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Kongress: US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott

Drastische Worte vom US-Finanzminister: Timothy Geithner*hat die Kongress-Abgeordneten vor einer*Staatspleite gewarnt.*Die Konsequenzen könnten die Folgen der Finanzkrise noch übertreffen. Gleichzeitig kündigte Verteidigungsminister Gates eine zusätzliche Kürzung der Militärausgaben an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...738228,00.html
  1. #340

    Globo

    Zitat von aventurin Beitrag anzeigen
    Im Herbst 2008 forderten die europäischen Staatsschefs ein "Bretton Woods II". Den meisten Menschen war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, was das bedeutet: nichts anderes als eine Währungsreform. Eine neue Währung mit Edelmetalldeckung.
    Der Globo wird mit Sicherheit früher da sein, als sich das viele heute vorstellen können. Bis dahin wird es allerdings noch einiges Gezerre geben, denn so leicht lassen sich die US-Amerikaner keine Niederlage gefallen, auch wenn diese vorerst nur auf dem Felde der Ökonomie erfolgt. Und daß sie selber ihren Niedergang mit ihrer wahnwitzigen Verschuldungspolitik eingeleitet haben, das vergessen sie glatt.
    Wobei es peinlich genug ist, in diesen Zeiten relativen Wohlstands sich wirtschaftlich derartig nachhaltig in die Grütze zu reiten.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  2. #341

    Der Globo wird mit Sicherheit früher da sein, als sich das viele vorstellen

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    Der Globo wird mit Sicherheit früher da sein, als sich das viele heute vorstellen können. Bis dahin wird es allerdings noch einiges Gezerre geben, denn so leicht lassen sich die US-Amerikaner keine Niederlage gefallen, auch wenn diese vorerst nur auf dem Felde der Ökonomie erfolgt. Und daß sie selber ihren Niedergang mit ihrer wahnwitzigen Verschuldungspolitik eingeleitet haben, das vergessen sie glatt.
    Wobei es peinlich genug ist, in diesen Zeiten relativen Wohlstands sich wirtschaftlich derartig nachhaltig in die Grütze zu reiten.
    rabenkrähe
    Behaupten Sie, und wer noch? Ich behaupte das Gegenteil. Der Globo wird nie kommen. Das internationale Waehrungsgemeinschaften nicht funktionieren, sehen wir ja gerade beim Euro.
  3. #342

    nix los .. :)

    Zitat von hanspeter.b Beitrag anzeigen
    Naja, ob man sich da wirklich freuen sollte?
    Meinen Sie wirklich in einer von China dominierten Welt würde irgendetwas besser werden?
    Denken Sie mal darüber nach.
    Ich möchte den Wohlstand hier nicht missen.
    Trotzdem ist es beängstigend, was der Westen unter seinem Gutmenschen - Jäckchen für Schaden angerichtet hat, und welche Blasen zusätzlich noch aufgebaut wurden, nur damit der "Wohlstand" einiger noch grösser wird.
    Ich denke, es ist ganz gut, wenn dass alles mal zusammenbricht. Und DE orientiert sich schon länger Richtung Osten. Man muss halt sehen, wo man bleibt.
  4. #343

    Was mich...

    ...an der US - Pleite Geschichte doch ein wenig nachdenklich stimmt:
    Was tut ein solches Land mit seinem schönene Militär, wenn es faktisch Pleite ist? Ich meine - Enttarnt sind sie ja quasi. Das die da primär für ihre Oil - Companies kämpfen, ist ja klar. Wie sieht es da aus, die Erdölvorräte der Amis? Sie könnten den Iran angreifen, dann werden rumstehende Panzer wirtschaftlich, und sie könnten den Ölpreis pushen. Und der Iran wäre dann "befreit".

    Sorry, mache mir ja nur Sorgen um unsere westlichen Verbündeten und unseren schöööönen (schnöden?) Wohlstand. ;-))
  5. #344

    Lesen...

    Zitat von einsiedlerkrebs Beitrag anzeigen
    ...an der US - Pleite Geschichte doch ein wenig nachdenklich stimmt:
    Was tut ein solches Land mit seinem schönene Militär, wenn es faktisch Pleite ist? Ich meine - Enttarnt sind sie ja quasi. Das die da primär für ihre Oil - Companies kämpfen, ist ja klar. Wie sieht es da aus, die Erdölvorräte der Amis? Sie könnten den Iran angreifen, dann werden rumstehende Panzer wirtschaftlich, und sie könnten den Ölpreis pushen. Und der Iran wäre dann "befreit".

    Sorry, mache mir ja nur Sorgen um unsere westlichen Verbündeten und unseren schöööönen (schnöden?) Wohlstand. ;-))
    Lesen sie doch wenigstens den Artikel bevor sie ihn kommentieren. Die USA sind noch lange nicht "Pleite".
    Das Szenario vor dem der US-Finanzminister warnt lautet nur, dass ein Gesetz es der US-Regierung verbieten würde bestimmte Ausgaben zu tätigen, wenn die Verschuldungsgrenze überschritten wird.
    Das hätte zwar dramatische Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit, aber es wäre eben kein "Staatsbankrott".
    Theoretisch kann die US-Regierung auch weiterhin Kredite aufnehmen, die Steuern erhöhen oder einfach mal die Ausgaben senken.
    Nur mal zum Vergleich: Länder wie Italien oder Japan sind weit höher verschuldet und fangen deshalb auch keine Kriege an, wie sie es hier ausmalen.
    Krieg führen ist nämlich eine verdammt teuere Angelegenheit: Selbst wenn die USA die gesamte Öl-Förderung des Iraks der nächsten 20 Jahre für sich einnehmen könnten (was nicht geht, da die Ölfelder nämlich nicht in US-Hand sind),
    würden die Einnahmen nicht reichen um die Kosten des Irak-Krieges und der Bestzung zu decken.
    Also noch mal zum mitlesen: Kriege zu führen ist ökonomischer Schwachsinn.
  6. #345

    Usa

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Lesen sie doch wenigstens den Artikel bevor sie ihn kommentieren. Die USA sind noch lange nicht "Pleite".
    Pleite oder Bankrott wird landläufg verwendet wenn man davon ausgehen muss das der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

    Also ich persönlich glaube nicht daran, sie etwa ?
  7. #346

    danke...

    Zitat von hokie Beitrag anzeigen
    das ist nicht korrekt wiedergegeben!
    vielmehr hat sich das dt. UBoot in einem durch das Trainingsszenario definiertem Uebungsquadranten schlicht 'ueberrollen' lassen...
    ausserdem hat die deutsche Marine weniger Brennstoffzellen UBoote als die US Navy Traegerflotten;
    oder wollen sie nun auch noch behaupten, dass das angreifende UBoot ueberleben wuerde ?
    ...für die Richtigstellung. Natürlich würde das angreifende U-Boot das nicht überleben. Das würde ich nicht mal zu behaupten wagen.
  8. #347

    Ökonomischer Schwachsinn - für wen?

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Lesen sie doch wenigstens den Artikel bevor sie ihn kommentieren. Die USA sind noch lange nicht "Pleite".
    Das Szenario vor dem der US-Finanzminister warnt lautet nur, dass ein Gesetz es der US-Regierung verbieten würde bestimmte Ausgaben zu tätigen, wenn die Verschuldungsgrenze überschritten wird.
    Das hätte zwar dramatische Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit, aber es wäre eben kein "Staatsbankrott".
    Theoretisch kann die US-Regierung auch weiterhin Kredite aufnehmen, die Steuern erhöhen oder einfach mal die Ausgaben senken.
    Nur mal zum Vergleich: Länder wie Italien oder Japan sind weit höher verschuldet und fangen deshalb auch keine Kriege an, wie sie es hier ausmalen.
    Krieg führen ist nämlich eine verdammt teuere Angelegenheit: Selbst wenn die USA die gesamte Öl-Förderung des Iraks der nächsten 20 Jahre für sich einnehmen könnten (was nicht geht, da die Ölfelder nämlich nicht in US-Hand sind),
    würden die Einnahmen nicht reichen um die Kosten des Irak-Krieges und der Bestzung zu decken.
    Also noch mal zum mitlesen: Kriege zu führen ist ökonomischer Schwachsinn.
    Sie sollten nicht die Volkswirtschaft mit der Betriebswirtschaft verwechseln. Kriege sind nur für die Volkswirtschaft schlecht - für die Rüstungsindustrie sind sie prima. Wenn diese - wie von Eisenhower befürchtet - als "militärisch-industrieller Komplex" die Politik übernimmt, als Privatbank - genannt Federal Reserve - das Recht bekommt, Geld zu drucken und zu verleihen, dann Gute Nacht. Dann bekommt der Kapitalismus genau das häßliche Gesicht, das Karl Marx ihm schon 1868 prophezeit hat.
  9. #348

    -

    Zitat von gloton7 Beitrag anzeigen
    Sie sollten nicht die Volkswirtschaft mit der Betriebswirtschaft verwechseln. Kriege sind nur für die Volkswirtschaft schlecht - für die Rüstungsindustrie sind sie prima. Wenn diese - wie von Eisenhower befürchtet - als "militärisch-industrieller Komplex" die Politik übernimmt, als Privatbank - genannt Federal Reserve - das Recht bekommt, Geld zu drucken und zu verleihen, dann Gute Nacht. Dann bekommt der Kapitalismus genau das häßliche Gesicht, das Karl Marx ihm schon 1868 prophezeit hat.
    4 Fehler:
    1. das Federal Reserve System gab es bereits vor Eisenhower
    2. hat er kein Wort darueber verloren.
    3. hat kein "militaerische-industrieller Komplex" die Macht in den USA
    4. hat sich die kommunistische UDDSSR totgeruestet -nicht die Amis.
  10. #349

    Widerrede

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Kriege zu führen ist ökonomischer Schwachsinn.
    Das stimmt nicht. Es kommt auf die Gesamtverabredung an, mit der eine kriegführende Partei in den Krieg zieht. Hitler hatte mit dem Plan, die Sowjetunion zu besetzen, ebenso seine wirtschaftliche Verabredung. Öl ging 1942 vor Politik, daher schickte er seine Armeen gen Kaukasus. Sie sagen, dass die Ölfelder des Irak nicht mehr als 14 Billionen Dollar wert sind. Geld drucken, ohne dass ein Mehrwert mit der sich erhöhenden Menge an Geld einhergeht, führt in die Inflation. Eine Zentralbank hat mit dem Recht zur Bestimmung der Geldmenge ein Steuerungsinstrument in der Hand. Die USA sind sehr wohl pleite. Und es ist eine allgemeine Unsicherheit, die in den USA umhergeht, denn sie erleben einen Wassereinbruch an allen Deichabschnitten, und sie haben einfach nicht mehr die Mittel, den Deich zu festigen. Mit dem üblichen Auf und Ab der Konjunktur hat das nicht mehr viel zu tun. Mit dem Irak haben sich die USA verhoben. Was aber nicht an dem Schwierigkeitsgrad lag, den Irak militärisch zu besiegen und zu besetzen, sondern was mit sowohl der militärischen als auch ökonomischen als auch politischen Inkompetenz der US-Regierung zu tun hat. Die ist symptomatisch. Die USA können einfach keine Kriege führen, sie wissen nicht, wie man es macht außer mit Masse und getreu nach dem Motto "viel hilft viel". So und so viele Millionen Einwohner der USA sind Analphabeten, so und so viele sitzen im Knast. Die Infrastruktur bedarf der Wartung, und anstelle sich um diese Probleme zu kümmern, eine gesetzliche Krankenversicherung ist dabei ja nun das allerkleinste, schicken sie sich an, ihre Militärmacht in einer Dimension zu halten wie auch ein Homelandsecurity-Programm, die insgesamt die US-Volkswirtschaft nicht mehr budgetiert bekommt. Die USA sind jung, das darf man nicht vergessen, sie sind nicht 2000 Jahre alt wie Europa, das auf entsprechende kollektive Erfahrung zurückblickt. Ich denke, wir erleben einen Wandel, der das alte hegemone Bild mit den USA als Weltpolizist und Welt-Papa ablöst. Es gibt keine Veränderung ohne Erschütterung.








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