Kooperation mit E.on: Telekom steigt ins Stromgeschäft ein

Die Telekom entdeckt ein neues Geschäftsfeld für sich: Der Telefonriese bietet künftig gemeinsam mit dem Energiekonzern E.on einen Ökostrom-Tarif an. Der Telefonieunternehmens liefert die Infrastruktur für den intelligenten Stromzähler - er soll*dem Kunden beim Sparen helfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...765700,00.html
  1. #1

    Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur beim Strom, auch bei Gas & Wasser herrscht selbst im Jahre 2011 noch die vorsinflutlich Methode monatlicher Abschlagszahlungen, und ein mal im Jahr guckt man auf den Zähler und rechnet dann aus, was tatsächlich verbraucht wurde.

    Wird zeit, das diese mittelalterliche Abrechnungsmethode mal auf einen dem Stand der Technik angemessenen Level gebracht wird.
  2. #2

    ??Titel??

    Mittelalter hin oder her, aber was wird den da mit meinen (Verbrauchs)Daten so alles angestellt? Ich vertraue der Telekom incl. der Datenschutzkompetenz nicht wirklich. Da ist mir die Ablesung 1 mal im Jahr lieber.
    Mir stellt sich die Frage welchen Nutzen dies für die Telekom, bzw. E.on bring (und was ich am Ende des Tages davon habe). Wenn ich das richtig verstehe bin ich dann auch nicht schlauer wer oder was die Stromfresser bei mir im Haus sind, oder???
  3. #3

    Nutzen

    Zitat von xaffi Beitrag anzeigen
    ...
    Mir stellt sich die Frage welchen Nutzen dies für die Telekom, bzw. E.on bring (und was ich am Ende des Tages davon habe). Wenn ich das richtig verstehe bin ich dann auch nicht schlauer wer oder was die Stromfresser bei mir im Haus sind, oder???
    Nutzen für E: Höhere Einnahmen (Der Verbraucher ist schließlich selber Schuld, wenn er die Niedrigpreisphasen nicht effektiv nutzt, er könnte doch nun soviel sparen!)
    Nutzen für T: Lässt sich die Netznutzung von den E-Kunden bezahlen (erschließt sich neue abrechenbare Telekommunikationsendpunkte)

    Alles in allem absolut konsequent.
    Chapeau!
  4. #4

    Smar Grid....

    ...ist der größte Blödsinn. Solange es kein "Nachttarife" gibt um Kosten zu sparen muss ich auch nicht wissen wann ich den meisten Strom verbrauche.
    Und die RWE Geschichte mit der man angeblich mit dem Handy die Kaffeemaschine anstellen kann....wer braucht denn bitte sowas????
  5. #5

    Sparen?

    Die Komplexität durch Spielerei erhöhen zu wollen, um die Abhängigkeiten aufrechtzuerhalten ist kein Grund. Erst konsequent gelebte Energieautarkheit der Regionen in Verbindung mit dezentraler Energieversorgung stellt eine gesellschaftlich-demokratisch sinnvolle Lösung dar.
    Dies verbunden mit einer Betrachtung und systemischen Neuordnung der Strukturen (vordringlich der Ökonomie). Diese Strukturanpassungen, die sowieso in Zeiten globaler Veränderung notwendig sind, kommen dem Umstieg auf EE entgegen.
  6. #6

    -

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...ist der größte Blödsinn. Solange es kein "Nachttarife" gibt um Kosten zu sparen muss ich auch nicht wissen wann ich den meisten Strom verbrauche.
    Und die RWE Geschichte mit der man angeblich mit dem Handy die Kaffeemaschine anstellen kann....wer braucht denn bitte sowas????
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach die Klappe halten! Es gibt Nachttarife und es macht durchaus Sinn, per Handy die Haushaltsgeräte zu steuern. Nur ist dein Horizont wohl viel zu schmal um das zu begreifen. Es gibt auch schon intelligente Stromzähler und Geräte, die z.B. die Spülmaschine dann laufen lassen, wenn der Strom gerade billig ist.
  7. #7

    smart-grid ist das Geschäft der Konzerne

    Das kontinuierliche Ablesen der Verbräuche, d.h. alle 15 minuten, gibt den Stromlieferanten einen exakten Überblick über die Verbrauchergewohnheiten. Daraus wird mittels Prognoserechnung die benötigte Stromlast ermittelt und ein Lastprofil erstellt.
    Jetzt kommt ein gutes Programm ins Spiel und damit kann der Lieferant berechnen, wann er Strom an der Börse verkaufen kann oder zukaufen muss. Den Vorteil dieser Informationslieferung wird bei einem belgischen Stromhändler namens Elexys mit 15% niedrigeren Stromtarifen gegenüber dem offiziellen Preis vergütet. Läuft seit einem Jahr mit Erfolg.
    In Deutschland werden die Verbraucher mit einem dusseligen Nachtstromtarif geködert. Wer immer noch merkt, was die Konzerne vorhaben, versteht den Markt nicht.