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Konzernumbau: VW wechselt 30 Führungskräfte aus

DPAGroßes Stühlerücken bei VW: Im Kampf um die weltweite Marktführerschaft besetzt Konzernchef Martin Winterkorn mehr als 30 Posten neu. Um den wachsenden Markt in China kümmert sich künftig Jochem Heizmann.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836668,00.html
  1. #1

    China

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großes Stühlerücken bei VW: Im Kampf um die weltweite Marktführerschaft besetzt Konzernchef Martin Winterkorn mehr als 30 Posten neu. Um den wachsenden Markt in China kümmert sich künftig Jochem Heizmann.

    Volkswagen besetzt Führungspositionen neu - SPIEGEL ONLINE
    Mal schauen ob die Strategie in diesem Markt aufgeht .... Andere Firmen in der Telekommunikationsbranche haben Leergeld bezahlt. Heute ist ein Chinesischer Hersteller mit an der Spitze.Verbunden mit massivem Stellenabbau in Europa. Und das innerhalb sieben Jahren. Dort wachsen wollen heißt auch dort produzieren müssen. Zeitgleich einhergehend mit Knowhow Transfer. Aber was solls, Hauptsache die Kasse stimmt kurzfristig. Wenn es kracht sind die heutigen Manager schon lange nicht mehr am Ruder.

    Heute eher nicht vorstellbar das ein Chinesischer Autobauer mal an der Spitze steht. Aber die bisherigen Erfahrungen zeigen das dies im möglichen Rahmen ist. Mal schauen was dann die "Exportnation" Deutschland noch exportieren will. Allein das Premiumsegment wird nicht ausreichen. Der Binnennachfrage dürfte ja eher nicht steigen (Die verlangten Preise für PKWs stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern - da hilft auch keine 5% Lohnerhöhung)

    Meist ist der Großteil der verbauten Teile in Autos "Made in Germany" ist ja eh schon "Made in China".
  2. #2

    gute zeit,schlechte zeit

    Die Zukunft des Europas ist stark verbunden mit Asien nicht America,die Wende tut weh,aber haben wir keinen anderen weg
  3. #3

    Titellos

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Mal schauen ob die Strategie in diesem Markt aufgeht .... Andere Firmen in der Telekommunikationsbranche haben Leergeld bezahlt. Heute ist ein Chinesischer Hersteller mit an der Spitze.Verbunden mit massivem Stellenabbau in Europa. Und das innerhalb sieben Jahren. Dort wachsen wollen heißt auch dort produzieren müssen. Zeitgleich einhergehend mit Knowhow Transfer. Aber was solls, Hauptsache die Kasse stimmt kurzfristig. Wenn es kracht sind die heutigen Manager schon lange nicht mehr am Ruder.

    Heute eher nicht vorstellbar das ein Chinesischer Autobauer mal an der Spitze steht. Aber die bisherigen Erfahrungen zeigen das dies im möglichen Rahmen ist. Mal schauen was dann die "Exportnation" Deutschland noch exportieren will. Allein das Premiumsegment wird nicht ausreichen. Der Binnennachfrage dürfte ja eher nicht steigen (Die verlangten Preise für PKWs stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern - da hilft auch keine 5% Lohnerhöhung)

    Meist ist der Großteil der verbauten Teile in Autos "Made in Germany" ist ja eh schon "Made in China".
    Wie soll ein Konzern überleben, der nicht in China verkauft, weil er dort nicht produziert? Die Märkte in Europa und den USA sind ja quasi gesättigt.

    Und das China verlangt, das bitte auch Arbeitsplätze dort entstehen, ist nachvollziehbar.

    Ihre Kritik ist eine allgemeine Globalisierungs-Kritik. VW nimmt daran teil und passt sich den Gegebenheiten an, sie haben aber die Globalisierung nicht erfunden und eingeführt.
  4. #4

    Kein Titel

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Mal schauen ob die Strategie in diesem Markt aufgeht .... Andere Firmen in der Telekommunikationsbranche haben Leergeld bezahlt. Heute ist ein Chinesischer Hersteller mit an der Spitze.Verbunden mit massivem Stellenabbau in Europa. Und das innerhalb sieben Jahren. Dort wachsen wollen heißt auch dort produzieren müssen. Zeitgleich einhergehend mit Knowhow Transfer. Aber was solls, Hauptsache die Kasse stimmt kurzfristig. Wenn es kracht sind die heutigen Manager schon lange nicht mehr am Ruder.

    Heute eher nicht vorstellbar das ein Chinesischer Autobauer mal an der Spitze steht. Aber die bisherigen Erfahrungen zeigen das dies im möglichen Rahmen ist. Mal schauen was dann die "Exportnation" Deutschland noch exportieren will. Allein das Premiumsegment wird nicht ausreichen. Der Binnennachfrage dürfte ja eher nicht steigen (Die verlangten Preise für PKWs stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern - da hilft auch keine 5% Lohnerhöhung)

    Meist ist der Großteil der verbauten Teile in Autos "Made in Germany" ist ja eh schon "Made in China".
    VW ist seit mehr als 20 Jahren in China als OEM aktiv und produziert dort Fahrzeuge. Zudem ist VW in China Marktführer. Ich glaube, die wissen ganz genau, wie sie dort operieren müssen.
  5. #5

    Nachhaltig?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großes Stühlerücken bei VW: Im Kampf um die weltweite Marktführerschaft besetzt Konzernchef Martin Winterkorn mehr als 30 Posten neu. Um den wachsenden Markt in China kümmert sich künftig Jochem Heizmann.

    Volkswagen besetzt Führungspositionen neu - SPIEGEL ONLINE
    Der "Kampf um die weltweite Marktführerschaft" wurde von Piech ausgerufen. Es bestand keine sachliche Notwendigkeit dafür, sondern entspricht nur dem persönlichen Ehrgeiz dieses Herrn. Ob die Strategie aufgeht, wird sich zeigen, ein wichtiges Marketing-Moment ist die Ankündigung bei einigen Kunden allemal.

    VW geht mit der "Führer"-Strategie m.E. unnötig Risiken ein, die in schwierigen Zeiten i.a.R. in Überkapazitäten enden. Die überstarke Fixierung auf den chinesischen Markt könnte sich in wenigen Jahren als Bumerang erweisen. Auf dem amerikanischen Markt ist VW immer noch unter ferner liefen. Toyota z.B. verkauft dort monatlich knapp fünf mal so viele Autos wie VW.

    Die vielen Marken unterm VW-Dach dürften sich eher als Hemmschuh, denn als Vorteil erweisen. Gegenseitige Kanibalisierung wird sich breit machen, weil die Marken zunehmend unscharf werden und nicht mehr ausreichend voneinnader abgrenzbar sind. General Motors z.B.verringert das Markenportfolio, VW erweitert es noch, wobei einige Marken höchst margenschwach oder sogar defizitär sind. Sammelleidenschaft geht anscheinend vor betriebswirtschaftlichem Kalkül. Das kann sich in schwierigen Zeiten rächen. Man wird dann wieder nach dem Staat rufen, der ja zu 20 % an dem Unternehmen beteiligt ist.
  6. #6

    oha

    Östling an die Spitze der LKW Sparte zu setzen halte ich für höchst gefährlich, der Mann ist bei MAN kaum vermittelbar.
  7. #7

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Mal schauen ob die Strategie in diesem Markt aufgeht .... Andere Firmen in der Telekommunikationsbranche haben Leergeld bezahlt. Heute ist ein Chinesischer Hersteller mit an der Spitze.Verbunden mit massivem Stellenabbau in Europa. Und das innerhalb sieben Jahren. Dort wachsen wollen heißt auch dort produzieren müssen. Zeitgleich einhergehend mit Knowhow Transfer. Aber was solls, Hauptsache die Kasse stimmt kurzfristig. Wenn es kracht sind die heutigen Manager schon lange nicht mehr am Ruder.

    Heute eher nicht vorstellbar das ein Chinesischer Autobauer mal an der Spitze steht. Aber die bisherigen Erfahrungen zeigen das dies im möglichen Rahmen ist. Mal schauen was dann die "Exportnation" Deutschland noch exportieren will. Allein das Premiumsegment wird nicht ausreichen. Der Binnennachfrage dürfte ja eher nicht steigen (Die verlangten Preise für PKWs stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern - da hilft auch keine 5% Lohnerhöhung)

    Meist ist der Großteil der verbauten Teile in Autos "Made in Germany" ist ja eh schon "Made in China".
    Ich entnehme Ihren Zeilen, dass Sie den chinesischen Pkw-Markt nicht besonders gut kennen. VW Group ist schon lange hier, produziert, dass sich die Balken biegen, baut weiter Kapazitaeten auf und ist schon seit laengerem Marktfuehrer....Die Kooperationspartner sind SAIC und FAW.
    In puncto PKW-Export sehe ich noch keine Bedrohung fuer wichtige Maerkte, China "uebt" gerade im Mittleren Osten, Russland etc.
    Bei den LKWs sieht es schon ein bischen besser aus, aber ueberragend sind auch dort die Exporterfolge nicht.
    China mangelt es immer noch am Verstandnis zu Fragen des After Sales. (Ersatzteilversorgung, Service etc.) Dort macht man gerade die gleichen Fehler, die die Japaner seinerzeit machten und dafuer im wahrsten Sinne des Wortes bitter bezahlen mussten....

    Trotzdem wird Deutschland aufpassen muessen. Chinas technische Entwicklung schreitet schnell voran und wird auch vor dem Fahrzeugsektor nicht Halt machen...
    Massenfahrzeuge
  8. #8

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Mal schauen ob die Strategie in diesem Markt aufgeht .... Andere Firmen in der Telekommunikationsbranche haben Leergeld bezahlt. Heute ist ein Chinesischer Hersteller mit an der Spitze.Verbunden mit massivem Stellenabbau in Europa. Und das innerhalb sieben Jahren. Dort wachsen wollen heißt auch dort produzieren müssen. Zeitgleich einhergehend mit Knowhow Transfer. Aber was solls, Hauptsache die Kasse stimmt kurzfristig. Wenn es kracht sind die heutigen Manager schon lange nicht mehr am Ruder.
    Aber Sie wissen schon, dass VW nun schon gut 30 Jahre als einer der ersten und grösster Autokonzern in der VR tätig ist? Vor eine paar Jahren betrug der Marktanteil noch gut 50%.
  9. #9

    Die Kasse stimmt...

    Haben die nun "Lehrgeld" bezahlt oder "Leergeld". Zweites ist, glaube ich, auch als "Flaschenpfand" bekannt.

    Wie kommen Sie darauf, dass die meisten verbauten Teile in einem in D produzierten Auto aus China kommen? Können Sie mir bitte die Quellen nennen?


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