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Konservative Monarchie: Saudische Prinzessin beklagt Regime der Ungleichheit

APTausende Mitglieder zählt die Herrscherfamilie von Saudi-Arabien, Kritisches hört man von ihnen fast nie. Eine in London lebende Prinzessin hat nun einen leidenschaftlichen Appell für Reformen erhoben - sie fordert ein modernes Rechtssystem, Gleichstellung und bessere Bildung.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...826391,00.html
  1. #80

    Was soll denn diese Kritik an SA ? das sind doch Freunde des Westens. Die kaufen schön brav unsere Waffen usw.

    Da kann man doch über so ein wenig Diskriminierung, Steinigungen hinwegsehen, oder ?

    Stellen sie sich mal vor, SA würde das alles abschaffen, dann wäre SA ja plötzlich so ein Schurkenstaat wie der Irak, Lybien oder Syrien.
  2. #81

    Es ist doch vollkommen egal

    Zitat von puqio Beitrag anzeigen
    Es geht um die Freiheit.
    und egal on Christentum oder Islam haben die religiösen Kapitalgesellschaften immer nur ihren finanziellen Vorteil im Auge gehabt und die Freiheit ihrer Gläubigen bekämpft.
    Nicht umsonst gab es die Reformation, die die bösen Machenschaften thematisiert hatte.

    Saudi Arabien ist eine Oligachie des Schlimmsten was man sich vorstellen kann.
    Und diese Oligarchie erfährt massive Unterstützung seitens westlicher Staaten weil sie Geld hat.

    Da spielen die Menschenrechte und Verbot von Folter plötzlich keine Rolle mehr, denn es geht um Geld und um Öl.
    Es ist unsere Verlogenheit und Unseriösität, die diese Diktaturen und Oligarchieen stark macht.

    Schande auf uns, die wir auf Kosten der Menschen ausnutzen.
    ob Saudi-Arabien vom Westen unterstützt wird oder nicht, ändert nichts an den elementaren Dingen im Lande bzw. in Arabischen incl. den anderen Isalmischen Staaten die das große Problem haben Glaubens bedingt in Bezug auf Menschenrechte (unterdrückung von Frauen) usw. Da wird sich niemals etwas ändern, da dieses im Islam nicht vorgesehen ist
  3. #82

    Frauen

    Zitat von freiheitsglocke Beitrag anzeigen
    Nein, ist es nicht. Kein Land wo Menschen leben, ist ein "Schandfleck". Schändlich sind Systeme und Regierungen. Zusammen mit Iran hat Saudi Arabien hier ganz klar den Vogel abgeschossen. Aber da kann die entmündigte Masse nichts für.
    die europäischen Frauen waren auch einmal eine entmündigte Masse.
    Sie konnten sehr viel tun und tun es immer noch.
  4. #83

    Männer

    Zitat von hatem1 Beitrag anzeigen
    Es ist bezeichnend, dass diese Kritik von einer Frau kommt. Männer können sich offenbar aus der Denkweise und den Vorschriften des Heiligen Qur'an nicht lösen.

    In Deutschland ist Ähnliches zu sehen: Meines Wissens gibt es nur einen halbwegs bekannten Muslim, der eine Reform des Islam fordert: Hamed Abdel-Samad. Alle anderen deutschen muslimischen Islam-Kritiker sind weiblich: Seyran Ates, Necla Kelek, Güner Balci z.B.
    In der Politik ist es ähnlich: Bis auf Cem Özdemir gibt es fast nur Frauen mit muslimischem Hintergrund: Dilek Kolat, Aygül Özkan, Bilkay Öney.

    Die Schlussfolgerung ist nicht schwer: Muslime halten an der konservativen bis reaktionären Tradition des Islam fest. Änderungen wird es nur geben, wenn die Frauen sich mehr Mitsprache erkämpfen.

    Darum ist die Kritik der saudischen Prinzessin ein guter und mutiger Schritt!

    Wenn man sich allerdings anschaut, wohin die "Arabellion" bisher geführt hat, muss einem um die Zukunft der Frauen in den muslimischen Ländern bange werden.
    Haben schon jemals privilegierte Männer ihre Privilegien freiwillig aufgegeben? Jetzt sind die musl. Frauen dran ihre Rechte zu erkämpfen.
  5. #84

    Fortschritte versus Probleme in KSA

    Bei all der Kritik und dem Aufzeigen von Missständen in KSA sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es gerade in den letzten Jahren Veränderungen gegeben hat. So gibt es Regionen in KSA, in denen - abgeschottet - Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, die Religionspolizei hat dort keinen Einfluss. Auch gibt es selbst in Riad Unternehmen, in denen die weiblichen Beschäftigten ohne Abaia, nicht verschleiert arbeiten dürfen. Alles auf langsamen Veränderungen des letzten Königs zurückzuführen.
    Wenn wir das Land betrachten, so sollten wir nicht vergessen, dass dort mehr als 50 % der Bevölkerung unter 25 ist, die Arbeitslosigkeit bei diesen Jugendlichen ist sehr hoch. Gerade die - männlichen - Jugendlichen müssen durch Veränderungen, durch langsame Veränderungen dazu gebracht werden zu arbeiten und nicht auf ihren Väters Privilegien bestehen. Ein schweres Unterfangen.
    Klar ist auch, dass die Herrscherfamilie ihren Einfluss und Wohlstand behalten will, langsame Veränderungen müssen jedoch gegen den Widerstand der religiösen Fanatikern vorangebracht werden. Ich habe die Religionspolizei selber erlebt und weis, wovon ich spreche. Aufklärung und langsame und stetige Veränderungen sind sicher langfristig effektiver als schnelle und vom "Westen" geforderte Veränderungen.

    Gruss, Berendik
  6. #85

    Zitat von hatem1 Beitrag anzeigen
    Bisher hat der "Arabische Frühling" in allen Ländern zu einer Erstarkung der Islamisten und zu einer Schlechterstellung der Frauen geführt.
    Damit hat die Dame Recht und in hiesigen Medien wird Bassar al Assad gegeißelt und niemand will einsehen, dass dieser Mann pro westlich ist und deshalb verschwinden soll.

    Arabischer Frühling war einmal -- ein Traum.

    Lasst al Assad endlich in Ruhe, er ist der Einzige, welcher Frieden stiften kann in Arabien.
  7. #86

    Rechtssystem?!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Mitglieder zählt die Herrscherfamilie von Saudi-Arabien, Kritisches hört man von ihnen fast nie. Eine in London lebende Prinzessin hat nun einen leidenschaftlichen Appell für Reformen erhoben - sie fordert ein modernes Rechtssystem, Gleichstellung und bessere Bildung.

    Konservative Monarchie: Saudische Prinzessin beklagt Regime der Ungleichheit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    von welchem Rechtssystem spricht sie überhaupt? Saudi-Arabiens Rechtssystem widerspricht selbst die Regeln des Koran. Im Koran wird Frauen Erbrecht zugesprochen - aber in Saudi-Arabien hat jede Frau einen Vormundschaft (der Vater) bis sie Verheiratet ist, danach übernimmt der Ehe-Mann die Funktion des Vormundschafts! In diesem Land gibt es nur ein einziges Rechtsystem: Nur Männer haben Recht - Frauen sind nichts als Sklaven der Männer. Das Verhalten der Saudis gegenüber Leiharbeiter aus Pakistan, Indien und Indonesien ist jenseits des Gut und Bösen! Diese Arbeiter haben überhaupt kein Recht dort. Übrigens, Saudi-Arabien ist das beste Freund von Israel und USA!
  8. #87

    Naja...

    Zitat von syracusa Beitrag anzeigen
    Saudi Arabien ist ein Schandfleck der Menschheit.
    Wohl eher eine bestimmte Religion, deren Namen ich jetzt hier nicht aussprechen will. (Nur soviel: Der Buddhismus ist es nicht.)
  9. #88

    Zitat von Babs50+ Beitrag anzeigen
    Zum Zweiten ist dieser Auftritt ein Versuchsballon für die Reaktionen im eigenen Land: Die Meinung einer Frau wird dort nicht besonders ernst genommen, und wenn es trotzdem zuviel Trubel gibt, dann kann das Thema Reformen ohne größere Gesichtsverluste wieder weggepackt werden.
    Wie praktisch - aber: seit wann scheren sich Autokraten um Volkes Stimme?
  10. #89

    Nur von den eigenen Reihen kann Revolution erfolgreich sein!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Mitglieder zählt die Herrscherfamilie von Saudi-Arabien, Kritisches hört man von ihnen fast nie. Eine in London lebende Prinzessin hat nun einen leidenschaftlichen Appell für Reformen erhoben - sie fordert ein modernes Rechtssystem, Gleichstellung und bessere Bildung.

    Konservative Monarchie: Saudische Prinzessin beklagt Regime der Ungleichheit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Der Prinzessin gebührt großen Respekt sowie jedmögliche Unterstützung.
    In Afghanistan wird z. B. westliche Kriegsgewalt und dem daher eingehenden Überstülpen westlicher Werte immer auf Ablehnung stoßen und als Einmischung sowie Bevormundung empfunden.
    Deshalb ist es in Saudi Arabien besonders wichtig, die aus dem Lande selbst kommenden Reformen zu unterstützen.
    Die Großmächte sollten eher dazu positive Stellungen beziehen statt auf Armeen zu setzen!


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