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Konjunkturplus: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,85 Millionen

ddpDas deutsche Jobwunder geht weiter: Auch im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gesunken. Die Chancen, eine passende Stelle zu finden, sind so gut wie selten. Experten erwarten allerdings, dass der Boom in den kommenden Monaten abflaut.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836148,00.html
  1. #190

    Ein Wunder der Werktätigen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Jobwunder geht weiter: (..) Experten erwarten allerdings, dass (..)
    Ja, der Herr Weise, der weiß ganz genau, was den Zusammenhalt stärkt. Natürlich bekommt er auch jetzt wieder die wichtigen, ganz freilassenden Hilfestellungen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, aus dem Bundesministerium für Arbeit, und von einigen wenigen Vertretern der ganz großen Kollektive, doch bitte endlich einmal wieder etwas über seine so wertvolle Arbeit zu verkünden.

    Und alle wollen es hören! Und wer wird es ihm schon böswillig verdenken, daß er einfach immer darum bemüht sein wird, einen möglichst regelmäßig und allen leicht verständlich dargebotenen, aktuellen Status des segensreichen Wirkens der von ihm so wunderbar kreativ geleiteten Behörde zur Verwaltung von Chancen im Arbeitsmarkt ans geneigte Publikum zu vermelden.

    Natürlich wissen sehr viele Bürger, daß nur ein solch friedensstiftendes Ritual die Kräfte der Werktätigen wirklich für alle Zeiten zusammenschmieden kann. Sowie die Phase des Wahlkampfes zur kommenden Kanzlerwahl beginnt, wird es unerhört viele glückliche, strahlende und leuchtende Gesichter geben, wohin man auch blickt. So wird es sein, so muß es werden!

    Bundesministerin Frau von der Leyen wird sich der vielen in Arbeit vermittelten Langzeiterwerbslosen rühmen, sie wird von der so wunderbar erfolgreich verlaufenen, Glück und Zufriedenheit schaffenden, im Sinne der freiwilligen Re-Integration Langzeiterwerbsloser als rundweg positiv zu bewertenden Bürgerarbeit erzählen, fast als ginge es darum, die in Kürze stattfindende Wiedereinführung der Sonntagsschule - nun endlich auch für Erwachsene - mit dem Glücke und Wohle aller Werktätigen zu verbinden.

    Und die Kanzlerin, welche in ihrer großen Bescheidenheit ja nie wirklich Kanzler werden wollte, sie allein wird dem geneigten Publikum glaubhaft verkündigen dürfen, wie erfolgreich doch der Wandel auf dem Arbeitsmarkt sich für das seelische Zusammengehörigkeitsgefühl am endlich im Sinne autonomer Tarife großzügig entlohnenden Markt der re-integrativen Zeitarbeit ausgewirkt hat.

    Und dann wird auch durch ein ganz sicher wiedergewählt werdendes Regierungsmitglied darauf hingewiesen werden, wie viel schlechter es den nicht ganz so arbeitswilligen Griechen nun geht, daß man als deutscher Job-Motor in Europa diese aber ganz sicher durch die unerhörten moralischen Untiefen ihrer derzeitigen Schwierigkeiten führen wird, damit auch jene an den Tafeln satt werden könnnen.

    Man wird sich mit großem Erstaunen auf den Gesichtern gegenseitig zu raunen, wie recht doch alle Verantwortungsbeauftragten hätten, indem diese voll des Lobes für all die positiven Nachrichten aus den christlichen Kollektiven in unserem demokratischen Gemeinwesen nach 67 Jahren Frieden und Freiheit seien, und damit dem stetigen Wohle der werktätigen Bevölkerung dient, sowie dem Wohle der europäischen Schicksalsgemeinschaft sowie der ganzen Welt.

    Es wird auch gesagt werden - und man wird das ja wohl noch so sagen dürfen! - Deutschland werde in Europa zu Rechts dafür bewundert, daß es den Platz an der Sonne schon längst verwirklich hat, und ihn gerne mit allen anderen Partnern in der Welt friedlich teilen möchte!

    Glückauf!
    Alles wird gut!

    "Das Gute nicht schlecht reden"
    (Zitat Dr. Angela Merkel, 2005)
  2. #191

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Experten erwarten allerdings, dass der Boom in den kommenden Monaten abflaut.Arbeitslosenzahl für Mai: Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt - SPIEGEL ONLINE
    Keine Bange:

    In der KEP-Branche wird es auch weiterhin jederzeit Jobs geben, in denen es keine Langeweile gibt und man viel herumkommt. Wer bereit ist, Verantwortung für die termingerechte Zustellung von Paketsendungen zu übernehmen, wird auch in Zukunft keine Schwierigkeiten haben, einen 70-Stunden-Vollzeitjob zu finden statt einer popeligen Teilzeitstelle mit nur 40 Wochenstunden.

    Schlechte Chancen haben allerdings solche Bewerber, denen es nur ums Geld geht. Man sollte schon Freude an der Arbeit haben und nicht alles an der Frage festmachen, ob man von seinem Job denn auch leben kann.
  3. #192

    Zitat von fordp Beitrag anzeigen
    aber die recherche hat sie wohl überfordert. bitteschön:

    http://www.diw.de/sixcms/detail.php?...02.c.289465.de

    was sie völlig außer acht lassen ist die gleichzeitige und ungleich größere steigerung der vorstandsgehälter. aber das hat natürlich wieder nichts miteinander zu tun, weil...?
    Ich habe schon gesagt, daß ich diese Studie -wie auch diverse andere zu diesem Thema - kenne, ihren Schlüssen aber nicht folge.

    Bei solchen Untersuchungen hängt das Ergebnis immer vom Untersuchungsdesign oder auch von der poltischen Richtung des Instituts ab.

    Ich stimme zu, daß die Steigerungen geringer waren als volkswirtschaftlich sinnvoll, bezweifele aber die pauschale Aussage, daß es nach 2000 zu einer Reduzierung der Reallöhne gekommen ist.

    Die übermäßigen Steigerung der Vorstandsgehälter missbillige ich ebenfalls, tatsächlich sind diese Summen aber viel zu gering, als daß sie gesamtwirtschaftliche Zahlen relevant beeinflussen könnten
  4. #193

    Völlig lösgelöst schwebt das Raumschiff Deutschland von der realen globalen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das deutsche Jobwunder geht weiter: Auch im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gesunken. Die Chancen, eine passende Stelle zu finden, sind so gut wie selten. Experten erwarten allerdings, dass der Boom in den kommenden Monaten abflaut.

    Arbeitslosenzahl für Mai: Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt - SPIEGEL ONLINE
    Völlig lösgelöst schwebt das Raumschiff Deutschland von der realen globalen Wirtschaftsentwicklung ins Traumreich aller Spekulanten und Heuschrecken. Hinzu noch der Propagandajubelhalali der Seifenblasenplansollerfüllungsmachine Namens Arbeitsagentur die da verkündet:

    105000 Arbeitslose weniger im Mai (!!)

    davon
    30000 die keine Perspektive in Deutschland sehen und ausgewandert sind

    davon
    30000 die älter als 58 Jahre geworden sind und eh nix mehr auf der Arbeitslosenstatistik verloren haben

    davon
    30000 die in Hartz 4 oder irgendwelchen sklavenähnlichen Arbeitsbeschaffungsmassnahmen zwangsverpflichtet wurden und

    davon
    15000 die weder die Möglichkeit haben auszuwandern oder durch das soziale Netz fallen und sich in der Perspektivlosigkeit den Strick nahmen

    Schöne neue deutsche Arbeitswelt, Fachkräftemangel und der demographischen Bevölkerungsentwicklung sei Dank, möge das Raumschiff Deutschland niemals in der `Realität` ankommen
  5. #194

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Natürlich, Frau Merkel geht diesem Hobby mit großer Vorliebe jeden Freitag ab 16:00 Uhr nach.

    Ab 17:00 Uhr kommt dann noch Steinbrück hinzu und ändert die Inflationsrate.
    Aus internen Quellen hab ich erfahren, dass Sie dieses Hobby schon sehr lange pflegt und schon von Montags bis Freitags ab 15:00 bis ca 17:00 nachgeht.

    Der Schäuble kümmert sich um die Inflationsrate, Steinmeier ist schon vor langer Zeit rausgeschmissen worden, weil er zu schlecht manipuliert hat.
  6. #195

    Ich habs gewusst!

    Zitat von onecomment Beitrag anzeigen
    Sie machen gearde nichts anders oder?
    Klar, aber ich reg mich ja auch nicht auf ob solcher Verunglimpfung unserer perfekten Arbeitsmarktpolitik :))
  7. #196

    natürlich, diverse studien....

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Ich kenne diverse Studien zu diesem Thema, die je nach Methodik zu unterscheidlichen Ergebnissen kommen. Schon der Begriff Reallöhne wird sehr häufig in unterscheidlicher Definition genutzt. Manche Studien beruhen auf der Bruootlohnsumme, wieder andere auf statistsich erhobenen Daten. Werden die Sozailversicherungsbeiträge berücksichtigt?`

    Es lohnt sich also, die Berechnungsmethoden, die matehmatischen und statistischen Grundlagen jeder Studie genau anzuschauen.

    Ich bin der Überzeugung, daß die Gehaltsentwicklung der letzten 10 Jahre aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zu gering war, bezweifele aber, daß es - auch nach Inflationsabzug - zu Reallohnsenkungen gekommen ist.

    Wie dem auch sei, daß es 2011 und 2012 zu netten Gehaltssteigerungen gekommen ist, kann niemand wegjammern!
    ...das sind dann wohl alles geheimstudien, die nur sie kennen? ihre überzeugung in ehren: sind nicht auch sie der meinung, das die lohnsteigerungen in relation den lohnsteigerungen der vorstandsetagen entsprechen müssten?
    einfach 2 jahre herauspicken ist da zu schwach als argument.
  8. #197

    Zitat von sarandanon Beitrag anzeigen
    Das mag ja alles richtig sein aber:

    Es werden nicht alle Bürger dieses Landes mit diesen Qualifikationen ausgestattet sein, das liegt in der menschlichen Natur. Vielleicht weil sie es teils nicht wollen, größtenteils aber schlicht nicht können. Was machen wir denn mit diesen Menschen? Sollen wir diese in Zukunft als Sklaven in irgendwelche Arbeitslager stecken?
    Ich weiß nicht was Sie von mir wollen. Für NIEDRIGqualifizierte Menschen gibt es den NIEDRIGlohnsektor. Sollen wir den lieber abschaffen und alle zu abhängigen Staatsalmosenempfängern machen?

    Arbeitslosigkeit und Gehaltsunterschiede sind ein vollkommen menschlicher Zustand. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.
  9. #198

    Zitat von Der_Landstreicher Beitrag anzeigen
    Da es sich bei den Lohnerhöhungen - zumindest in meiner Branche (vertreten durch Ver.Di) - um eine Staffelerhöhung handelt bekomme ich in diesem Jahr satte 2,3% mehr. Jetzt dürfen sie sich selber ausrechnen, was das für eine ordentlich Entgeltsteigerung ist bei einer Inflationsrate von 2,1%. Davon kann ich mir ja am Monatsende vielleicht mal ein Eis kaufen.
    Sorry, was Sie posten ist inkorrekt. Ich zitiere mal die Zeit:

    "Die Gehälter der zwei Millionen Beschäftigten in den Kommunen und beim Bund sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre stufenweise um 6,3 Prozent steigen. Die erste Erhöhung von 3,5 Prozent soll rückwirkend zum 1. März 2012 erfolgen. Weitere Raten von jeweils 1,4 Prozent folgen dann im Januar und im August 2013. Mit Zins und Zinseszins sind dies dann 6,41 Prozent. "

    Sie erhalten dieses Jahr also ab März 3,5% mehr!

    Nach Abzug der Infaltionsrate verbleiben also 1,4%. Nicht viel aber immerhin!
  10. #199

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Sorry, die Zahl von 4,2 % im Mittel ist Unsinn, ich habe Ihre Quelle nachgeprüft, dort wird weiter unten die richtige Zahle von 2,1% im Durchschnitt der letzten 2 Jahren zitiert (Destatis)

    Ich empfehle also, solche Sachen bis zum Ende zu lesen!

    Über die letzten 12 Jahre lag die Rate bei 1,9% im Durchschnitt.

    Der öffentliche Diesnt hat tatsächlich in den letzen Jahren zu wenig bekommen
    2009 +0,2% 2010 +1,1% 2011 +1,7% zusammen macht das in den letzten drei jahren einen anstieg von +3% inflation seit 2009 und sie wollen mir sagen das die inflation im schnitt in den letzten 12 jahren bei 1,9% lag :> sie witzbolt


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