Da verlangt man nicht nur mehr Fahrradkilometer, sondern schafft auch die Voraussetzungen dafür!
Übrigens: schlechtes Wetter gibt es nicht - nur die falsche Kleidung ;-)
Holger DambeckMehr als zehn Kilometer auf dem Fahrrad ins Büro? Was in deutschen Städten meist noch einer Zumutung gleicht, ist in Kopenhagen Fahrspaß pur. Die Stadt baut exzellente Schnellstraßen für Radfahrer, um Krankheiten vorzubeugen - und Gesundheitskosten zu senken.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...850351,00.html
Da verlangt man nicht nur mehr Fahrradkilometer, sondern schafft auch die Voraussetzungen dafür!
Übrigens: schlechtes Wetter gibt es nicht - nur die falsche Kleidung ;-)
Seit gut 4 Wochen wohne ich nun in dieser wunderschönen statt und ich muss sagen, dass Fahrradfahren hier wirklich ein Genuss ist. Selbst innerhalb der Stadt sind Strecken von 7 bis 10 Kilometer in kurzer Zeit machbar. Ich kann denjenigen die meinen in München wären die Radlwege auch so gut ausgebaut nur widersprechen. Hier kann man langsamere Radfahrer überholen und kann auch überholt werden ohne, dass man Angst haben muss auf den Fußgängerweg oder auf die Straße abgedrängt zu werden.
Ich kann nur sagen hoffentlich werden ähnliche Projekte auch in Deutschland stärker gefördert, denn alle können davon profitieren, Autofahrer, Fußgänger und natürlich die Radler.
Nicht durch Blauaugblondchens, sondern durch eine objektive Kamera betrachtet, zeigt die Wirklichkeit ein anderes Gesicht.
In Hamburg wurde im April d.J. wegen des "Rotlichtwahnsinns" vom ADAC eine Überprüfung vorgenommen.
An drei oder vier hamburger Kreuzungen wurden versteckte Kameras installiert. Lt Hamburger MOPO ergab sich folgendes Bild, ich hab keine Lust, das jetzt zu googeln, habe die Zahlen aber noch im Kopf:
ca 3600 Fußgänger missachteten das Rotlicht.
Desgleichen ca 1600 Autofahrer.
Als am gesetzestreuesten erwiesen sich, wer hätte das gedacht, die Radler, von ihnen fuhren "nur" ca 760 bei rot.
An einer dieser vom ADAC beobachteten Kreuzungen, Stresemannstr/Holstenstr., reagierte die HHer Polizei schnell und gewohnt zielführend.
Eine Woche nach der ADAC Aktion nahm sie mit ihrer durch viele Beamte zu diesem Zwecke eigens verstärkten Fahrradstaffel in einer Sonderaktion die Jagd auf die gesetzestreuesten aller Verkehrsteilnehmer, auf die Fahrradfahrer auf.
So ist das.
Natürlich sagen nur die absoluten Zahlen etwas über die tatsächliche Verkehrsgefährdung aus.
100% der Pferdegespanne sowie 100% der Formel 1 Rennwagen fuhren an den Kreuzungen nicht bei rot. Das sind also mit weitem Abstand die sichersten Verkehrsmittel. ;-)
Was allerdings für eine Gefährdungsanalyse fehlt, ist ein Faktor für das Gefährdungspotential gegenüber den Mitverkehrsteilnehmern, das bei Fussgängern, Radfahrern und Automibilen höchst unterschiedlich ist.