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Konzernprofite: Studie kritisiert Milliarden-Abzocke beim Strom
Hunderte Stromversorger schrauben zur Jahreswende die Preise nach oben, es ist die stärkste Verteuerung seit Jahren - aber gerechtfertigt ist sie nicht, heißt es nun in einem Gutachten im Auftrag der Grünen. Die Konzerne haben demnach stark gesunkene Kosten nie an die Kunden weitergeben und kassieren Milliarden zu viel.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...736764,00.html
- #240 29.12.2010 10:37 von
- #241 29.12.2010 10:41 von
- #242 29.12.2010 10:46 von Johanna.1.15
...
Sie meinen: keine Quelle ausser derjenigen, die ich schon so oft zitiert habe und die Sie sich schon so oft geweigert haben zur Kenntnis zu nehmen? Nö, ausser dieser Quelle - nämlich Greenpeace Energy selbst - habe ich natürlich keine andere. Da lasse ich die feinen Herren ganz für sich selbst sprechen.
Wobei ich Sie verstehen kann: wer mag schon Greenpeace glauben... - #243 29.12.2010 10:55 von
Da wird kritisiert...
- #244 29.12.2010 13:41 von
Greenpeace
Ich komme nicht drauf ... sagen Sie´s mir? Es ist doch hier wurscht ob der EE-Strom aus Österreich kommt und der in Deutschland produzierte an andere Unternehmen verkauft wird.
Im Übrigen finde ich es nicht statthaft, Greenpeace als Lügner und Heuchler hinzustellen, so wie Sie das hier wiederholt tun. Ich war selbst 8 Jahre in der konventionellen Energiewirtschaft angestellt und arbeite nun seit 4 Jahren bei den Erneuerbaren. Glauben Sie mir, ich kann Glaubwürdigkeit und Heuchelei bestens einschätzen. Letzteres kann ich nicht ausstehen und daher habe ich auch gewechselt - trotz vorher sehr auskömmlichem Salär.
Für welchen Stromkonzern arbeiten Sie denn eigentlich? - #245 29.12.2010 15:05 von
Die Atomlobby ist der Parasit der Energieversorgung
Wenn sie „wb99“ zur Energieversorgung nur etwas Sachkenntnis besäßen, könnten sie auch die Strategie durchschauen, mit der ein gewissenloses Energiekartell die Menschen abzockt und würden nicht noch die Propagandaarbeit für diese Bande erledigen.
Der Strompreis an der Leipziger Börse entspricht den variablen Kosten desjenigen Kraftwerks, das gerade noch benötigt wird, um die Stromnachfrage zu decken, meist ein teures Gas- oder Kohlekraftwerk. Man sprich in dem Zusammenhang vom Grenzkraftwerk.
Der seit 2005 EU-weit eingeführte Emissionshandel erfasst CO -Emissionen aus Energiewirtschaft und Industrie. Der Emissionshandel bewirkt eine Erhöhung der Großhandelsstrompreise, der erst der Atommafia die ungerechtfertigte Gewinnmitnahmen ermöglicht.
Aufgrund der weiteren Verknappung der Emissionszertifikate in der dritten Phase des Emissionshandels ab 2013 werden weit höhere Preisen für Emissionszertifikate erwartet, die wiederum zu höheren Strompreisen und damit zu weiter steigenden Gewinnmitnahmen bei den Stromversorgern führen.
Allein der Emissionshandel wird ab 2013 den Strompreis um 2,5 Ct/kWh belasten.
Damit beträgt voraussichtlich der ab dem 1.1.2011 anfallende Gewinnvorteil der Atomenergie aus dem Emissionshandel für die bestehenden Restlaufzeiten 24,6 Mrd. €, was allerdings nur einen kleinen Betrag darstellt, neben all den anderen Milliarden geldwerten Vergünstigungen, Steuergeschenken und Subventionen für die Atomlobby aus allerlei Nationalen und Internationalen Subventionstöpfen, die in keiner Stromrechnung aufgeführt sind, ohne konstruktiven Nutzen den EE-Förderbetrag aber weit übersteigen.
Seit Einführung des Emissionshandels 2005 hat sich die Atommafia über den Schleichweg schon 8,7 Milliarden ohne zusätzliche Betriebskosten und völlig leistungsfrei als Trittbrettfahrer in die Tasche gesteckt. Diese 8,7 Milliarden und die noch folgenden 24 Mrd., die nur der Bereicherung einiger Energiemonopolisten dienen, zahlen die Verbraucher stillschweigend über ihre überteuerte Stromrechnung aber bei der zeitlich begrenzten EE-Förderung, die sich über Preisdämpfungseffekte und gesellschaftspolitische Vorteile selbst finanziert, jammern die kurzsichtigen Krämerseelen. - #246 29.12.2010 16:37 von Johanna.1.15
...
Glaube ich Ihnen nicht so recht, wahrscheinlich wollen Sie nur nicht drauf kommen.
Weil er zu teuer ist. Die Strombeschaffungskosten von Greenpeace Energy, a.a.O. abrufbar, sind ja wesentlich niedriger als der EEG-Preis. Mit den echten Preisen hätten sie keine Kunden, mit den an die Grünbewegten verkaufbaren Preisen könnten sie keine Anlagen betreiben.
Und deswegen gibt's bei Greenpeace keinen Ökostrom aus deutschen Landen. Mit dem bizarren Resultat, dass EnBW-Kunden mehr Solarstrom geliefert bekommen als Greenpeace-Kunden.
Nicht übertreiben. Wir reden von einem einzigen mickrigen Prozentchen aus Windstrom bei Greenpeace Energy. Der Rest kommt aus alten Wasserkraftwerken. Ironischerweise haben Greenpeace-Energy-Kunden damit weit, weit weniger "Öko"strom aus neuen Erneuerbaren auf ihrer Rechnung als ein x-beliebiger RWE-Kunde.
Nicht nur statthaft, sondern dringend notwendig. Greenpeace predigt, dass alle, aber bitte auch alle für den überteuerten NEE-Strom zahlen sollen - aber will selbst davon nicht das geringste haben.
... als ob es da einen Unterschied gäbe. Kirchhoffsche Regeln und IRR, darum geht's in allen Fällen.
Man könnte sicher darüber mutmassen, ob sich tatsächlich dieser Grund auch in Ihrem Arbeitszeugnis spiegelt - aber wozu?
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, habe ich jahrelang in der NEE-Branche gearbeitet und bin jetzt für eine Firma tätigt, die mit dem Betrieb von Kohle-, Kleinwasser- Gas-, Wind-, Öl-, Biomasse, Atom- und Solarkraftwerken Geld verdient. - #247 29.12.2010 17:29 von
Hey Leute - wie definiert Ihr Abzocke? M.M. braucht Hilfe!...
Genau so wie es SPON/SPIEGEL- und andere Medien-Journalisten, der verarschte Bürger und der Herr Kurth (etwas feiner...) meint.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...731668,00.html
29.11.2010
Kritik an Energieriesen
Bundesnetzagentur zerpflückt Strompreisformel
Stammt doch von Ihnen? Ein Teil der Einsparungen wurde durch die EEG wieder aufgefressen. Ein anderer Teil wird reinvestiert.Habe ich nicht bestritten.
Nein bestritten nicht, einfach unterschlagen!
Indem Sie hier naiv unterzujubeln versuchten, aus den Jahresgewinnen würden nochmal Investitionen finanziert.
Und wenn es nicht in Ihr Köpfchen geht, dass EVU volks-
und gesellschaftswirtschaftlich - in einer funktionierenden Demokratie - eine Verantwortung für eine der tragenden
Säulen einer Volkswirtschaft haben, dann ist Ihnen nicht
zu helfen.
Aber vielleicht dürfen Sie das ja auch gar nicht z.K. nehmen... - #248 29.12.2010 17:31 von Johanna.1.15
...
Ich weiss gar nicht recht, worauf Sie hinauswollen: die Hälfte Ihrer Stromrechnung ist doch sowieso schon staatlich gesetzt, für EEG-Umlage, KWK, Mehrwertsteuer, "Öko"steuer, Konzessionsabgabe, dann kommt noch die Brennelementesteuer dazu, die Netzentgelte setzt der Staat und heisse Luft, vulgo CO2, wird auch besteuert.
Also weit ist der Weg zu einer staatlichen Industrie da eh nicht mehr. - #249 29.12.2010 21:55 von
Rückprivatisierung von Steuern der Energiewirtschaft
Dass mehr als die Staatseinnahmen aus der Energieversorgung über Subventionen und Vergünstigungen in die Taschen der fetten Energiebarone zurückfließt, ist bei ihnen offensichtlich noch nicht angekommen. Eine ansatzweise Vorstellung über die noch zu erwartenden Umweltfolgen einer gewissenlosen Energie- und Atommüllpolitik dürfte sie wohl vollends überfordern. Über Risiken und Folgen größerer. Atomunfälle wollen wir an dieser Stelle erst gar nicht reden, sonst bricht noch ihre mentale Firewall zusammen, die sie anscheinend bisher erfolgreich vor allen logischen Einflüssen und Fakten abschirmt hatte.
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