrie, Pharmaindustrie (Verdient an Kranken ja am meisten) etc. In D hat so was keine Chance ! ISt man auch gut so, der Michel soll ja schließlich die Schulden der EU_ Länder abarbneiten, da ist für so was schlicht keine Zeit ! Los, und nun ab zur arbeit, Ihr Sklaven !
  6. #6

    Sehr lobenswert....

    ...hoffentlich beherschen die Kopenhagener das Rad besser als viele Deutsche Kollegen....wenn ich morgens mit dem Rad zur Arbeit fahre muss ich mehr auf andere Radler achten als auf Autofahrer...ob nun rote Ampeln, Vorfahrtsregeln, Handy telefonieren, gegen die Einbahnstraße (wo es nicht erlaubt ist), auf Fusswegen fahren, in zweier bzw. dreier Reihen nebeneinander herfahren, abbiegen ohne umgucken oder gar Handzeichen....bei anderen Radlern bin ich immer bremsbereit und vorsichtig. Gerade vorgestern ist mir ein Älterer Herr der mir entgegenkam und sich während rasanter Fahrt einfach umdrehte um mit seinen Kollegen zu schwatzen und einfach nach rechts zu mir rüberzog fast frontal ins Rad geknallt....je mehr Leute radfahren (so lobenswert das auch ist) desto langsamer kommt man voran als Radler, denn das Fehlverhalten vieler zwingt zu dauerndem Bremens und geringer Geschwindigkeit...das verleidet mir ein bißchen den Spaß am radeln zur Arbeit. Die nächste große Gefahr werden die E-Bikes sein. Wenn ungeübte Radler mit Motorunterstützung Geschwindigkeiten jenseit der 20 km/h fahren sind Unfälle mit Fussgängern und anderen Radlern vorprogrammiert..und natürlich gibts keine Helmpflicht für E-Bikes...
  7. #7

    ein gutes Vorbild für andere Städte

    Das Potential derartiger Radwege kann man sich auch an der Stadt Freiburg im Breisgau angucken. Entlang der Dreisam gibt es dort ebenfalls einen Radweg ohne Ampeln, da alle Brücken untertunnelt werden - und es an jeder Brücke einen Abzweig gibt. In Freiburg wird ein Drittel der Verkehrswege auf dem Fahrrad zurückgelegt und in Stoßzeiten ist der Radweg voll. Die Lebensqualität in Freiburg gilt als eine der höchsten in Deutschland.

    Auch andere Städte sollten den Mut haben, Flächen für Radschnellwege freizugeben, die Innenstädte als Achse queren.
  8. #8

    optional

    Hoffentlich kommt das Verkehrsministerium nicht auf die Idee, jetzt eine Fahrradsteuer einzuführen und damit die Fahrradwege auszubauen. Aber Gott sei dank haben wir genügend Haushaltslöcher. Die Fahrradsteuer kommt und die Gelder gehen im allg. Haushalt unter.
  9. #9

    Wenn man es sich mal genau ansieht

    hat man das geschaffen für das der typus bundesdeutscher kampfradler nicht zu gewinnen ist. gemächliches radeln, routen die zwar frei sind, aber nicht den hauptverkehrswegen mit geringstmöglichem abstand folgen.
    schon bemerkt wer denn so rücksichtslos fährt? fast ausnahmslos leute mit tausende-euro teuren sportgeräten. die masse der normalen radfahrer eben nicht. und genau diese spezies wird sich auch einen dreck um alle normalen radfahrer auf solch durchaus wünschenswerten routen scheren. das die supersprtwagenfahrer ihre ferrari, labo etc. im stadtverkehr nicht ausfahren sondern sich anpasen ist dieser spezies nicht bewusst. gut, das es auch noch vernönftige radler gibt!