SPIEGEL ONLINEEs ist ein ambitionierter Plan: Vor mehr als einem Jahr haben die Firefox-Entwickler ein eigenes Betriebssystem für Smartphones angekündigt. Jetzt legt die Software offenbar einen Frühstart hin. Statt wie geplant 2013 sollen ersten Geräte mit der Software noch vor Weihnachten vorgestellt werden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...856808,00.html
ein update alle 2 woche wäre ich gerne bereit, hinzunehmen, wenn mozilla damit seine ultimative chance wahrnimmt und durch ernsthaften schutz der privatsphäre von android und apple abstand nimmt.
dann könnten sie zum weltmarktführer werden.
für alle, die nicht permanent ausgespäht werden wollen, apps die nicht das eigene telefonbuch systematisch durchsuchen und alle möglichen details an alle möglichen unternehmen versenden..
dann würde ich mir auch ein smartphone kaufen.
Firefox ist ein Webbrowser und kein Betriebssystem, das würde nicht funzen. Der Unterbau wird wie bei Android Linux sein für ARM-CPU's Kompiliert (übersetzt) da ARM nicht mit Winblöd kompatibel ist. Ich hoffe mal das das OS nicht allzu wackelig daherkommt. Die kurze Entwicklungszeit lässt dies allerdings vermuten oder es wird doch mehr von android dabei sein als mir lieb ist.
Isses denn so schwer? "Die Mozilla-Stiftung, die auch hinter dem quelloffenen Internet-Browser Firefox und dem E-Mail-Programm Thunderbird steht, will das neue System als Alternative zu etablierten Handy-Plattformen wie Googles Android oder Apples iOS aufbauen." Es geht also um ein Betriebssystem, das die Entwickler des Firefox-Browsers zusammenklöppeln - nicht um den Browser als Betriebssystem.
Für Fachfrau und -mann:
Mozilla präsentiert mobiles Betriebssystem
"Dort verraten die Entwickler anderem, dass Boot to Gecko einen Teil des Unterbaus von Android übernehmen soll, genannt werden der Linux-Kernel und libusb, damit Hardware-Hersteller nicht bei null anfangen müssen. Boot to Gecko soll aber nicht auf Android aufbauen oder dazu kompatibel sein.
Als zweite Software-Schicht kommt die auch im Firefox benutzte Rendering Engine Gecko zum Einsatz. Darauf setzt schließlich die Bedienoberfläche namens Gaia auf. Gaia soll komplett in HTML und JavaScript realisiert werden. "
Wäre doch schön, wenn man dem Spyware-Kram endlich entkommen könnte.
Ein Linux -Unterbau auf Basis des Android-Kernels ist doch OK, schliesslich ist nicht der Kernel das Problem, sondern das drumrum.
Natürlich gäbe es zunächst nicht so viele Anwendungen, aber mit der Gecko-Engine lässt sich ne Menge machen. Was ich von so einem Ding erwarte, ist ein ordentlicher Browser, Mail (z.B. K9), die Möglichkeit Streams zu empfangen und am Ende noch zu telefonieren. ;)
Wäre natürlich schön, wenn es was zum Navigieren gäbe, aber letztendlich gibt es da auch schon recht fortgeschrittene Projekte rund um Openstreetmaps.
Vielleicht fehlt zur kritischen Masse für dieses System gar nicht mehr so viel...
Wenn Mozilla das hinkriegen würde, würde ich DAS vorbestellen. Nicht wie bei der NeppleWare aus Cupertino, die ich nicht mal geschenkt nähme...
was das taugt, und kostet. Jedenfalls positiv, dass da etwas mehr Abechselung bei den OSsen aufkommt.
Zunächst mal bezieht Mozilla einen Haufen Geld von Google. Noch in Erinnerung, daß Google vor Kurzem ankündigte sich da zurück zu ziehen ... und dann doch weiter machte ? Wieso wohl ?
Und dann Android als Grundlage. Warum nicht eine ordentliche Linux-Plattform, die auch wirklich offen ist und nicht wie Android hinter verschlossenen Türen entwickelt und nicht ordentlich dokumentiert wird ?
Und dann ist das Ganze ein Webbrowser mit Unterbau. D.h. ALLES findet im Browser statt. Man kann zwar Dinge lokal ablegen, aber ausgelegt ist das auf Cloud-Computing und -Speicherung. Da ist nix privat. Das Ding ist genauso auf Dauer-Online ausgelegt, wie all die anderen Smartphone OS auch.
Mich würde der Source des Unterbaus interessieren. Was man früher Device-Treiber nannte, als "Apps" noch "Programme" waren. Falls dieser Unterbau Open Source wäre, könnte man vielleicht was Vernünftiges und tatsächlich Privates obendrauf setzen. Aber da hab' ich wenig Hoffnung.
Ich könnte Apple und seine Lemminge verfluchen, die ja damit angefangen haben. Wieso nur ist jeder bereit, die Kontrolle über seine Hard- und Software aufzugeben ? So blind kann man doch eigentlich gar nicht sein :-(.