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Konvervativen-Erfolg in Griechenland: Ein bisschen Hoffnung
APDer Wahlsieg der Konservativen in Athen wird Griechenland nur eine kurze Atempause verschaffen: Das Land ist tief gespalten, die neue Regierung startet unter schwierigen Bedingungen - neues Chaos droht, wenn sich die Griechen nicht endlich zusammenraufen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...839417,00.html
- #1 17.06.2012 22:05 von
Die Schafe haben sich ihren Metzger gesucht.
Genauso ist es!
Auch in den Staatsmedien (n-tv, ZDF...) hat man soeben dargetan, wie erleichtert die "Märkte" sein werden.
Es widert mich einfach nur noch an! Und ich sehne den Tag herbei, an dem der ganze Mist in sich zusammen fällt.
An diesem Tag werde ich dann vor die Glotze sitzen (so wie die Fußballverblödeten es heute tun) und mit einem Bier und einer Tüte Chips FEIERN. - #2 17.06.2012 22:16 von
Das Chaos geht weiter
Da sich tatsächlich ja überhaupt nichts geändert hat, wird das Chaos unverändert weiterlaufen. Diejenigen Griechen, die noch etwas Geld bei der Bank haben werden es abheben, viele andere werden sich mehr schlecht als recht durchschlagen und die Arbeitslosenzahlen werden steigen. Dem Land würde nur eine eigene Währung inklusive drastischer Abwertung, ein staatliches Investitiionsprograrmm und die Einführung einer funktionierenden Finanzverwaltung helfen. Mit EURO ist dies alles nicht zu schaffen. Da aber an auch in Griechenland an dieser Unglückswährung festgehalten wird, geht das Elend eben weiter.
- #3 17.06.2012 22:18 von
brilliant
Ein sprachlich wie analytisch gleichermaßen excellenter Artikel! Bitte mehr in dieser Qualität! Das mindert die Schwermut derer, die darunter leiden, Grieche zu sein ( i distichia mou na ime ellinas).
- #4 17.06.2012 22:18 von
- #5 17.06.2012 22:20 von
- #6 17.06.2012 22:35 von
- #7 17.06.2012 22:44 von
Ja genau, die Konservativen sind Hoffnung;)
Die Konservativen sind etwas Hoffnung! Ach... ja genau. Und der Grund dafür, der wäre also, dass die Reformen nun endlich kämmen und dann wird wieder alles gut. So ist es richitg, oder?
Mit etwas Recherche weiss man doch einfach über die gigantische Schuldenlast (die durch Reichengeschenken und schlechter Steuermoral) entstanden ist, aber auch aus der Verzinsung herrührt. Also wie man nun glauben kann jemand der ständig sauviel Zinsen und zinseszinsen zahlen muss könnte das schaffen, wegen Reformen, der ist blind. Denn die als Reform bezeichnete Abschaffung von sozialstaatlichen Mindeststandarts, ist ja auch schon vorher sehr gut durch die Technokraten gemacht worden.
Wenn man etwas Hoffnung hätte haben können, dann eher von durch das Linksbündnis, denn die haben sich ja genau gegen ein weiter so ausgesprochen und die Wahrheit anerkannt, dass sich das von Spekulanten und Reichen abgezockte griechische Volk mit der selben Abzocke auch noch retten könnte.
Zu hoffen bleibt, dass wenigstens im Fussball die Griechen den deutschen mal so richitg eins auswischen können. Wenn man bedenkt wie unsere "sozialkalt"-Kanzlerin und Herr Schäuble dem Land übel mitgespielt haben, dann wäre es nur fair wenn wir Deutschen von den Griechen aus der EM gekickt werden. - #8 17.06.2012 22:52 von
Ein bisschen weiterso wie bisher
Ihr Titel "Ein bisschen Hoffnung" ist die absolute Verdrehung dessen was das Wahlergebnis herbeigeführt hat: nicht Hoffnung, sondern pure Überlebensangst, gemischt mit einen in der Nachkriegszeit noch nie in dieser Form erlebten Fremdeingriff in den Wahlkamf eines suveränen und bis dahin demokratischen Staates, der sich in den Drohungen von Politikern, Medien und sog. "Experten" wiederspiegelt. Kurzfristig mag dies für Marionetten der westlichen Machteliten als Sieg erscheinen, aus der langfristigen Perspektive bedeutet dies jedoch nichts anderes als das Begräbnis der Demokratie westlicher Prägung, womit kein tatsächlicher Unterschied mehr zu Staaten wie China oder Russland besteht.
Das an Perversion kaum zu übertreffende ist, dass die Griechen damit gezwungen worden sind, diejenigen an die Regierung zu bringen, die für das griechische Schlamassel die größte Verantwortung tragen und die letzten vierzig Jahre das Land (mit der gütigen Hilfe der westlichen Partner, siehe Bestechungsskandal Siemens) abgewirtschaftet haben.
Also, nichts geschehen, weiterso wie bisher. - #9 17.06.2012 22:55 von
Neid
Die Südländer und Frankreich wollen das deutsche Geld.
Aber wir sind keine Transferunion und die Bevölkerung Deutschlands will es auch nicht sein.
Die widerwärtigen Politiker verstoßen gegen ihrer eigenen Regeln.
Und sie tun so, als wäre ein Ausstieg aus dem Euro ein Desaster.
Jeder Cent, der angeblich den Südländern zu gute kommt, bedient letztlich nur die maroden Staatshaushalte und die drecks europäischen Banken.
Dieses Europa treibt die Völker auseinander, das Pack der Eliten wohl zusammen.
Aber wenn die Bürger einmal ernst machen, bleibt von diesem Pack nicht übrig.
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