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Konzernumbau: VW wechselt 30 Führungskräfte aus

DPAGroßes Stühlerücken bei VW: Im Kampf um die weltweite Marktführerschaft besetzt Konzernchef Martin Winterkorn mehr als 30 Posten neu. Um den wachsenden Markt in China kümmert sich künftig Jochem Heizmann.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836668,00.html
  1. #10

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Mal schauen ob die Strategie in diesem Markt aufgeht .... Andere Firmen in der Telekommunikationsbranche haben Leergeld bezahlt. Heute ist ein Chinesischer Hersteller mit an der Spitze.Verbunden mit massivem Stellenabbau in Europa. Und das innerhalb sieben Jahren. Dort wachsen wollen heißt auch dort produzieren müssen. Zeitgleich einhergehend mit Knowhow Transfer. Aber was solls, Hauptsache die Kasse stimmt kurzfristig. Wenn es kracht sind die heutigen Manager schon lange nicht mehr am Ruder.

    Heute eher nicht vorstellbar das ein Chinesischer Autobauer mal an der Spitze steht. Aber die bisherigen Erfahrungen zeigen das dies im möglichen Rahmen ist. Mal schauen was dann die "Exportnation" Deutschland noch exportieren will. Allein das Premiumsegment wird nicht ausreichen. Der Binnennachfrage dürfte ja eher nicht steigen (Die verlangten Preise für PKWs stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern - da hilft auch keine 5% Lohnerhöhung)

    Meist ist der Großteil der verbauten Teile in Autos "Made in Germany" ist ja eh schon "Made in China".
    Volkswagen betreibt seit den späten 80 Jahren eine sehr nachhaltige und sehr erfolgreiche Expansionspolitik in China und ist dort inzwischen der wichtigste Produzent. Dies war übrigens in anderen Märkten wie z.B. in Südamerika nicht anders und es hat dem Konzern nie geschadet

    Es sollte sich herungesprochen haben, daß man nicht alle Autos in Deutschland pordizieren kann, denn es ist nachzuvollziehen, daß auch die Zielländer Arbeitsplätze haben wollen. Seit vielen Jahren hat man deshalb bei Volskwagen eine ausgeprägte CKD Produktion, wo Teilesätze unterschiedlicher Zusammensetzung mit dem local content zusammen in den einzelenen Märkten montiert werden.

    übrigens ist der Anteil der Teile aus China die in Autos hiesiger Produktion verbaut werden nicht sonderlich hoch, im Durchschnitt ist er sogar geringer als es dem chinesischen Anteil am Konzernfertigungsverbund entspricht.

    Zu den Preisen für Volkswagen möchte ich beispeilhaft auf den VW Golf hinweisen. Er ist heute mit einem Basispreis von ca. 17.000 Euro ausstattungs und inflationsbereinigt sogar etwas günstiger als 1995!

    Offensichtlich wissen die europäischen Käufer nicht, daß Sie der meinung sind, man könnte sich keinen VW leisten, denn kaufen tun sie trotzdem, sogar in Scharen.
  2. #11

    ...

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Volkswagen betreibt seit den späten 80 Jahren eine sehr nachhaltige und sehr erfolgreiche Expansionspolitik in China und ist dort inzwischen der wichtigste Produzent. Dies war übrigens in anderen Märkten wie z.B. in Südamerika nicht anders und es hat dem Konzern nie geschadet

    Es sollte sich herungesprochen haben, daß man nicht alle Autos in Deutschland pordizieren kann, denn es ist nachzuvollziehen, daß auch die Zielländer Arbeitsplätze haben wollen. Seit vielen Jahren hat man deshalb bei Volskwagen eine ausgeprägte CKD Produktion, wo Teilesätze unterschiedlicher Zusammensetzung mit dem local content zusammen in den einzelenen Märkten montiert werden.

    übrigens ist der Anteil der Teile aus China die in Autos hiesiger Produktion verbaut werden nicht sonderlich hoch, im Durchschnitt ist er sogar geringer als es dem chinesischen Anteil am Konzernfertigungsverbund entspricht.

    Zu den Preisen für Volkswagen möchte ich beispeilhaft auf den VW Golf hinweisen. Er ist heute mit einem Basispreis von ca. 17.000 Euro ausstattungs und inflationsbereinigt sogar etwas günstiger als 1995!

    Offensichtlich wissen die europäischen Käufer nicht, daß Sie der meinung sind, man könnte sich keinen VW leisten, denn kaufen tun sie trotzdem, sogar in Scharen.

    Ich bestreite nicht das VW große Erfahrung auf dem Gebiet China hat und kommt am Ende vielleicht noch am besten weg wenn die chin. Konkurrenz stärker wird.

    Meine Meinung ist das China zeitnah günstige Modelle auf den Markt bringen wird. (Auch wenn es evtl. nicht kostendeckend ist)
    Hauptsache Marktanteile erlangen.Das wird der chin. Staat gerne mit großzügigen Kreditlinien aushelfen (auch in der TK Industrie so geschehen)

    Allgemein:
    Der Einstiegspreis für den Golf ist korrekt.Wenn auch mit diesem Motor kaum Freude aufkommen mag. Und der Kauf läuft mittlerweile oft über einen Kredit.(völlig unabhängig von VW) Ob das auf Dauer gut geht wird man sehen. Ohne Kreditfinanzierungen wären die Straßen halb so voll.Und ich bin mir sicher das sich einige Autokäufer das erste und letzte mal eine Auto gekauft haben.

    Momentan jedenfalls sieht es für die Autoindustrie sehr gut aus.
    Hoffentlich bleibt es auch so ! Weiterhin hoffe ich das die Konzernbosse im Falle von schlechten Jahren noch wissen wo die jetzt erwirtschaftenden Milliarden "herumliegen" und nicht wieder nach einer Abwrackprämie schreien welche von der Allgemeinheit finanziert wird..
  3. #12

    Titellos

    Zitat von prophet46 Beitrag anzeigen
    Die vielen Marken unterm VW-Dach dürften sich eher als Hemmschuh, denn als Vorteil erweisen. Gegenseitige Kanibalisierung wird sich breit machen, weil die Marken zunehmend unscharf werden und nicht mehr ausreichend voneinnader abgrenzbar sind. General Motors z.B.verringert das Markenportfolio, VW erweitert es noch, wobei einige Marken höchst margenschwach oder sogar defizitär sind. Sammelleidenschaft geht anscheinend vor betriebswirtschaftlichem Kalkül. Das kann sich in schwierigen Zeiten rächen. Man wird dann wieder nach dem Staat rufen, der ja zu 20 % an dem Unternehmen beteiligt ist.
    Bei aller Liebe, aber das ist Unfug.
    Die Marken von VW sind bisher alle sinnvolle Erweiterungen gewesen, die ihren Platz im Konzern und bei den Kunden haben.

    Beispiel:
    - Die Luxusklasse wird von Bentley bedient
    - Bugatti die Supersportwagen.
    - Audi die Premiumklasse
    - Lamborghini die "normalen" Sportwagen mit einer Kapazität von wenigen hundert, für Menschen mit einer Vorliebe für ital. Design.
    - Porsche die Sportwagen, die deutsch sind und eine höhere Verbreitung als Lamborghini oder Bugatti haben
    - MAN und Scania sind zusammen unter den Top-5 der Nutzfahrzeugehersteller
    - Skoda ist vor allem in Osteuropa stark vertreten und hat ein super Preis-Leistungsverhältnis. Zudem sind sie wertstabil.
    - Seat ist in den spanisch-sprechenden Märkten stärker und zielt auf junge Menschen, die Wert auf eine gute Fahrdynamik haben ab.
    - VW ist der Allrounder und bietet vom Up! bis zum Pheaton alles an.

    Nichtsdestotrotz "kannibalisieren" sie sich nicht gegenseitig.
    Wenn man VW, Seat und Skoda nimmt, die alle Fahrzeuge in den selben Klassen verkaufen sieht man, dass je nach dem wie viel Geld man ausgeben kann/will man sich eine andere Marke kauft. Und sobald VW die Querkasten-Bauweise eingeführt hat und die Vorteile sichtbar werden, sind die Unterschiede unter der Karosserie so gering, dass die Kosten nochmal sinken, der Verbracher aber trotzdem keinen Unterschied merkt.

    Zudem sind die vielen Marken und Standorte auch ein Vorteil was Innovationen und die Bedürfnisse bestimmter Märkte angeht.
  4. #13

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Meine Meinung ist das China zeitnah günstige Modelle auf den Markt bringen wird. (Auch wenn es evtl. nicht kostendeckend ist)
    Hauptsache Marktanteile erlangen.Das wird der chin. Staat gerne mit großzügigen Kreditlinien aushelfen (auch in der TK Industrie so geschehen)
    VW hat in den letzten Jahren Marktanteile verloren. Hauptsächlich, weil man zu spät erkannt hat, das die Chinesen grosse Autos wollen. Amis und Japaner liefern das und Audi verkauft ebenfalls bis zum umfallen.
    Noch wollen die meisten Chinesen nicht unbedingt ein Chinesisches Auto fahren. Hoffen wir, das die Chinesen weiterhin ihre Naivität beibehalten und sich nicht unbedingt dafür interessieren, was über Sie in Deutschland gedacht, geschrieben und gesagt wird. Sonst ändert sich das ganz schnell.
  5. #14

    Zitat von alpha0711 Beitrag anzeigen
    Ich bestreite nicht das VW große Erfahrung auf dem Gebiet China hat und kommt am Ende vielleicht noch am besten weg wenn die chin. Konkurrenz stärker wird.

    Meine Meinung ist das China zeitnah günstige Modelle auf den Markt bringen wird. (Auch wenn es evtl. nicht kostendeckend ist)
    Hauptsache Marktanteile erlangen.Das wird der chin. Staat gerne mit großzügigen Kreditlinien aushelfen (auch in der TK Industrie so geschehen)

    Allgemein:
    Der Einstiegspreis für den Golf ist korrekt.Wenn auch mit diesem Motor kaum Freude aufkommen mag. Und der Kauf läuft mittlerweile oft über einen Kredit.(völlig unabhängig von VW) Ob das auf Dauer gut geht wird man sehen. Ohne Kreditfinanzierungen wären die Straßen halb so voll.Und ich bin mir sicher das sich einige Autokäufer das erste und letzte mal eine Auto gekauft haben.

    Momentan jedenfalls sieht es für die Autoindustrie sehr gut aus.
    Hoffentlich bleibt es auch so ! Weiterhin hoffe ich das die Konzernbosse im Falle von schlechten Jahren noch wissen wo die jetzt erwirtschaftenden Milliarden "herumliegen" und nicht wieder nach einer Abwrackprämie schreien welche von der Allgemeinheit finanziert wird..

    Die Angste vor der "gelben" Gefahr ist uralt, ich erinnere mich als in den 80 die Japaner anfingen passabele Autos zu bauen, der Untergang der deutschen Automobilindustrie war sicher...

    Gegen Dumpingexporte kann man sich wehren, dafür gibt es die Welthandelsorganisation und Strafzölle, schon aus diesem Grunde wird China sich weitgehend an die Regeln halten

    Gegen eine Kreditfinanzierung von Autos ist nichts einzuwenden, dies funktioniert seit 50 Jahren, warum sollte es in Zukunft anders sein.

    Bei der Abwrackprämie vergessen Sie, daß diese sich über die erhöhten Steuereinnahmen und eingesparten Arbeitslosengelder selbst finanziert hat. Mehr als das sogar! Aber Sie haben natürlich recht, daß dieses Mittel nicht ständig zu verwenden ist.

    Klar ist natürlich, daß sich die Industrie nicht auf dem erreichten ausruhen darf, eine Land wie Deutschland muß jedes Jahr etwas besser werden, sonst sähe es übel aus.

    Bislang hat man dies souverän geschafft!
  6. #15

    Synergien heben !?

    Jedem muß klar sein, was das heißt: Stellenabbau !








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