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Kopenhagen: Highway fürs Rad

Holger DambeckMehr als zehn Kilometer auf dem Fahrrad ins Büro? Was in deutschen Städten meist noch einer Zumutung gleicht, ist in Kopenhagen Fahrspaß pur. Die Stadt baut exzellente Schnellstraßen für Radfahrer, um Krankheiten vorzubeugen - und Gesundheitskosten zu senken.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...850351,00.html
  1. #180

    Toll!

    Da verlangt man nicht nur mehr Fahrradkilometer, sondern schafft auch die Voraussetzungen dafür!
    Übrigens: schlechtes Wetter gibt es nicht - nur die falsche Kleidung ;-)
  2. #181

    Wohl wahr.

    Seit gut 4 Wochen wohne ich nun in dieser wunderschönen statt und ich muss sagen, dass Fahrradfahren hier wirklich ein Genuss ist. Selbst innerhalb der Stadt sind Strecken von 7 bis 10 Kilometer in kurzer Zeit machbar. Ich kann denjenigen die meinen in München wären die Radlwege auch so gut ausgebaut nur widersprechen. Hier kann man langsamere Radfahrer überholen und kann auch überholt werden ohne, dass man Angst haben muss auf den Fußgängerweg oder auf die Straße abgedrängt zu werden.
    Ich kann nur sagen hoffentlich werden ähnliche Projekte auch in Deutschland stärker gefördert, denn alle können davon profitieren, Autofahrer, Fußgänger und natürlich die Radler.
  3. #182

    Zitat von BlauaugBlondchen Beitrag anzeigen
    Was München anbelangt kann ich nix sagen. Ich leb hier an der Nordseeküste und pendle zwischen "Provinz" und "Großstadt".

    Aber es ist mir wirklich aufgefallen, dass der morgendliche und abendliche Rad-Berufspendler zu mehr als 50 Prozent das ist, was ich als Verkehrsrowdy bezeichnen würde. Also jemand, dem die StVO irgendwie wurscht ist. Und der anscheinend weder die Worte "vorausschauend" noch "an die Verkehrsverhältnisse angepasst" noch "rote Ampeln werden nicht ignoriert" kennt.

    Es sind nicht alle Radler so! Aber mich erschreckt die Menge an Berufspendler-Radlern, die hier anscheinend so drauf sind.
    Nicht durch Blauaugblondchens, sondern durch eine objektive Kamera betrachtet, zeigt die Wirklichkeit ein anderes Gesicht.

    In Hamburg wurde im April d.J. wegen des "Rotlichtwahnsinns" vom ADAC eine Überprüfung vorgenommen.

    An drei oder vier hamburger Kreuzungen wurden versteckte Kameras installiert. Lt Hamburger MOPO ergab sich folgendes Bild, ich hab keine Lust, das jetzt zu googeln, habe die Zahlen aber noch im Kopf:

    ca 3600 Fußgänger missachteten das Rotlicht.

    Desgleichen ca 1600 Autofahrer.

    Als am gesetzestreuesten erwiesen sich, wer hätte das gedacht, die Radler, von ihnen fuhren "nur" ca 760 bei rot.

    An einer dieser vom ADAC beobachteten Kreuzungen, Stresemannstr/Holstenstr., reagierte die HHer Polizei schnell und gewohnt zielführend.

    Eine Woche nach der ADAC Aktion nahm sie mit ihrer durch viele Beamte zu diesem Zwecke eigens verstärkten Fahrradstaffel in einer Sonderaktion die Jagd auf die gesetzestreuesten aller Verkehrsteilnehmer, auf die Fahrradfahrer auf.

    So ist das.
  4. #183

    Zitat von freed&democ Beitrag anzeigen
    An drei oder vier hamburger Kreuzungen wurden versteckte Kameras installiert. Lt Hamburger MOPO ergab sich folgendes Bild, ich hab keine Lust, das jetzt zu googeln, habe die Zahlen aber noch im Kopf:

    ca 3600 Fußgänger missachteten das Rotlicht.

    Desgleichen ca 1600 Autofahrer.

    Als am gesetzestreuesten erwiesen sich, wer hätte das gedacht, die Radler, von ihnen fuhren "nur" ca 760 bei rot.
    Wobei diese absoluten Zahlen ohne eine Angabe über die Gesamtzahl der jeweiligen Verkehrsteilnehmer natürlich eher wenig aussagen.
  5. #184

    Zitat von saschad Beitrag anzeigen
    Wobei diese absoluten Zahlen ohne eine Angabe über die Gesamtzahl der jeweiligen Verkehrsteilnehmer natürlich eher wenig aussagen.
    Natürlich sagen nur die absoluten Zahlen etwas über die tatsächliche Verkehrsgefährdung aus.

    100% der Pferdegespanne sowie 100% der Formel 1 Rennwagen fuhren an den Kreuzungen nicht bei rot. Das sind also mit weitem Abstand die sichersten Verkehrsmittel. ;-)

    Was allerdings für eine Gefährdungsanalyse fehlt, ist ein Faktor für das Gefährdungspotential gegenüber den Mitverkehrsteilnehmern, das bei Fussgängern, Radfahrern und Automibilen höchst unterschiedlich ist.








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