Ja, der Herr Weise, der weiß ganz genau, was den Zusammenhalt stärkt. Natürlich bekommt er auch jetzt wieder die wichtigen, ganz freilassenden Hilfestellungen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, aus dem Bundesministerium für Arbeit, und von einigen wenigen Vertretern der ganz großen Kollektive, doch bitte endlich einmal wieder etwas über seine so wertvolle Arbeit zu verkünden.
Und alle wollen es hören! Und wer wird es ihm schon böswillig verdenken, daß er einfach immer darum bemüht sein wird, einen möglichst regelmäßig und allen leicht verständlich dargebotenen, aktuellen Status des segensreichen Wirkens der von ihm so wunderbar kreativ geleiteten Behörde zur Verwaltung von Chancen im Arbeitsmarkt ans geneigte Publikum zu vermelden.
Natürlich wissen sehr viele Bürger, daß nur ein solch friedensstiftendes Ritual die Kräfte der Werktätigen wirklich für alle Zeiten zusammenschmieden kann. Sowie die Phase des Wahlkampfes zur kommenden Kanzlerwahl beginnt, wird es unerhört viele glückliche, strahlende und leuchtende Gesichter geben, wohin man auch blickt. So wird es sein, so muß es werden!
Bundesministerin Frau von der Leyen wird sich der vielen in Arbeit vermittelten Langzeiterwerbslosen rühmen, sie wird von der so wunderbar erfolgreich verlaufenen, Glück und Zufriedenheit schaffenden, im Sinne der freiwilligen Re-Integration Langzeiterwerbsloser als rundweg positiv zu bewertenden Bürgerarbeit erzählen, fast als ginge es darum, die in Kürze stattfindende Wiedereinführung der Sonntagsschule - nun endlich auch für Erwachsene - mit dem Glücke und Wohle aller Werktätigen zu verbinden.
Und die Kanzlerin, welche in ihrer großen Bescheidenheit ja nie wirklich Kanzler werden wollte, sie allein wird dem geneigten Publikum glaubhaft verkündigen dürfen, wie erfolgreich doch der Wandel auf dem Arbeitsmarkt sich für das seelische Zusammengehörigkeitsgefühl am endlich im Sinne autonomer Tarife großzügig entlohnenden Markt der re-integrativen Zeitarbeit ausgewirkt hat.
Und dann wird auch durch ein ganz sicher wiedergewählt werdendes Regierungsmitglied darauf hingewiesen werden, wie viel schlechter es den nicht ganz so arbeitswilligen Griechen nun geht, daß man als deutscher Job-Motor in Europa diese aber ganz sicher durch die unerhörten moralischen Untiefen ihrer derzeitigen Schwierigkeiten führen wird, damit auch jene an den Tafeln satt werden könnnen.
Man wird sich mit großem Erstaunen auf den Gesichtern gegenseitig zu raunen, wie recht doch alle Verantwortungsbeauftragten hätten, indem diese voll des Lobes für all die positiven Nachrichten aus den christlichen Kollektiven in unserem demokratischen Gemeinwesen nach 67 Jahren Frieden und Freiheit seien, und damit dem stetigen Wohle der werktätigen Bevölkerung dient, sowie dem Wohle der europäischen Schicksalsgemeinschaft sowie der ganzen Welt.
Es wird auch gesagt werden - und man wird das ja wohl noch so sagen dürfen! - Deutschland werde in Europa zu Rechts dafür bewundert, daß es den Platz an der Sonne schon längst verwirklich hat, und ihn gerne mit allen anderen Partnern in der Welt friedlich teilen möchte!
Glückauf!
Alles wird gut!
"Das Gute nicht schlecht reden"
(Zitat Dr. Angela Merkel, 2005)

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