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IT-Konzern: IBM plant Job-Kahlschlag in Deutschland

Der Technologiekonzern IBM leitet offenbar einen massiven Umbruch ein - und*will bis zu 8000 Stellen allein*in Deutschland streichen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Festangestellte künftig verstärkt durch externe Mitarbeiter ersetzt werden.*

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812630,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Technologiekonzern IBM leitet offenbar einen massiven Umbruch ein - und*will bis zu 8000 Stellen allein*in Deutschland streichen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Festangestellte künftig verstärkt durch externe Mitarbeiter ersetzt werden.*

    IT-Konzern: IBM plant Job-Kahlschlag in Deutschland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Immer das gleiche. Know-How auslagern. Die externen Mitarbeiter kommen und gehen und das Know-How geht flöten. Super Idee. IBM lebt nicht von dem Wissen seiner Mitarbeiter, oder?
  2. #2

    Fachkräftemangel

    Alles kein Problem, da ja bekanntlich massiver Fachkräftemangel im IT-Bereich herrscht, bin ich sicher dass die Bitkom die freiwerdenden Kräfte schnellstmöglich an ihre händeringenden Mitglieder vermittelt.
  3. #3

    Zitat von nudelsuppe Beitrag anzeigen
    Immer das gleiche. Know-How auslagern. Die externen Mitarbeiter kommen und gehen und das Know-How geht flöten. Super Idee. IBM lebt nicht von dem Wissen seiner Mitarbeiter, oder?
    wer auch immer auf diese schnapsidee gekommen ist, wird für die kurzfristigen sparziele bestimmt derzeit in den führungsetagen verehrt.
    aber das wird sich rächen, an externe zu verlagern ist immer verführerisch aber ist auf dauer teurer und stiftet mehr chaos. aber wenn die chefs das raffen ist es zu spät und die verantwortlichen sind mit fetten boni auf und davon
  4. #4

    zwang

    da kann man sich nur wuenschen dass alle mitarbeiter irgendwo anders unterkommen und IBM pleite geht.

    zum vergleich - GJ 2011
    Umsatz: ~107 Mrd. US-Dollar
    Gewinn: ~16 Mrd. US-Dollar
    Quelle: IBM - Wikipedia, the free encyclopedia
  5. #5

    ...

    naja, eine "sehr interessante" Idee, die IBM da gebracht hat, bzw. umzusetzen will ...
    aber, wenn ich ein Unternehmen bin, welches IBM einen Auftrag geben will und weis, daß es keine Leute von IBM sind, sondern von einer anderen Firma, warum soll ich den Auftrag an IBM vergeben und nicht direkt an die Firma/die Firmen, von welchen die Leute auch tatsächlich kommen?

    dürfte um einiges günstiger sein ....

    und zweitens, sollte der Auftrag tatsächlich an IBM vergeben werden, wer garantiert mir, daß es innerhalb eines Teams, der aus unterschiedlichen Unternehmen besteht nicht zu Problemen kommt, bzw. das Ganze dann tatsächlich effizient ist?
    arbeiten die dann zum Vorteil von IBM, des Auftraggebers oder doch der eigenen Firma?
    also irgendwie hab ich da meine Zweifel an den Vorteilen einer solchen Lösung ... gibt´s nur Schrereien ....
    Projekt wird geleitet von IBM, Analyse wird durchgeführt von Cap Gemini, Umsetzung T-Systems, Betrieb durch SAP und das ganze wird in Auftrag gegeben von Mercedes .... ;-)
    viel Spaß bei Schuldzuweisungen, warum etwas nicht so tut wie es tun sollte ....
  6. #6

    :-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Technologiekonzern IBM leitet offenbar einen massiven Umbruch ein - und*will bis zu 8000 Stellen allein*in Deutschland streichen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Festangestellte künftig verstärkt durch externe Mitarbeiter ersetzt werden.*

    IT-Konzern: IBM plant Job-Kahlschlag in Deutschland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    IBM, Siemens: hoffentlich trifft´s dann irgendwann mal die Foristen hier von der rechten Merkelbrigade, die die Arbeitsplätze wegrationalisieren halfen, und nun mit Pauken u. Trompeten die geschönten Arbeitsmarktstatistiken feiern. Wehe, Du freust Dich nicht. Ihr wißt, wer gemeint ist.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Technologiekonzern IBM leitet offenbar einen massiven Umbruch ein - und*will bis zu 8000 Stellen allein*in Deutschland streichen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Festangestellte künftig verstärkt durch externe Mitarbeiter ersetzt werden.*

    IT-Konzern: IBM plant Job-Kahlschlag in Deutschland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ok, fassen wir also zusammen:

    1.) Es ist genug Arbeit vorhanden, IBM möchte sie aber lieber von betriebsfremden Personen erledigen lassen, die man von heute auf morgen ohne Abfindungsansprüche problemlos loswerden kann. Vor allem aber sind Externe nicht gewerkschaftlich organisiert, was vermutlich der Hauptanreiz ist.

    2.) Externe Kräfte erhalten bei gleicher Qualifikation im Schnitt pro Woche das, was der interne Mitarbeiter im Monat verdient, je nach Spezialisierungsgrad auch deutlich mehr. Man kann also - mindestens - von einer Vervierfachung der Lohnkosten ausgehen (abzüglich des AG-Anteils zur Sozialversicherung).

    3.) Externe Mitarbeiter verschwinden (spätestens) nach Projektende, und mit ihnen das fachspezifische Know-How, das gemeinhin als wertvollstes Kapital eines Unternehmens angesehen wird.

    Klingt also alles in allem nach einer "grandiosen" Management-Idee, herzlichen Glückwunsch. Boni werden fließen. Der letzte macht dann bitte das Licht aus.
  8. #8

    Platzhalter

    Zitat von qoderrat Beitrag anzeigen
    Alles kein Problem, da ja bekanntlich massiver Fachkräftemangel im IT-Bereich herrscht, bin ich sicher dass die Bitkom die freiwerdenden Kräfte schnellstmöglich an ihre händeringenden Mitglieder vermittelt.
    nein, es sind ja immer die falschen fachkräfte die fehlen. es muss schon zu 100% passen, sonst kann man menschen nicht einstellen.

    die eierlegenden wollmilchsäue. drunter machen wir es nicht.
  9. #9

    Generation Open

    IBM will ein neues Arbeitsmodell "Generation Open" einführen. Siehe Generation Open
    Der Arbeitnehmer ( oder der nun Selbständige ) muß sich dann in einer IBM Internet Community um Projekte bewerben. Das Ganze findet international statt. Also wird der amerikanische und der westeuropäische IT-Experte direkt mit den low cost IT-Experten aus Indien, China, etc konkurrieren. Das bedeutet einen enormen wirtschaftlichen und sozialen Absturz für den Westler. Mit einem schrittweisen Umstieg auf Generation Open wird dabei versucht, die gesetzlichen Vorschriften beim Arbeitsplatzabbau ( Sozialplan, Mitbestimmung durch den Betriebsrat, Abfindungen, etc ) zu unterlaufen.

    Leute, der Westen kann sich von der IT-Branche verabschieden. Wenn das so wie geplant durchgezogen wird, dann sollte man es sich gut überlegen, rechtzeitig umzuschulen. Ich bin dafür wohl leider zu alt.








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