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Konjunktur: Exporte beflügeln deutsche Wirtschaft

APDeutschlands Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Hauptgrund ist ein Anstieg der Exporte. Doch die Aussichten sind düster: Die Industrie ist im Mai so stark geschrumpft wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai gesunken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834871,00.html
  1. #1

    Wenn die Wirtschaft schrumpft..

    ..und in Folge dessen die Steuereinnahmen weg brechen, wird man sehen, ob es der Kanzlerin und allen anderen Ernst ist, mit den Sparbemühungen, oder ob dann auch D plötzlich vor Sachzwängen steht, die die Schuldenbremse als Bremse ohne Bremsklötze aussehen lässt.
  2. #2

    Zitat von uezegei Beitrag anzeigen
    ..und in Folge dessen die Steuereinnahmen weg brechen, wird man sehen, ob es der Kanzlerin und allen anderen Ernst ist, mit den Sparbemühungen, oder ob dann auch D plötzlich vor Sachzwängen steht, die die Schuldenbremse als Bremse ohne Bremsklötze aussehen lässt.
    Man kann nur darauf hoffen, dass die Regierung dann nicht versucht, die Ausgaben ständig den sinkenden Einnahmen anzupassen.
  3. #3

    Zitat von uezegei Beitrag anzeigen
    ..und in Folge dessen die Steuereinnahmen weg brechen, wird man sehen, ob es der Kanzlerin und allen anderen Ernst ist, mit den Sparbemühungen, oder ob dann auch D plötzlich vor Sachzwängen steht, die die Schuldenbremse als Bremse ohne Bremsklötze aussehen lässt.
    Oh doch, diese Regierung wird ebenfalls ein Sparpaket nach dem anderen auflegen, welche aber selbstredend nur die sogenannten kleinen Leute hart treffen wird.
  4. #4

    Typische mediale Übertreibung

    Wie es in den Medien in den letzten Jahren üblich geworden ist, wird auch hier mal wieder vollkommen übertrieben.
    Erstens sagt der Geschäftsklimaindex nichts darüber aus, ob die Wirtschaft tatsächlich geschrumpft ist. das wird man erst nach Ende des Monats Mai überhaupt sehen können. Der Geschäftsklimaindex ist meiner Meinung nach ein undurchsichtiger Schätzwert, der eigentlich nur aussagt, ob die befragten Manager gerade in guter oder schlechter Stimmung waren. Über die tatsächliche Wirtschaftslage sagt das Ganze so gut wie nichts aus.
    Zweitens: Wenn das Wachstum nachlässt, dann kann man das nicht als Schrumpfung bezeichnen. Das wird von Journalisten gern verwechselt. Ein geringeres Wachstum ist immer noch ein Wachstum, und keine Schrumpfung. Da heißt es dann auch gerne mal "Die Wirtschaft bricht ein", wenn lediglich das Wachstum etwas nachgelassen hat. Ob das nun bewusste Panikmache oder einfach Ahnungslosigkeit der Journalisten ist, ist mir ein Rätsel.

    Mal nebenbei: Mögen doch die Journalisten mal ein bisschen auf die Wahl der richtigen Ausdrücke achten. Zwischen Vormonat und Vorjahresmonat gibt es einen großen Unterschied, der dem Schreiberling dieses Artikels manchmal nicht mehr bewusst gewesen zu sein schien. Denn verwechselt beides ab und zu, wodurch die Aussagen einfach falsch werden.
  5. #5

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Man kann nur darauf hoffen, dass die Regierung dann nicht versucht, die Ausgaben ständig den sinkenden Einnahmen anzupassen.
    Ahm, wie bitte? Also was genau meinen Sie damit?
    Soll etwa mehr ausgegeben werden während die Einnahmen sinken oder wie ist es gemeint?
    Leider vermasselt unsere Regierung es gerade durch die steigenden Einnahmen mal die Schulden zu verringern, sie bekommens nicht hin...
  6. #6

    Schlimm!!

    Das sind wahrlich DÜSTERE Aussichten!!
    Mein Gott, wo sind wir hier eigentlich?
  7. #7

    Essig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschlands Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Hauptgrund ist ein Anstieg der Exporte. Doch die Aussichten sind düster: Die Industrie ist im Mai so stark geschrumpft wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai gesunken.

    Exporte schieben deutsche Wirtschaft an: BIP O,5 Prozent im Plus - SPIEGEL ONLINE
    Es hätte mich auch gewundert, wenn bei der positiven Nachricht SPON
    nicht einen Schuss Essig in den süssen Wein gekippt hätte.
    Gut Holz
  8. #8

    Ein guter Artikel. Doch/Aber man könnte es besser machen ...

    Zitat von heinzjürgenneu Beitrag anzeigen
    Es hätte mich auch gewundert, wenn bei der positiven Nachricht SPON
    nicht einen Schuss Essig in den süssen Wein gekippt hätte.
    Gut Holz
    Das Grundschema von gefühlt 90% aller Artikel auf SPON läuft so:

    (reißerische) Überschrift
    "Abstract"
    Inhalte

    In einem Abstract müssen IMMER entweder das Wort "doch" oder das Wort "aber" vorkommen.

    Dieses Schema ist so abgenutzt ... mich nervt das nur noch.
  9. #9

    Volatilität

    sehen wohl heute das Gros der Wirtschaftsjournalisten als normale Markteigenschaft. Insofern werden Ifo Index und BIP und alles andere greifbare vermischt, geschüttelt und gerührt. Je nach Tendenz und Stimmung - momentan griechisch beeinflußt - erfolgt dann das Resultat. Frei nach dem Motto, bad news are good news. Schade, dass der einstmals so souveräne Spiegel sich auf solche Niederungen der Berichterstattung gibt. Die Börse und die Finanzmärkte sind nur ein Teil des Makros, meine Herren, und Volkswirtschaften sind manchmal stabiler, als Sie es wahr haben wollen, geschätzte Redakteure.








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