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Konkurrenz um Platz drei: Grüne rüsten zum Kampf gegen die Piraten

MARCO-URBAN.DEDie Grünen hatten einst Umfragewerte wie eine Volkspartei erreicht - plötzlich kämpfen sie mit den Piraten um Platz drei im Land nach Union und SPD. Der rasante Aufstieg der Politikneulinge stürzt die Öko-Partei in ein strategisches Dilemma.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826563,00.html
  1. #180

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Das Problem der zweit- und drittstärksten Parteien ist, dass ihre Anhänger sich auf viele verschiedene Parteien verteilen. Das rechte Lager wird praktisch nur von CDU/CSU beherrscht. Um die Vormachtstellung der CDU/CSU zu brechen, müsste quasi noch eine neue Partei gegründet werden, die CDU-Anhänger abwirbt. Erst dann haben die Piraten oder Grünen eine echte Chance.
    Das ist sehr eine gute Beobachtung. Etwas spritzig-witziger Ansatz. Aber es würde wirklich gut funktionieren. Das Konzept"Divide and Conquer " Teil und Hersche ist nicht nur hier , sondern in vielen auch unpolitischen Feldern gut?

    Wie würde man als "linker" eine solche Entwicklung provozieren?
  2. #181

    Eben

    Zitat von fbaf Beitrag anzeigen
    meine Güte, jede Woche diese Umfragen.
    Bei der nächsten BTW geht es so aus.
    CDU vor SPD, Grün um 10 %, Linke 7% FDP drin, Piraten raus.
    Und weiter geht es mit schwarz-gelb
    Die Frage ist ja auch, wieviele dieser potentiellen Piratenwähler sich an die Urnen bewegen lassen, wenn sie feststellen, dass sie nicht von zuhause via Like-Button abstimmen können...
  3. #182

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Richtig - weshalb sind die Piraten eine echte Alternative zu den Grünen? Ganz einfach: Zu nichts ist alles eine Alternative, was mehr als nichts ist. Claudia Roth macht Grüne tot, Kühnast sägt am letzten Ast, Trittin pflegt seinen Durchblick-Spleen, Cem Özdemir vergessen wir.
    Waren denn die Grünen für Sie jemals eine Wahlalternative?

    Wenn nein, ist dieses - ohnehin subjektive - Argument wenig stichhaltig, denn schließlich stellten die Grünen in der Vergangenheit für relativ viele Wähler eine gute Alternative zu den anderen Parteien dar. Roth, Trittin, Künsast und Co., die hier im Forum von vielen als Grund für die Nicht-Wahl der Grünen angeführt werden, sind für viele andere offenbar zumindest kein Grund für Ablehnung der Grünen, möglicherweise sogar ein ausschlaggebender Punkt für die Wahl der Grünen. Weshalb hat sich Ihrer Meinung daran nun in den letzten Monaten und insbesondere durch die Piraten etwas geändert?
  4. #183

    aha

    Zitat von gez-boykott.de Beitrag anzeigen
    Der kleine Mann hat es satt, zuzusehen, wie die Politiker immer mehr die Bodenhaftung verlieren und sich in Paralleluniversen fern ab von den irdischen Problemen bewegen. Der kleine Mann hat keinen Gesprächspartner mehr für seine ganz praktischen Probleme und die Kluft zwischen im und der Politikerelite ist unüberwindbar.

    Unsere Politikerelite retten Europa, annektieren wirtschaftlich Griechenland und demnächst weitere Länder. Sie schickt Soldaten nach Afghanistan, um die Welt vor dem Terrorismus zu retten, gibt viel Geld aus. Sie vergisst aber, woher dieses Geld kommt und die Sorgen derjenigen, die dieses Geld erwirtschaften, bleiben unerhört. Der kleine Mann darf sich den Rücken krumm schuften, ansonsten Steuer und Abgaben zahlen und Klappe halten!

    Und da tauchen plötzlich die Piraten am Horizont auf. Die wollen nicht die Welt retten und sie behaupten auch nicht, für alles die Lösung zu haben. Nein, sie benennen die Probleme des kleinen Mannes und versuchen diese anzugehen. Ob sie diese Probleme lösen ist in erster Linie unerheblich: Sie versuchen es zumindest und reden diese nicht klein. Sie füllen die große Kluft, die die Politikerelite in den letzten 20 bis 30 Jahren geschaffen hat. Deswegen hat die Politikerklasse keine Antworten an die Piraten: Sie müssten wieder aus ihrem Olympus herunterschweben und sich die Sorgen des kleinen Mannes annehmen – aber das haben sie in den viele Jahren vergessen und wissen nicht mehr, wie es geht. Sie wollen es aber auch nicht wissen und wundern sich über die Piraten.
    und sie können mir sagen welche Probleme ihres kleinen mannes
    die Piraten interessieren. davon habe ich nichts gehört
  5. #184

    Umsetzbare Inhalte?

    Meines Erachtens geht es bei dem derzeitigen Höhenflug der Piratenpartei nicht um deren politischen Programm oder um die Umsetzbarkeit desselben. Piratenwähler welche genau dies wollen, dürften bei den Wählerstimmen bei den Prozentzahlen dümpeln, welche die Piraten vor dem großen Hype hatten.

    Nicht das ich die Piratenpartei nicht für äusserst erfrischend und teils innovativ halte, mitnichten.

    Aber in meinen Augen ist der derzeitige Höhenflug imn allererster Linie ein Produkt der stetig wachsenden Politikverdrossenheit.
    Politiker aller Parteien (Die Linken vieleicht mal aussen vor da vom Rest ingoriert, sowieso ein Unding in einer Demokratie) setzen Gesetze und Richtungen um welche oftmals von der breiten Masse der Wähler so garnicht gewollt werden.
    Transparenz ist kaum vorhanden, Einflußnahme sowieso nicht. Und wieviel Einflußnahme eine Wahl den B+rgern beschert kann man ja an den letzten Wahlen und dem nachfolgenden Tagesgeschäft sehen.

    Nun kommt eine Partei bei welcher all dies möglich sein soll. Da schöpfen ganz einfach sehr vielöe Wähler wieder Hoffnung das sich einmal etwas GRUNDLEGENDES bei der Mitbestimmung durch sie ändern könnte.
    Mit einem genügend großen, und vor allen Dingen EINFLUSSNEHMENDEN Stimmanteil, können die bisherigen großen Parteien gezwungen werden dieses System zu übernehmen, zumindest in Teilen, und dem Wähler damit Einfluß- und Kontrollmöglichkeiten bieten.
    Ganz im Gegensatz zum Aufstieg der Grünen damals, deren Stimmgewinne aus Umwelt- und Atompolitik herrührten.

    Und wenn die überwiegend jüngeren Piratenwähler es auch noch schaffen ein Parteiprogramm aufzustellen welches Zustimmung bei allen findet, umsetzbar und kein Wolkenkuckucksheim ist, dann haben wir eigentlich DIE Partei welche eine Demokratie braucht: eine Partei deren (nicht nur) Mitglieder Mitspracherecht haben, deren Vorgänge transparent sind und welche nicht mit den anderen Parteien hinter verschlossenen Türen dahermauschelt und nach gewisser Zeit nur noch anfängt ihre Pfründe zu verteidigen. Kurz: eine Prtei welche das umsetzen möchte was ihre Wähler und die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes wirklich wollen.

    Von daher wünsche ich den Piraten alles Gute, und das sich der gesunde Menschenverstand und das Innovative nicht zu schnell am politischen Tagesgeschäft abschleift.
  6. #185

    Toll diese plötzliche Panik

    Zitat von hartholz365 Beitrag anzeigen
    Wieviele hysterische Artikel zu den aktuellen Wasserstandsmeldungen der Grünen und Piraten darf man heute noch erwarten?
    Ich finde es toll wie die etablierten plötzlich Angst bekommen und alle auf die Piraten zielen. Gerade die Grünen müssen sich doch in Ihre Anfangszeit versetzt fühlen. Was haben Sie uns alles versprochen und nicht gehalten. Nur Schimpfen reicht eben nicht. Vielleicht kann ja der BMW Lobbyist Fischer in die Bresche springen und den Grünen nochmal helfen.
    Ich finde ein bischen Aufregung tut den hochnäsigen etablierten ganz gut.
  7. #186

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Also, "Basisdemokratie" klingt doch schon einmal linksextrem (der erste Treffer in einer bekannten Suchmaschine zu diesem Schlagwort verweist auf eine anarchistische Website), was soll denn dann daran so toll sein? Im momentanen Zeitpunkt würde eine solche Form auch zur Ochlokratie führen. Mit "Jugendfaschismus" (also nicht Jungfaschismus!) meinte ich doch etwas ganz anderes, nämlich die prinzipielle Ablehnung von Leuten aus blossen Gründen ihres Alters.

    Nun haben aber gerade die jüngeren Jahrgänge so gut wie keine Lebenserfahrung, oder was glauben Sie, weshalb wichtige Posten beim Militär oder auch nur im Dienst als Schiffskapitän nie mit irgendwelchen 17-22-jährigen besetzt werden?

    Junge Leute neigen sehr zu stark vereinfachten, unreflektierten idealistischen Denkweisen, die aber nicht praxisgerecht sind.
    Der von Ihnen erwähnte "Anpassungsbedarf" ist eine Verhöhnung der Arbeit künstlerisch schaffender Menschen, denn die Piraten haben mitnichten ein besseres Konzept als das bisherige.

    Sie haben auch leicht reden, als Nichtkünstler. Es ist schon etwas dran, dass diese merkwürdige Partei eine ernste Gefährdung der Demokratie darstellt. Allerdings glaube ich, dass dieser Hype bald nachlassen wird, spätestens dann, wenn sich zeigt, dass auch die Piraten dem Grundsatz "Pecunia non olet" folgen und sich ihre hehren Vorstellungen von technologieaffinem Sozialismus verflüchtigt haben.
    Dieser Text zeigt, warum Junge qualifizierte Menschen Deutschland verlassen und lieber im Ausland ihr Glück versuchen.

    Welche bedeutenden Erfindungen hat Deutschland in den letzten Jahren gemacht. Welche technischen Revolution hat es federführend begleitet.

    Deutschland ist kinderfeindlich, überaltert und mit verkrusteten. eiternden Verwaltungsstrukturen überzogen, die jede Eigeninitiative im Keim ersticken.
  8. #187

    Zitat von Trollvottel Beitrag anzeigen
    Atomkraftwerke stillgelegt hat die CDU
    DAAAA lese aber bitte noch mal genau nach. Der Ausstieg war beschlossen (SPD / Grüne), die CDU hat ihn zurück genommen und dann um ein paar Jahre nach hinten versetzt, mit ein paar Milliarden Bonus für die Atomlobby angeschönt, wieder eingeführt.
  9. #188

    Die Grünen sollten einfach das mal machen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Grünen hatten einst Umfragewerte wie eine Volkspartei erreicht - plötzlich kämpfen sie mit den Piraten um Platz drei im Land nach Union und SPD. Der rasante Aufstieg der Politikneulinge stürzt die Öko-Partei in ein strategisches Dilemma.

    Konkurrenz um Platz drei: Grüne rüsten zum Kampf*gegen die*Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    was die anderen nicht machen. Was machen die anderen nicht, den Nachwuchs selbst produzieren. Ich kenne keinen Grünen oder Grüne im Vorstand der Partei, der etwas für Deutschlands Nachwuchs getan hätte. Da sind nur Typen wie Roth, Künast, Trittin und Özdemir vorhanden, die keine Zeit haben um Nachwuchs zu produzieren bzw. welche produziert haben. Fischer hat zwar fünfmal geheiratet, aber Kinder weiss ich nicht. Deshalb wollen die wie Ströbele unsere Mitbürger aus Anatolien, die unsere Kultur mit ihrem Nachwuchs unterwandern sollen.
  10. #189

    Zitat von fbaf Beitrag anzeigen
    meine Güte, jede Woche diese Umfragen.
    Bei der nächsten BTW geht es so aus.
    CDU vor SPD, Grün um 10 %, Linke 7% FDP drin, Piraten raus.
    Und weiter geht es mit schwarz-gelb
    was haben sie denn geraucht umd as zu glauben?








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