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Konjunkturindikator: Deutschland top, Euro-Zone flop

dapdDie Wirtschaftsstimmung in der Euro-Zone hat sich überraschend noch weiter verschlechtert. Das ergab eine Umfrage unter Unternehmen. In Deutschland verbesserte sich die Lage dagegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...856967,00.html
  1. #1

    Nix Titel

    "Deutschland hat es geschafft, den Summertime-Blues abzuschütteln", sagte Markit-Ökonom Tim Moore.

    SPON sollte mehr Feingefühl besitzen und solche Artikel nicht bringen. Solche Artikel sind ein Schlag ins Gesicht für jeden anständigen, deutschen Jammerer, Nörgler oder Neider.
  2. #2

    Ähem...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wirtschaftsstimmung in der Euro-Zone hat sich überraschend noch weiter verschlechtert. Das ergab eine Umfrage unter Unternehmen. In Deutschland verbesserte sich die Lage dagegen.

    Umfrage unter Einkaufsmanagern: Krise in Euro-Zone vertieft sich - SPIEGEL ONLINE
    ...das bedeutet doch nur, wir müssen noch mehr zahlen.
    Für den "kleinen Mann" bedeutet es er bekommt weitere 6 Monate seinen Lohn, sein Gehalt.
    Mir als "kleiner Unternehmer" sind diese ganzen Konjunkturparameter überaus suspekt - kommt alles aus Brüssel und ist damit per se schon unglaubwürdig. Das z.B. ganz Italien in "Sack & Asche" läuft, ist ein Gerücht (ich war gerade dort - Geschäfte machen). Meinen Auftraggebern in Mailand geht es blendent, die hatten nicht mal etwas gegen 50% Vorkasse nach Geschäftsabschluss, also eine Kreditkrise ist da nicht ersichtlich.
    Konjunkturindikatoren kann man so, oder so auslegen.
    Das Glas ist halb voll, oder halbleer, je nach Betrachtungslage.
    (5 € ins Phrasenschwein.)
    SpOn ist für mich immer die erste Informationsadresse am Morgen,
    (meine Startseite) aber die Wirtschaftsinformationen werden leider immer dürftiger......sorry, wenn ich das so sagen muss.
  3. #3

    Die kausalen Zusammenhänge nicht erwähnenswert ?

    Fakten: D hat unter Schröder/Hartz die "weichen Parameter" senkend verfügt, mit H4, Langzeitarbeitslosen, ALG-I-lern, unfreiwilligem 400 Euro-Job-Personal, Halbtagskräften und Beschäftigten mit befristeten Arbeitsverträgen sowie dem Heer der Leiharbeitnehmer die sinkende Kaufkraft des Binnenmarktes verursacht. Da D im Export stark ist, tangiert die Goverments den stagnierenden Binnenmarkt nur pheripher, die Bevölkerung, die darauf angewiesen wäre, dass dieser funktioniert, schaut in die Röhre. Die Forderungen an die Pheripherie, Löhne, Renten und Arbeitslosengelder zu senken, wurden mit starken Druck durchgesetzt, Folge: Rezessionen und eventuell irgendwann Depression. Diese Hegemonie wird künftig noch verstärkt durch die Zusammenarbeit der EZB mit dem ESM. Wer glaubt, D könne sich dauerhaft dem Niedergang der Eurzone entziehen, der liegt daneben. Es wäre an der Zeit, die Schrottwährung einzustampfen und die Schrottpolitiker Europas und insbesondere Deutschlands in den Ruhestand zu schicken. Neue Köpfe mit Intelligenz drin wären angesagt. Das stetige Dummgebrabbel der Europazerstörer ist kaum noch erträglich. Die gutierenden Kommentare zeugen schlicht von mangelnder Übersicht.
  4. #4

    Alles und jeder hat seinen Preis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wirtschaftsstimmung in der Euro-Zone hat sich überraschend noch weiter verschlechtert. Das ergab eine Umfrage unter Unternehmen. In Deutschland verbesserte sich die Lage dagegen.
    Wundert das jemanden?
    Der ClubMed und die anderen Neherländer verlassen sich darauf, daß Deutschland unbegrenzt zahlt.
    Deshalb fordern sie auch die Schuldenunion, Transferunion, Eurobonds, Bankenunion, ESM, EFEF, EFEM, ELA, Target2, Anleihekäufe und Bazooka der EZB, ..... Das gab es alles zu DM-Zeiten nicht!
    Seit bestehen des Euros liegt dieser auf der Intensivstation und wird nur noch (vom deutschen Steuerzahler) künstlich am Leben gehalten.
    Jetzt wird der deutsche Anteil bald bei über 30% liegen.
  5. #5

    Der Konsum in Deutschlands Binnenmarkt ist rückläufig. Siehe Einzelhandelszahlen.

    Die Zusammenbrüche von Schlecker und Neckermann sowie die
    Kürzungen der Kaufhäuser beweisen das marktrelevant.

    Deutsche Export Unternehmen lassen sich von der Schuldenkrise nicht
    verunsichern. Der naive Glaube, dass die Chancen auf ein Ende der
    Euro-Krise gestiegen seien, verbessert z.Z. die Stimmung etwas.
    Der Binnenmarkt hingegen hätte noch viel Verbesserungsbedarf.

    Weiterhin wird die Massenkaufkraft alternativlos gesenkt. Deshalb
    steigt die Arbeitslosigkeit, die Konjunktur im Binnenmarkt springt
    nicht an, die Steuereinnahmen sinken, viele kleine Firmen gehen
    Konkurs.

    Das ist alles absehbar, es wird aber systemkonform nichts gemacht,
    deshalb wird sich auch nicht viel ändern. Auf die Idee, Deutschland
    höhere Löhne zu verschaffen, um damit viele Probleme lösen zu
    können, wollen die deutschen Machthaber in Politik und Wirtschaft
    einfach nicht kommen.

    Von Volkswirtschaft versteht man hierzulande nicht viel: Die wahren
    Ursachen der Krise werden von vielen Experten, die der
    neoklassischen Ideologie anhängen, immer noch verkannt.
  6. #6

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Die Zusammenbrüche von Schlecker und Neckermann sowie die
    Kürzungen der Kaufhäuser beweisen das marktrelevant.

    Deutsche Export Unternehmen lassen sich von der Schuldenkrise nicht
    verunsichern. Der naive Glaube, dass die Chancen......
    Fakt ist, dass alles das, was Sie für Deutschland prophezeien, weil es mal ein kleines bisschen auf die Bremse getreten ist, genau DORT eingetroffen ist, wo man meinte man könnte Staatsschuldenparties feiern. Und in D, wo es ja angeblich nur noch unbezahlte Sklavenjobs gibt, brummt der Bär.

    Begreifen Sie es doch einfach. SIE LIEGEN FALSCH! Schröder, und alle die ihm geholfen haben, hatte recht. Aber wenn die Theorie nicht zu den Fakten passt, müssen die Fakten verkehrt sein. War bei EUCH dunkelroten schon immer so. Ich empfehle:

    Augen aufmachen
    Jammern aufhören
    Nachdenken

    Dann wirds auch wieder was mit den Theorien.








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