Konzernprofite: Studie kritisiert Milliarden-Abzocke beim Strom

Hunderte Stromversorger schrauben zur Jahreswende die Preise nach oben, es ist die stärkste Verteuerung seit Jahren - aber gerechtfertigt ist sie nicht, heißt es nun in einem Gutachten im Auftrag der Grünen. Die Konzerne haben demnach stark gesunkene Kosten nie an die Kunden weitergeben und kassieren Milliarden zu viel.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...736764,00.html
  1. #240

    .

    Zitat von Johanna.1.15 Beitrag anzeigen
    Greenpeace Energy ist übrigens ein von den "Öko"stromfirmen, deren Kunden keine einzige Kilowattstunde Wind- und Solarstrom aus Deutschland geliefert bekommen.

    Vielen Dank für diese glaubwürdige Quelle :-)
    Apropos Quelle: Haben Sie eigentlich keine für Ihre Behauptung?
  2. #241

    .

    Zitat von Johanna.1.15 Beitrag anzeigen
    Greenpeace Energy ist übrigens ein von den "Öko"stromfirmen, deren Kunden keine einzige Kilowattstunde Wind- und Solarstrom aus Deutschland geliefert bekommen.

    Vielen Dank für diese glaubwürdige Quelle :-)
    Apropos Quelle: Haben Sie eigentlich keine für Ihre Behauptung?
  3. #242

    ...

    Zitat von BillBrook Beitrag anzeigen
    Apropos Quelle: Haben Sie eigentlich keine für Ihre Behauptung?
    Sie meinen: keine Quelle ausser derjenigen, die ich schon so oft zitiert habe und die Sie sich schon so oft geweigert haben zur Kenntnis zu nehmen? Nö, ausser dieser Quelle - nämlich Greenpeace Energy selbst - habe ich natürlich keine andere. Da lasse ich die feinen Herren ganz für sich selbst sprechen.

    Wobei ich Sie verstehen kann: wer mag schon Greenpeace glauben...
  4. #243

    Da wird kritisiert...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderte Stromversorger schrauben zur Jahreswende die Preise nach oben, es ist die stärkste Verteuerung seit Jahren - aber gerechtfertigt ist sie nicht, heißt es nun in einem Gutachten im Auftrag der Grünen. Die Konzerne haben demnach stark gesunkene Kosten nie an die Kunden weitergeben und kassieren Milliarden zu viel.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...736764,00.html
    und empfohlen zu wechseln.
    Anstatt das Kartellamt anzuwerfen und diese Halsabschneider mit entsprechenden Gesetzen zu vernünftigen Preisen zu zwingen.

    Am besten wäre ein Verstaatlichung des Energiesektors, günstige Preise sind bei den vier großen Anbietern eh nicht zu bekommen.
  5. #244

    Greenpeace

    Zitat von Johanna.1.15 Beitrag anzeigen
    ...

    Überlegen Sie doch einfach einmal, warum Greenpeace den schönen Ökostrom gar nicht an seine Kunden verkaufen will.
    Ich komme nicht drauf ... sagen Sie´s mir? Es ist doch hier wurscht ob der EE-Strom aus Österreich kommt und der in Deutschland produzierte an andere Unternehmen verkauft wird.
    Im Übrigen finde ich es nicht statthaft, Greenpeace als Lügner und Heuchler hinzustellen, so wie Sie das hier wiederholt tun. Ich war selbst 8 Jahre in der konventionellen Energiewirtschaft angestellt und arbeite nun seit 4 Jahren bei den Erneuerbaren. Glauben Sie mir, ich kann Glaubwürdigkeit und Heuchelei bestens einschätzen. Letzteres kann ich nicht ausstehen und daher habe ich auch gewechselt - trotz vorher sehr auskömmlichem Salär.
    Für welchen Stromkonzern arbeiten Sie denn eigentlich?
  6. #245

    Die Atomlobby ist der Parasit der Energieversorgung

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Kernkraft ist CO2-frei, daher brauchen Kernkraftwerke keine CO2-Zertifikate. Diese nicht benötigten CO2-Zertifikate werden in dieser "Studie" tatsächlich als Subvention gewertet. Ich meine, was willst du da noch argumentieren? Da rollt es einem einfach direkt die Zehennägel auf. Und das zieht sich so quer durch. Weit über 100 der behaupteten 170 Mrd Euro Subventionen sind dieser oder ähnlicher Natur.

    Wenn sie „wb99“ zur Energieversorgung nur etwas Sachkenntnis besäßen, könnten sie auch die Strategie durchschauen, mit der ein gewissenloses Energiekartell die Menschen abzockt und würden nicht noch die Propagandaarbeit für diese Bande erledigen.

    Der Strompreis an der Leipziger Börse entspricht den variablen Kosten desjenigen Kraftwerks, das gerade noch benötigt wird, um die Stromnachfrage zu decken, meist ein teures Gas- oder Kohlekraftwerk. Man sprich in dem Zusammenhang vom Grenzkraftwerk.

    Der seit 2005 EU-weit eingeführte Emissionshandel erfasst CO -Emissionen aus Energiewirtschaft und Industrie. Der Emissionshandel bewirkt eine Erhöhung der Großhandelsstrompreise, der erst der Atommafia die ungerechtfertigte Gewinnmitnahmen ermöglicht.

    Aufgrund der weiteren Verknappung der Emissionszertifikate in der dritten Phase des Emissionshandels ab 2013 werden weit höhere Preisen für Emissionszertifikate erwartet, die wiederum zu höheren Strompreisen und damit zu weiter steigenden Gewinnmitnahmen bei den Stromversorgern führen.

    Allein der Emissionshandel wird ab 2013 den Strompreis um 2,5 Ct/kWh belasten.
    Damit beträgt voraussichtlich der ab dem 1.1.2011 anfallende Gewinnvorteil der Atomenergie aus dem Emissionshandel für die bestehenden Restlaufzeiten 24,6 Mrd. €, was allerdings nur einen kleinen Betrag darstellt, neben all den anderen Milliarden geldwerten Vergünstigungen, Steuergeschenken und Subventionen für die Atomlobby aus allerlei Nationalen und Internationalen Subventionstöpfen, die in keiner Stromrechnung aufgeführt sind, ohne konstruktiven Nutzen den EE-Förderbetrag aber weit übersteigen.

    Seit Einführung des Emissionshandels 2005 hat sich die Atommafia über den Schleichweg schon 8,7 Milliarden ohne zusätzliche Betriebskosten und völlig leistungsfrei als Trittbrettfahrer in die Tasche gesteckt. Diese 8,7 Milliarden und die noch folgenden 24 Mrd., die nur der Bereicherung einiger Energiemonopolisten dienen, zahlen die Verbraucher stillschweigend über ihre überteuerte Stromrechnung aber bei der zeitlich begrenzten EE-Förderung, die sich über Preisdämpfungseffekte und gesellschaftspolitische Vorteile selbst finanziert, jammern die kurzsichtigen Krämerseelen.
  7. #246

    ...

    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    Ich komme nicht drauf ...
    Glaube ich Ihnen nicht so recht, wahrscheinlich wollen Sie nur nicht drauf kommen.

    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    sagen Sie´s mir?
    Weil er zu teuer ist. Die Strombeschaffungskosten von Greenpeace Energy, a.a.O. abrufbar, sind ja wesentlich niedriger als der EEG-Preis. Mit den echten Preisen hätten sie keine Kunden, mit den an die Grünbewegten verkaufbaren Preisen könnten sie keine Anlagen betreiben.

    Und deswegen gibt's bei Greenpeace keinen Ökostrom aus deutschen Landen. Mit dem bizarren Resultat, dass EnBW-Kunden mehr Solarstrom geliefert bekommen als Greenpeace-Kunden.


    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    Es ist doch hier wurscht ob der EE-Strom aus Österreich kommt
    Nicht übertreiben. Wir reden von einem einzigen mickrigen Prozentchen aus Windstrom bei Greenpeace Energy. Der Rest kommt aus alten Wasserkraftwerken. Ironischerweise haben Greenpeace-Energy-Kunden damit weit, weit weniger "Öko"strom aus neuen Erneuerbaren auf ihrer Rechnung als ein x-beliebiger RWE-Kunde.


    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    Im Übrigen finde ich es nicht statthaft, Greenpeace als Lügner und Heuchler hinzustellen, so wie Sie das hier wiederholt tun.
    Nicht nur statthaft, sondern dringend notwendig. Greenpeace predigt, dass alle, aber bitte auch alle für den überteuerten NEE-Strom zahlen sollen - aber will selbst davon nicht das geringste haben.


    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    Ich war selbst 8 Jahre in der konventionellen Energiewirtschaft angestellt und arbeite nun seit 4 Jahren bei den Erneuerbaren.
    ... als ob es da einen Unterschied gäbe. Kirchhoffsche Regeln und IRR, darum geht's in allen Fällen.

    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    Letzteres kann ich nicht ausstehen und daher habe ich auch gewechselt - trotz vorher sehr auskömmlichem Salär.
    Man könnte sicher darüber mutmassen, ob sich tatsächlich dieser Grund auch in Ihrem Arbeitszeugnis spiegelt - aber wozu?

    Zitat von Tom Com Beitrag anzeigen
    Für welchen Stromkonzern arbeiten Sie denn eigentlich?
    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, habe ich jahrelang in der NEE-Branche gearbeitet und bin jetzt für eine Firma tätigt, die mit dem Betrieb von Kohle-, Kleinwasser- Gas-, Wind-, Öl-, Biomasse, Atom- und Solarkraftwerken Geld verdient.
  8. #247

    Hey Leute - wie definiert Ihr Abzocke? M.M. braucht Hilfe!...

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Wie definieren Sie Abzocke. Es wird immer Abzocke geschrien wenn etwas teuerer wird. Natürlich sind die deutschen Strompreise am höchsten. Hohe Steuern, Abgaben, EEG-Umlage, Zertifikatehandel summieren sich. Und Gewinne müssen auch gemacht werden.
    Genau so wie es SPON/SPIEGEL- und andere Medien-Journalisten, der verarschte Bürger und der Herr Kurth (etwas feiner...) meint.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...731668,00.html
    29.11.2010

    Kritik an Energieriesen
    Bundesnetzagentur zerpflückt Strompreisformel

    Habe ich nicht bestritten.
    Stammt doch von Ihnen? Ein Teil der Einsparungen wurde durch die EEG wieder aufgefressen. Ein anderer Teil wird reinvestiert.

    Nein bestritten nicht, einfach unterschlagen!
    Indem Sie hier naiv unterzujubeln versuchten, aus den Jahresgewinnen würden nochmal Investitionen finanziert.

    Und wenn es nicht in Ihr Köpfchen geht, dass EVU volks-
    und gesellschaftswirtschaftlich - in einer funktionierenden Demokratie - eine Verantwortung für eine der tragenden
    Säulen einer Volkswirtschaft haben, dann ist Ihnen nicht
    zu helfen.


    Aber vielleicht dürfen Sie das ja auch gar nicht z.K. nehmen...
  9. #248

    ...

    Zitat von heinz.mann Beitrag anzeigen
    Am besten wäre ein Verstaatlichung des Energiesektors, günstige Preise sind bei den vier großen Anbietern eh nicht zu bekommen.
    Ich weiss gar nicht recht, worauf Sie hinauswollen: die Hälfte Ihrer Stromrechnung ist doch sowieso schon staatlich gesetzt, für EEG-Umlage, KWK, Mehrwertsteuer, "Öko"steuer, Konzessionsabgabe, dann kommt noch die Brennelementesteuer dazu, die Netzentgelte setzt der Staat und heisse Luft, vulgo CO2, wird auch besteuert.

    Also weit ist der Weg zu einer staatlichen Industrie da eh nicht mehr.
  10. #249

    Rückprivatisierung von Steuern der Energiewirtschaft

    Zitat von Johanna.1.15 Beitrag anzeigen
    Ich weiss gar nicht recht, worauf Sie hinauswollen: die Hälfte Ihrer Stromrechnung ist doch sowieso schon staatlich gesetzt, für EEG-Umlage, KWK, Mehrwertsteuer, "Öko"steuer, Konzessionsabgabe, dann kommt noch die Brennelementesteuer dazu, die Netzentgelte setzt der Staat und heisse Luft, vulgo CO2, wird auch besteuert.

    Also weit ist der Weg zu einer staatlichen Industrie da eh nicht mehr.
    Dass mehr als die Staatseinnahmen aus der Energieversorgung über Subventionen und Vergünstigungen in die Taschen der fetten Energiebarone zurückfließt, ist bei ihnen offensichtlich noch nicht angekommen. Eine ansatzweise Vorstellung über die noch zu erwartenden Umweltfolgen einer gewissenlosen Energie- und Atommüllpolitik dürfte sie wohl vollends überfordern. Über Risiken und Folgen größerer. Atomunfälle wollen wir an dieser Stelle erst gar nicht reden, sonst bricht noch ihre mentale Firewall zusammen, die sie anscheinend bisher erfolgreich vor allen logischen Einflüssen und Fakten abschirmt hatte.