Forum


 

Konzern auf Sparkurs: RWE streicht weitere 2400 Stellen

dapdDer neue RWE-Chef Peter Terium baut noch mehr Arbeitsplätze ab. Agenturberichten zufolge werden bis Ende 2014 zusätzliche 2400 Stellen gestrichen, damit fallen insgesamt 10.400 Jobs weg. Auch der Verkauf von Firmenteilen ist geplant.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...849386,00.html
  1. #1

    Manchmal macht sich Lebenserfahrung halt DOCH bemerkbar

    Das zeigt lediglich, dass die "Älteren" wohl mehr Lebenserfahrung angesammelt haben und schon häufiger erfahren (mussten), dass nicht alles, selbst wenn man es für gut & wünschenswert halten mag, deshalb automatisch auch realisierbar ist...
    Und ferner zeigt sich hier, dass die "Nicht-Älteren", so sie noch sorglos von Vaters Scheck oder Staates Alimentierung leben, irgendwelche Kostenfolgen der 'schönen neuen Alternativ-Energie-Welt' nonchalant ignorieren können.
    Noch Fragen, Kienzle?
  2. #2

    Mann, Mann...

    Zitat Artikel:
    "Damit wolle der Manager den Druck auf die Beschäftigten aufrecht erhalten..."

    Vielleicht sollten die Beschäftigten mal ein wenig Druck auf den Manager ausüben, damit er versteht, wie unangenehm das sein kann!
  3. #3

    Stattliches Sümmchen

    Die Energiewende frisst ihre Kinder (Arbeitsplätze). Aber die alternativen Energien (Hersteller und Versorger) werden den Arbeitsplatzverlust schon ausgleichen. Vielleicht sollte man auch mal eine Rechnung anstellen, wieviele Steuern dem Staat durch das Abschalten der AKWs entgehen. Dürfte ein stattliches Sümmchen sein.
  4. #4

    Zitat von atair Beitrag anzeigen
    Das zeigt lediglich, dass die "Älteren" wohl mehr Lebenserfahrung angesammelt haben und schon häufiger erfahren (mussten), dass nicht alles, selbst wenn man es für gut & wünschenswert halten mag, deshalb automatisch auch realisierbar ist...
    Und ferner zeigt sich hier, dass die "Nicht-Älteren", so sie noch sorglos von Vaters Scheck oder Staates Alimentierung leben, irgendwelche Kostenfolgen der 'schönen neuen Alternativ-Energie-Welt' nonchalant ignorieren können.
    Noch Fragen, Kienzle?
    Man kann aber auch interpretieren, daß den "älteren" die Hinterlassenschaften und die Gefährdung durch die AKW herlich egal ist, weil sie ja sowieso nicht mehr lange damit leben müssen und die "noch nicht älteren" sorgen sich um ihre und ihrer Kinder Gesundheit.

    Sie sehen, auch diese Medaille hat zwei Seiten.
    Interessant ist eigentlich nur, daß über 80% die Nutzung der Atomkraft für unverantwortbar halten.
  5. #5

    Survival of the fittest or the well connected

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue RWE-Chef Peter Terium baut noch mehr Arbeitsplätze ab. Agenturberichten zufolge werden bis Ende 2014 zusätzliche 2400 Stellen gestrichen, damit fallen insgesamt 10.400 Jobs weg. Auch der Verkauf von Firmenteilen ist geplant.

    RWE muss wegen Energiewende sparen und streicht Stellen - SPIEGEL ONLINE
    Das unterstreicht wieder mal die soziale Verantwortungslosigkeit der Unternehmen, aber auch die der Gewerkschaften. Ausgerechnet zu Beginne einer Krise arbeitslos zu werden, gehoert zu den Erfahrungen, die in Mark und Knochen fahren, besonders wenn man an seine Kinder denkt.

    Die richtige Loesung waere keinen zu feuern, und sich in Krisenzeiten zusammenzusetzen, um Loesungen zu finden, die es allen ermoeglicht, schweres Wetter zu ueberstehen. Heisst natuerlich Guertel enger schnallen. Aber 70 % vom Gehalt, mal so als Hausnummer, sind immer noch besser als gar keins. Grassierende Arbeitslosigkeit versetzt den Arbeitsmarkt in Angst und Schrecken.
  6. #6

    Da fragt man sich ...

    ... was haben diese 10000 Leute eigentlich bisher gemacht, dass man ihre Stellen so einfach streichen kann, es wird ja nicht weniger Strom verkauft, weniger verwaltet etc, bloß weil der Gewinn wegbricht.
  7. #7

    verständlich und gut so...

    Es ist doch nur die aktuelle Reaktion auf eine große Veränderung.Hingegen sollte man auch beachten wie viele Tausend neue Stellen in erneuerbaren Energiesektoren entstanden sind,..also alles keine Tränen wert.
  8. #8

    What about Fischer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue RWE-Chef Peter Terium baut noch mehr Arbeitsplätze ab. Agenturberichten zufolge werden bis Ende 2014 zusätzliche 2400 Stellen gestrichen, damit fallen insgesamt 10.400 Jobs weg. Auch der Verkauf von Firmenteilen ist geplant.

    RWE muss wegen Energiewende sparen und streicht Stellen - SPIEGEL ONLINE
    Wird auch J Fischers Stelle gestrichen, wuerde viele Stellen der unteren Schichten retten.
  9. #9

    Als ob

    Die beiden Energieriesen E.ON und RWE haben jahrelang Schulden angehäuft, dass sich die Balken biegen. Und zwar bevor wir den Atomausstieg und die Energiewende hatten. Vor der Wirtschaftskrise wurden Firmen im In- und Ausland gekauft und irrsinnige Investitionen getätigt, da man der Meinung war, dass das Wachstum von 2008 sich ewig fortsetzen würde. Jetzt hocken sie auf dem Schuldenberg und versuchen das letzte Tafelsilber zu verhökern. Wenn man dabei die Schuld noch auf Energiewende und Belegschaft abschieben kann, umso besser.








TOP



TOP