Ich habe mit betrieblichen Fortbildungen keine allzuguten Erfahrungen gemacht. Ich will sie aber auch nicht verdammen. Es gibt Situationen, in denen man busseln, probieren und eben nachdenken muß, um etwas wirklich zu erfassen. Also um Neues zu erlernen und nicht bloß zu wissen. Genau das läßt sich in einer betrieblichen Kalkulation kaum abbilden. Arbeitszeit kostet Geld. Sie müssen produktiv sein. Nicht notwendigerweise einer Gier des Unternehmens-Eigner wegen, sondern weil Investitionen innerhalb eine Zeitrahmens kalkulierbar sein müssen / sollen. Die Frage, ob Letzteres nicht doch eine Funktion von Ersterem sei, sei außen vor.
Nur ein Beispiel, daß ich selbst erlebte: Mit großem Wohau wurde eine C++-Fortbildung angekündigt. Die reduzierte sich auf eine Einführung und diese wiederum auf eine 1-stündige Veranstaltung. Glaubt denn allen Ernstes jemand, daß man so schnell c++ beherschen lernen kann, daß man produktiv im Betrieb arbeiten könnte? Auf'm Papier steht stur aber: Fortbildung C++. Kurzum: Betriebliche Fortbildungen sind - wg. dem Zielkonflikt - für den A... Da könnte sich - muß aber nicht - für Sie ein Problem aufbauen.

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