Kontrolle des Friedensplans: Annan fordert Uno-Beobachter für Syrien

AFPSyrien-Unterhändler Kofi Annan zeigt sich vorsichtig optimistisch: Obwohl Oppositionsgruppen von neuen Toten sprechen, bezeichnet er die Lage im Land nach Inkrafttreten des Waffenstillstands als "relativ ruhig". Doch dem Topdiplomaten reicht das noch nicht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827220,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrien-Unterhändler Kofi Annan zeigt sich vorsichtig optimistisch: Obwohl Oppositionsgruppen von neuen Toten sprechen, bezeichnet er die Lage im Land nach Inkrafttreten des Waffenstillstands als "relativ ruhig". Doch dem Topdiplomaten reicht das noch nicht.

    Kontrolle des Friedensplans: Annan fordert Uno-Beobachter*für Syrien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Vorgestern las ich in russischen Pressemedien davon, dass Ru. prinzipiell einverstanden ist, seine Militaerbeobachter an den Golanhoehen als UN-Beobachter einzusetzen, denn sie sprechen arabisch, sind Moslems und kennen die Lage in Syrien. Es wurde Herrn Annan nur eine Bedingung gestellt: eine adequate Beteiligung anderer Staaten. Allein wird Ru. dies nicht machen.
  2. #2

    Zitat von yulianovo Beitrag anzeigen
    Vorgestern las ich in russischen Pressemedien davon, dass Ru. prinzipiell einverstanden ist, seine Militaerbeobachter an den Golanhoehen als UN-Beobachter einzusetzen, ...
    Wahlbeobachter wären auch eine gute Sache, das hätte man schon beim Referendum machen sollen. Offenbar haben der Westen und die arabischen Staaten kein Interesse an einer evolutionären demokratischen Entwicklung.
  3. #3

    Zitat von Thomas-Melber-Stuttgart Beitrag anzeigen
    Wahlbeobachter wären auch eine gute Sache, das hätte man schon beim Referendum machen sollen. Offenbar haben der Westen und die arabischen Staaten kein Interesse an einer evolutionären demokratischen Entwicklung.
    Ich wuerde von arabischen Staaten als einer geschlossener Gruppe nicht bsprechen. Die Golfscheichtuemer sind vor allem dran, Syrien zu destabilisieren.

    Die Arabische League ist in wirklich weder arabisch noch einheitlich. Eritrea, Dshibouti und Somalia sind gar keine Araber, Marokko bis Lybien kaum ethnische Araber, die Araber als Etnos sind nur auf der Arabischer Halbinsel erhaltengeblieben.
    Ein Algerier versteht einen Saudi ueberhaupt nicht, wenn die beiden ihre Dialekte sprechen und die literarische arabische Sprache, die alle einigermassen zusammenhaelt, wird nicht von allen Arabern beherrscht.
  4. #4

    Selbstverstaendlich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrien-Unterhändler Kofi Annan zeigt sich vorsichtig optimistisch: Obwohl Oppositionsgruppen von neuen Toten sprechen, bezeichnet er die Lage im Land nach Inkrafttreten des Waffenstillstands als "relativ ruhig". Doch dem Topdiplomaten reicht das noch nicht.

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    muessen schnellstens Neutrale Beobachter nach Syrien um die Waffenruhe zu ueberwachen! Die haetten eigentlich heute schon in Syrien sein
    muessen! Und Russland hat sich bereit erklaert, seine Beobachter von
    den Golanhoehen direkt nach Syrien zu schicken!
    Nun muss nur noch der Westen mitmachen und Beobachter nach Syrien schicken! Mal sehen ob der Westen wirklich an Frieden in Syrien interessiert ist???!
  5. #5

    Aufschlussreich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrien-Unterhändler Kofi Annan zeigt sich vorsichtig optimistisch: Obwohl Oppositionsgruppen von neuen Toten sprechen, bezeichnet er die Lage im Land nach Inkrafttreten des Waffenstillstands als "relativ ruhig". Doch dem Topdiplomaten reicht das noch nicht.

    Kontrolle des Friedensplans: Annan fordert Uno-Beobachter*für Syrien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Als die Medien noch die Hoffnung hatten, dass Syrien die Waffen heute früh nicht schweigen lässt, war Syrien und "das Morden des eigenen Volkes" auf den Titelseiten und hier bei Spon ganz vorn. Nun ist man anscheinend enttäuscht, dass Assad noch nicht gestürzt ist bzw. Herr Erdogan noch nicht den Nato-Beistand anfordern kann. So sollte die Planung nicht laufen. Wer wird den Agent Provocateur nun spielen? Mit Annans Plan jedenfalls erreicht der Westen vorerst nicht sein Ziel - den Sturz der syr. Regierung.
  6. #6

    Syriens Regierung braucht in der Tat eine wahre Engelsgeduld

    An sich zeigt sich ja die syrische Regierung nicht gerade ungeschickt, da es vermochte in dem armen Land ein starkes Heer zu unterhalten und fähige Geheimdienste aufzubauen, denn andernfalls würde sie sich wohl kaum seit einem Jahr so wacker gegen die unterschwelligen Angriffe der VS-Amerikaner und ihrer Lakaien wie der Türkei und Saudi-Arabien schlagen; doch gehört es eben auch zum neuen Ölraubgeschäftsmodell von Inkasso Washington, daß man in den ihres Öles zu beraubenden Ländern Aufstände anzettelt, um dann im Namen der Menschenknechte dort einfallen zu können. Da Syrien aber zu schwach, um sich eines solchen Angriffes erwehren zu können, ist das Land auf die Gnade und Huld Rußlands und Chinas angewiesen, damit diese im schwarzen Rat der Fünf bei den VN ihr Veto für Syrien einlegen. Doch wird Syrien dafür sich keiner bedeutenden Nachteile aussetzen, zumal sich die Aufständischen selbst immer mehr als Friedensfeinde entlarven und somit die VS-Amerikaner der Lügenmärchen zeihen.
  7. #7

    Zitat von michaelslo Beitrag anzeigen
    Als die Medien noch die Hoffnung hatten, dass Syrien die Waffen heute früh nicht schweigen lässt, war Syrien und "das Morden des eigenen Volkes" auf den Titelseiten und hier bei Spon ganz vorn. Nun ist man anscheinend enttäuscht, dass Assad noch nicht gestürzt ist bzw. Herr Erdogan noch nicht den Nato-Beistand anfordern kann. So sollte die Planung nicht laufen. Wer wird den Agent Provocateur nun spielen? Mit Annans Plan jedenfalls erreicht der Westen vorerst nicht sein Ziel - den Sturz der syr. Regierung.
    Euronews hat heute berichtet, dass die NATO bereit ist, der Tuerkei "im Fall eines syrischen Angriffes" Beistand zu leisten. Das hat der tuerkische Aussenminister, breit grinsend, erklaert (siehe Euronews).
    Nun kommt alles ans Licht des Tages, wie "grazios" man die UNO umgehen will.
    Gleiwitz-2.
  8. #8

    Zitat von yulianovo Beitrag anzeigen
    Vorgestern las ich in russischen Pressemedien davon, dass Ru. prinzipiell einverstanden ist, seine Militaerbeobachter an den Golanhoehen als UN-Beobachter einzusetzen, denn sie sprechen arabisch, sind Moslems und kennen die Lage in Syrien. Es wurde Herrn Annan nur eine Bedingung gestellt: eine adequate Beteiligung anderer Staaten. Allein wird Ru. dies nicht machen.


    wenn das stimmen sollte, dann stimme ich zu das nicht nur rußland beobachter schickt. denn moskau ist genau so parteiisch wie einige staaten der golfregion

    eine beobachter-mission sollte aus neutralen staaten bestehen, meine vorschläge: marokko, algerien, oman. länder die in die vorgänge nicht unmittelbar involviert sind

    eine solche mission könnte dann auch einen frieden aushandeln und seine überwachung übernehmen.
  9. #9

    waffenruhe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrien-Unterhändler Kofi Annan zeigt sich vorsichtig optimistisch: Obwohl Oppositionsgruppen von neuen Toten sprechen, bezeichnet er die Lage im Land nach Inkrafttreten des Waffenstillstands als "relativ ruhig". Doch dem Topdiplomaten reicht das noch nicht.

    Kontrolle des Friedensplans: Annan fordert Uno-Beobachter*für Syrien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    man braucht sich nichts vor zu machen.

    die zeit der waffenruhe wird genutzt um sich für den nächsten waffengang zu rüsten.

    der wird unausweichlich, wenn assad nicht vorher noch von der macht abrückt.

    der hass auf assad ist so gross, da wird kein wirklicher dialog zustandekommen.

    wenn es wirklich ganz, ganz gut läuft, dann finden gespräche die mit der freiwilligen machtentsagung assads enden und zumindest dieser teil des bürgerkrieges würde ein ende finden.

    je länger es relativ friedlich bleibt, desto schneller wird die macht assads zerbröseln, zulassen von friedlichen demonstrationen u. ä. werden seine macht aufweichen.

    assad kommt aus der nummer nicht mehr heil raus.