Konsumgesellschaft: Wider den Wegwerf-Wahnsinn!

Die Kartoffel ist zu groß, die Gurke zu krumm und das Brot zu trocken: Jährlich landen in Deutschland Millionen Tonnen Essen im Müll, weil viele*Kunden nur makellose*Lebensmittel kaufen. Doch es gibt Wege aus der Wegwerfgesellschaft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...790090,00.html
  1. #1

    zeit fuer armut?!

    vielleicht wird es mal zeit fuer uns alle wieder so richtig arm zu sein und hungern zu muessen. anscheinend sind wir nur dann faehig nahrung zu wertschaetzen und hoeren endlich auf auf werbung und lobby zu hoeren. da wird man sowieso nur eingeschlaefert und oft belogen um des lieben profit willens.
  2. #2

    .

    Unter der Artikelüberschrift "Einige Tipps, wie man der Lebensmittelverschwendung vorbeugt." folgt kein Text.
  3. #3

    sinnvolle Entsorgung

    Warum fehlt in dem Artikel völlig die Erwähnung von energetischer Verwendung dieser "Lebensmittel" durch die Erzeugung von Biogas? Zumindest läßt sich aus einem Großteil dieser Produkte via Fermentation Energie gewinnen, so der Verkäufer sie denn wirklich nicht kauft.
  4. #4

    Verschwendung von Rohstoffen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kartoffel ist zu groß, die Gurke zu krumm und das Brot zu trocken: Jährlich landen in Deutschland Millionen Tonnen Essen im Müll, weil viele*Kunden nur makellose*Lebensmittel kaufen. Doch es gibt Wege aus der Wegwerfgesellschaft.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...790090,00.html
    Bei der Verpackung kann man gleich weiter machen. Plastik als Lebensmittelverpackung gehört verboten.
  5. #5

    ohne

    Eigentlich sind die Verbraucher daran schuld. Natürlich ist es toll, unter 30 Joghurtsorten wählen zu können, aber brauchen wir die wirklich? Muß es abends um 19.30 Uhr noch 10 Sorten Brot geben? Und ist ein Kopf Salat wirklich ungenießbar, wenn er eine braune Stelle hat?

    Wie dekadent ist eine Gesellschaft, die solche Mengen an Nahrungsmitteln vernichtet, nur weil sie „nicht schön genug“ aussehen oder nicht die richtige Größe haben (wer legt die denn fest, wenn nicht der Verbraucher mit seinem Konsumverhalten?) .
  6. #6

    Zweitbeste Lösung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kartoffel ist zu groß, die Gurke zu krumm und das Brot zu trocken: Jährlich landen in Deutschland Millionen Tonnen Essen im Müll, weil viele*Kunden nur makellose*Lebensmittel kaufen. Doch es gibt Wege aus der Wegwerfgesellschaft.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...790090,00.html
    Brot sollte im menschlichen Körper verbrannt werden! Es im Ofen zu vrbrennen kann nur eine Nötlösung sein, aber besser als gar nichts.
  7. #7

    ...

    Da ist aber nicht nur der Kunde dran schuld; wenn ich kurz vor Ladenschluß für einen angegammelten Salat oder ein halbtrockenes Brot genausoviel zahlen soll, wie der Kunde der morgens zum Einkaufen kommt und "ordentliche" Ware bekommt ...
    Ansonsten - Zustimmung
  8. #8

    Auch zu Hause

    Man sollte aber auch daran denken, wieviel Lebensmittel daheim im Müll landen, und wie die Industrie da nachhilft. Aufschnitt hält zum Beispiel wesentlich besser, wenn er gestapelt wird, statt ihn dekorativ flach in der Packung auszulegen. Auch sind die Lebensmittelpackungsgrößen derart bemessen, das in einem Unter-3-Personenhaushalt leicht etwas überbbleibt und daher verdirbt (Welcher Single futtert schon allein einen 3-Kilo-Sack Kartoffeln auf?)
  9. #9

    Lebensmittel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kartoffel ist zu groß, die Gurke zu krumm und das Brot zu trocken: Jährlich landen in Deutschland Millionen Tonnen Essen im Müll, weil viele*Kunden nur makellose*Lebensmittel kaufen. Doch es gibt Wege aus der Wegwerfgesellschaft.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...790090,00.html
    Würden wir weniger wegwerfen, was ja grundsätzlich sinnvoll wäre, hätten die Hungernden auch nicht mehr zum Essen. Das (skandalöse) Problem liegt also andernorts.