Das iPad verkauft sich millionenfach, eilig will die Konkurrenz jetzt eigene Tablet-Computer auf den Markt bringen: Apple soll die neu geschaffene Nische nicht für sich behalten. Doch Streak, Slate und WeTab sind noch nicht so weit, andere Alternativen enttäuschen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...696798,00.html
Ah ja, Werte des Abendlandes, na klar. Aber bitte nur für die eigenen Freiheitsvorstellungen. Möchten Sie zukünftig den Supermärkten auch diktieren, welche Cornflakesmarke dort zu kaufen sein soll?
Wann wird endlich zur Kenntnis genommen, dass Apples App Store gar keine Zensur betreiben kann. Als privatwirtschaftliche Einrichtung MUSS Apple einfach bestimmen dürfen, was sie dort verkaufen oder nicht. Vielleicht sollte auch endlich mal gesagt werden, dass Bild & Co. gar nicht schnell genug auf den fahrenden Zug aufspringen WOLLEN. Dementsprechend schnell haben sie ihre Seite 1 ja auch 'selbstzensiert'.
Zum x-tan mal: jeder kann jedes Apple Produkt links liegen lassen, auch alle App-Programmierer und Verlage. Wenn sie aber alle mitscheffeln wollen, müssen sie es eben nach den Regeln des Oberschefflers tun - so what?
Die Freiheit der Presse ist ein besonderes schützenswertes Gut. Sowas gehört zur Allgemeinbildung.
Wenn die Supermärkte magische Revolutionsdingsbums versprechen und eine entsprechende Marktmacht haben, dann unbedingt. (Die Diktatur geht übrigens von Apple aus, nicht vom Kunden. Btw, schöner Strohmann!)
Apple kann beliebige Inhalte aussperren.
Das kommt drauf an. Wenn Apple z.B. bei iTunes bestimmte
Labels aussperrt, dann gibts irgendwann Ärger mit den Wettbewerbshütern. Marktmacht und so.
Davon abgesehen geht es Apple ja nicht nur um die Produkte, sondern auch um die Werkzeuge, mit denen die Produkte erstellt werden. Das ist in etwa so, als ob Aldi die Cornflakes XY aus dem Sortiment nimmt, weil die nicht mit Maschinen von Aldi hergestellt wurden. (Auf Apple bezogen bedeutet das, dass eine Entwicklungsumgebung wie Unity3D in Zukunft draußen bleiben muss. Und natürlich die Entwicklungsumgebung von Adobe.)
Das ist zweifellos richtig.
Ich kann daran aber nichts Gutes erkennen. Sie etwa?
Eben nicht. Wenn ein Musikverlag Apple links liegen lässt,
dann hat er ein Problem. Das Problem ist: Man muss mitziehen, um ökonomisch überleben zu können. Und genau da entsteht für einen Anbieter wie Apple eben eine besondere Verantwortung. Microsoft hat das auch lernen müssen.
Selbst wenn man Ihrer Argumentation folgt (was aus marktwirtschaftlicher Sicht ziemlich dumm wäre), bedeutet das nicht, dass Kritik am Vorgehen des Oberschefflers falsch/unbegründet ist.
Dann nochmal meine Frage: Haben Sie es denn schonmal ausprobiert? Ich habe es ausprobiert, ich mache es inzwischen sogar täglich, auch diesen Beitrag schreibe ich auf dem iPad, und es funktioniert wunderbar und sehr schnell. Habe mir einen Tipp-Geschwindigkeitstest heruntergeladen, ich komme auf 65-75 Wörter pro Minute. Klar, mit einer "richtigen" Tastatur schafft man mehr, aber es ist mehr als genug um damit auch längere Texte problemlos schreiben zu können.
Eine virtuelle Tastatur hat gegenüber einer physischen Tastatur sogar einige Vorteile, z.B. kann man sie problemlos auf eine andere Sprache einstellen, wer zum Beispiel öfter mal französisch schreiben muss, kann die Tastatur mit einem Tipp auf französisch (inkl. Rechtschreibkorrektur) umschalten. In Numbers, der Tabellenkalkulation, gibt es spezielle Tastaturen für Datums- oder Zeitangaben oder mathematische Formeln einzugeben. Das iPad hat spezielle Tastaturen für URL- oder E-Mail-Felder usw. Definitiv praktisch.
Auch das ist falsch. Schon die Erkennung des Fingers ist extrem genau, ein Stift mit seiner relativ dünnen Spitze wird noch genauer erkannt. Es gibt Stifte für iPhone und iPad mit denen man extrem genau zeichnen kann. Irgend ein amerikanisches Computermagazin hat ja neulich mit einem Roboter und einem Stift dran die Touchscreens verschiedener Smartphones getestet und das iPhone hat mit Abstand am Besten abgeschnitten.
Doch, ich finde er passt. Nur weil die eine oder andere Funktion beim iPad fehlt, die jemand gerne hätte, ist es deswegen noch lange plötzlich kein Computer mehr. Genau so ist ein bestimmtes Auto nicht plötzlich kein Auto mehr, nur weil ihm eine Funktion fehlt, die andere Autos haben.
So ein Ding mus einhändig blind nebenher beim Telefonieren oder in einer Konferens bedienbar sein wei das beim Palm auch der Fall war. Ansonsten mache ich mich damit noch lächerlicher als mit einem Notebook.
Was ist nun am iPad anders als mit einem iPhone außer das ich noch ausladender fuchteln muß?
Das hat mich sowohl beim iPhone sowie beim um Welten besseren HTC Desire schon nach 10 Minuten genervt.
Diese Art der Bedienung ist nicht meins. Selbst die Mäüseschubserei mit dem normalen PC vermeide ich wann immer es geht und benutze die Steuerungstasten.
Dazu müßte das Teil erst mal Gafittis beherrschen