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Konkurrenz um Platz drei: Grüne rüsten zum Kampf gegen die Piraten

MARCO-URBAN.DEDie Grünen hatten einst Umfragewerte wie eine Volkspartei erreicht - plötzlich kämpfen sie mit den Piraten um Platz drei im Land nach Union und SPD. Der rasante Aufstieg der Politikneulinge stürzt die Öko-Partei in ein strategisches Dilemma.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826563,00.html
  1. #160

    whow

    Zitat von gez-boykott.de Beitrag anzeigen
    Der kleine Mann hat es satt, zuzusehen, wie die Politiker immer mehr die Bodenhaftung verlieren und sich in Paralleluniversen fern ab von den irdischen Problemen bewegen. Der kleine Mann hat keinen Gesprächspartner mehr für seine ganz praktischen Probleme und die Kluft zwischen im und der Politikerelite ist unüberwindbar.

    Unsere Politikerelite retten Europa, annektieren wirtschaftlich Griechenland und demnächst weitere Länder. Sie schickt Soldaten nach Afghanistan, um die Welt vor dem Terrorismus zu retten, gibt viel Geld aus. Sie vergisst aber, woher dieses Geld kommt und die Sorgen derjenigen, die dieses Geld erwirtschaften, bleiben unerhört. Der kleine Mann darf sich den Rücken krumm schuften, ansonsten Steuer und Abgaben zahlen und Klappe halten!

    Und da tauchen plötzlich die Piraten am Horizont auf. Die wollen nicht die Welt retten und sie behaupten auch nicht, für alles die Lösung zu haben. Nein, sie benennen die Probleme des kleinen Mannes und versuchen diese anzugehen. Ob sie diese Probleme lösen ist in erster Linie unerheblich: Sie versuchen es zumindest und reden diese nicht klein. Sie füllen die große Kluft, die die Politikerelite in den letzten 20 bis 30 Jahren geschaffen hat. Deswegen hat die Politikerklasse keine Antworten an die Piraten: Sie müssten wieder aus ihrem Olympus herunterschweben und sich die Sorgen des kleinen Mannes annehmen – aber das haben sie in den viele Jahren vergessen und wissen nicht mehr, wie es geht. Sie wollen es aber auch nicht wissen und wundern sich über die Piraten.
    Danke für Ihren Beitrag - volle Zustimmung. Auch Ihr Aliasname ist für mich Programm. Ich mußte 60 werden um mich von den etablierten Parteien abzuwenden - auf Piraten in die Piratebay :-)
  2. #161

    "Lohn" der Parteien-Arroganz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Grünen hatten einst Umfragewerte wie eine Volkspartei erreicht - plötzlich kämpfen sie mit den Piraten um Platz drei im Land nach Union und SPD. Der rasante Aufstieg der Politikneulinge stürzt die Öko-Partei in ein strategisches Dilemma.

    Konkurrenz um Platz drei: Grüne rüsten zum Kampf*gegen die*Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wie groß müssen Frust und Ablehnung gegenüber den sog. "etablierten Parteien" sein, wenn Piraten sozusagen aus dem Stand mit inzwischen bis zu 13% eingesachätzt werden?

    Wer innerhalb unserer Alt-Parteien diesen erneuten "Donnerschlag" noch immer nicht zur Kenntnis nimmt und nur als "Frühlingslaune" abtut, der verharrt im Wolkenkuckucksheim und ist für garnichts mehr empfänglich. Dann darf er - wenn es einmal zu spät ist - aber auch nicht den Untergang des christlichen Abendlandes beklagen.

    Die Zeichen stehen auf Veränderung. Die Alt-Parteien sollten sich besser nicht damit beruhigen, dass die Masse der Nicht-Wähler nur "Leermasse" bleibt und die Statistik ihrer eigenen Wahlergebnisse nicht stört. Denn wenn aus Nicht-Wählern erst einmal Piraten geworden sind, beginnt sich das Karussel für sie alle zu drehen.
  3. #162

    Die Allianz AG hat den Grünen 60'000 Euro gespendet. Genauso wie sie auch an die SPD, FDP und Unionspartein spendete.

    Willkommen im Establishment.
    Ich war damals bei der Grünen Jugend in Berlin. Da war ein gezetter um zu vergebenden Plätze und Pöstchen und jeder kamm sich so wichitg vor. Je mehr Karrieristen desto weniger das Thema, desto weniger Sinn, desto weniger

    Allgemeinwohl !

    Natürlich sind die Piraten besser als die Grünen.
    Würden die nichts tun, wäre das schon besser als die
    anderen Parteien, die tun schlechtes gegen den Bürger
  4. #163

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Grünen hatten einst Umfragewerte wie eine Volkspartei erreicht - plötzlich kämpfen sie mit den Piraten um Platz drei im Land nach Union und SPD. Der rasante Aufstieg der Politikneulinge stürzt die Öko-Partei in ein strategisches Dilemma.

    Konkurrenz um Platz drei: Grüne rüsten zum Kampf*gegen die*Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Da hatte man schon angefangen, wieder an den Verstand, die Vernunft und den Willen zur Verantwortung des deutschen Wählers zu glauben, indem er endlich die FDP ausmerzt, schon wird man angesichts dieser Umfragewerte eines Besseren belehrt. Die Piraten (im wesentlichen Klugscheißer, die zwischen Ahnungslosigkeit und Hochmut pendeln) in diesem Maße hochzujubeln, hat nichts mehr mit Protestverhalten, eine ohnehin ziemlich schwachsinnige Haltung, zu tun, sondern nur noch mit der zunehmenden Verblödung der Gesellschaft. So passt wenigstens eines: sich an den Kopp zu fassen ...
  5. #164

    Umfragen sind Schaum

    meine Güte, jede Woche diese Umfragen.
    Bei der nächsten BTW geht es so aus.
    CDU vor SPD, Grün um 10 %, Linke 7% FDP drin, Piraten raus.
    Und weiter geht es mit schwarz-gelb
  6. #165

    Herr Palmer spielt mit solchen Sätzen "Die geistigen Errungenschaften von Kreativen und Kulturschaffenden müssen geschützt werden.", den Piraten noch in die Hände.

    Das große Problem der "etablierten" Parteien ist, neben dem Filz, der Korruption, dem Staub und der Technikphobie, das jedwede Entscheidung der letzten 20Jahre nur einem in der BRD gedient haben - dem Kapital.

    Die Piraten sind mitnichten für "diebstahl", aber das ganze Geld geht nicht an die Künstler, schon garnicht mit ACTA, sondern an die Content-Mafia.
    Bertelsmann, Sony BMG etc. pp.
    kein einziger zusätzlicher Cent geht an die Künstler, sondern an die Konzerne, die sich zudem erdreisten den Kunden mit DRM zu entrechten.
    Microsoft und Apple zb. haben "Innovationen" entwickelt die es ihnen erlauben nach gutdünken, jedes ungewollte Programm ferngesteuert abzuschalten - selbst bezahlte...
    Dabei handelt es sich in der Regel um Programme von, na wer errät es?
    Kleinen Programmiern(Künstlern...).

    In der heutigen Netzwelt braucht der Künstler, die "Großen" nicht mehr, Hompage mit sicherer zahlart und Probehören gibt es für ein paar hundert Euro vom Profi.
    Und.
    Dann bekommt der Künstler jeden Cent für sich alleine...
    ja aber... wenn sich die Content-Mafia mit ACTA (u.a.) nicht vehement ihre nicht vorhandene Daseinsberechtigung politisch erkaufen würde.
  7. #166

    .

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Welchen Teil meinen Sie? Den, wo ich kritisiere, dass die Faktoren "Alter" oder "Aussehen" für die Eignung zum Politiker kein Kriterium sein sollten?
    Nein, den natürlich nicht. Alter oder Aussehen sollten keine Rolle spielen, ich glaube darin sind wir uns einig.

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Genau ist das Problem an diesen Kids, die die "Piraten" so "cool" finden. "Oh, guckt mal, der twittert, hat ein tolles Linux-Shirt an und sieht auch noch toll aus, den kann man wählen!"
    Das hat niemand gesagt, und die wenigsten werden wohl die Piraten "wegen Computern und so" wählen. Laut Umfragen stammen deren Wähler aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und wandern von allen Parteien ab. Das ist Ihre eigene Meinung, woher Sie die auch immer haben. Woher nehmen Sie denn ihre Annahmen? Haben Sie irgendwelche Zahlen dazu? Bitte pauschalisieren Sie nicht.

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten die Politiker aus eben dieser Gefahr das allgemeine Wahlalter auf mindestens 30 hochsetzen, um genau diesen jugendlichen Leichtsinn nicht als ernste Gefahrenquelle für unsere Demokratie zu erlauben?
    Auch wenn Sie diesen Vorschlag wohl kaum ernst gemeint haben dürften, so lässt er doch tief blicken. Stimmrechtsentzug jeder Art widerspricht dem Gedanken der Demokratie per se.

    Ich würde mich vielleicht sogar noch ein wenig weiter aus dem Fenster lehnen, auch wenn ich mir damit hier wohl eher wenig Freunde machen werde: Kennen sie das Stellvertreter- bzw. Familienwahlrecht?
    Laut Art. 20 GG geht alle Macht vom Volke aus. Dabei werden aber alle unter 18-Jährigen bei Wahlen pauschal ausgeschlossen. Wieso sollte man kein durch die Eltern oder gesetzlichen Vertreter wahrgenommenes Stellvertreterwahlrecht einführen? Damit wäre dieser Volksgruppe auch endlich Rechnung getragen. Über die endgültige Form muss natürlich debattiert werden, aber die Idee finde ich gar nicht einmal so schlecht.
  8. #167

    die Grünen sollten beim Gas Gerd anfangen !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Grünen hatten einst Umfragewerte wie eine Volkspartei erreicht - plötzlich kämpfen sie mit den Piraten um Platz drei im Land nach Union und SPD. Der rasante Aufstieg der Politikneulinge stürzt die Öko-Partei in ein strategisches Dilemma.

    Konkurrenz um Platz drei: Grüne rüsten zum Kampf*gegen die*Piraten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    In der Politik sind die Themen verbraucht und die Roth als Ministerinfür etwas, einfach grausam das Gekläffe von ihr!

    Der Gas Gerd hat sicher einen Job für diese Figuren.
  9. #168

    Zitat von Fritz Motzki Beitrag anzeigen
    Was ist denn am Politiker professionell?
    Diese Frage kennzeichnet - neben den illusorischen Urheberrechtsbestrebungen - einen weiteren Geburtsfehler der Piraten, nämlich die völlige Verkennung politischer Strukturen und der ihnen zugrunde liegenden Konzeptionen.

    Zu Ihrer Frage: Politiker haben in einer Demokratie die Aufgabe, den Willen des Volkes zu ermitteln, teilweise auch erst zu bilden und ihn sodann umzusetzen. Diese Aufgabe lässt sich - wie die Piraten selbst seit Anbeginn ihrer Existenz bewiesen haben - nicht nebenbei bewältigen, und schon gar nicht ohne die Prozesse zu verstehen, die dazu notwendig sind. Dabei handelt es sich um bisweilen sehr komplexe Prozesse, deren Berherrschung ein gewisses Maß an Professionalität erfordert.
  10. #169

    Dankbarkeit

    Zitat von sichernicht Beitrag anzeigen

    zusätzlich schafft es die SPD nicht, geschlossen den einzigen mehrheitsfähigen kandidaten zu stützen, der auch bei der CDU noch wähler ziehen kann: der linke flügel würde sich lieber wochenlang selbst den finger in den hals stecken, als peer steinbrücks kanzlerkandidatur abzunicken.
    Und das ist auch das einzige wofür man der SPD danken könnte, nämlich das dieser Volksverräter niemals einen Fuß an den Boden bekommt...








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