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Kongress: US-Abgeordnete wurden in der Krise noch reicher

AFPDer amerikanische Durchschnittshaushalt verlor in der Finanzkrise viel Geld - anders stellt sich das bei den Abgeordneten im US-Kongress dar. Viele Repräsentanten und Senatoren verdienten laut "Washington Post" in der Krise kräftig dazu. Besonders erfolgreich waren die ohnehin reichsten Politiker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859937.html
  1. #1

    Bock zum Gärtner ...

    ...besser kann man die Korruption von Politikern nicht darstellen und somit erkennen.
    Die Lobbyisten werden bedient, das Volk verraten und verkauft.
    Die bestehenden Modelle der Demokratien gehört auf den Prüfstand und reformiert.
  2. #2

    Business Administration

    aaaahaa ,das wundert mich jetzt nicht....wer Geld druckt der gewinnt immer( Relativ)...Die USA sind auch werden auch diejenigen sein die Rapide aus der Kriese kommen...

    Stopp Dennoch gilt die Weissagung der Cree


    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten.
  3. #3

    Überraschung?

    Wirklich überraschend ist das jetzt nicht. Die Reichen werden reicher, die Armen und die Mitte ärmer. Und die Leute machen immer noch mit in dem großen Spiel, dass diese Verhältnisse zementiert und ausbaut.
  4. #4

    Wer das Volk repräsentiert...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der amerikanische Durchschnittshaushalt verlor in der Finanzkrise viel Geld - anders stellt sich das bei den Abgeordneten im US-Kongress dar. Viele Repräsentanten und Senatoren verdienten laut "Washington Post" in der Krise kräftig dazu. Besonders erfolgreich waren die ohnehin reichsten Politiker.

    US-Kongress: Wie reich sind die Abgeordneten der USA? - SPIEGEL ONLINE
    ...sollte so viel verdienen wie der durschnittliche Arbeitnehmer und nicht mehr. Das sollte sowohl in Deutschland wie auch anderswo gelten, zumindest dort wo sich ein Staat als demokratisch bezeichnet.

    Ein politisches Amt sollte nicht dazu dienen sich zu bereichern, sondern sein Land und dessen Menschen zu vertreten.
  5. #5

    Wen wundert's denn noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der amerikanische Durchschnittshaushalt verlor in der Finanzkrise viel Geld - anders stellt sich das bei den Abgeordneten im US-Kongress dar. Viele Repräsentanten und Senatoren verdienten laut "Washington Post" in der Krise kräftig dazu. Besonders erfolgreich waren die ohnehin reichsten Politiker.

    US-Kongress: Wie reich sind die Abgeordneten der USA? - SPIEGEL ONLINE
    Die Reichen werden immer reicher, und das auf Kosten der Anderen. Das ist statistisch zig mal belegt und das seit Jahren. Nur ändern tut sich nichts, weil genau diese Reichen die Spielregeln bestimmen und sich nicht die meterdicke Butter vom Brot nehmen lassen werden. Die Macht liegt beim Kapital, nicht beim Volk. Und so wird es wahrscheinlich bleiben, bis es vermutlich irgendwann zur sozialen Katastrophe kommt.
  6. #6

    völlig logisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der amerikanische Durchschnittshaushalt verlor in der Finanzkrise viel Geld - anders stellt sich das bei den Abgeordneten im US-Kongress dar. Viele Repräsentanten und Senatoren verdienten laut "Washington Post" in der Krise kräftig dazu. Besonders erfolgreich waren die ohnehin reichsten Politiker.

    US-Kongress: Wie reich sind die Abgeordneten der USA? - SPIEGEL ONLINE
    Das ist doch kein Wunder!

    Die Banken und die großen Anleger wurden durch Steuergelder vor den Folgen schlechter Investitionen geschützt. Steuergelder müssen alle bezahlen, profitieren tun von dieser Art von Krisenbewältigung nur die Reichen.

    Überall auf der Welt, insbesondere auch in Deutschland oder in Griechenland, sind die großen Vermögen durch die Krise deutlich gewachsen. Eben das führt zu den nun auch von Politikern der Mitte erhobenen Forderungen, die Reichen beispielsweise durch Vermögenssteuern auch dafür bezahlen zu lassen.
  7. #7

    optional

    Dieses Geld wurde weder mit Köpfchen noch mit den Händen
    verdient,das Körperteil zum Geldverdienen liegt in diesem Fall
    zwischen Ober- und Unterarm. Die Reichen Amerkas (und
    anderswo) haben gut dafür gesorgt, dass nur dem, der schon hat auch weiterhin gegeben wird, Der sprichwörtliche
    amerikanische Traum zieht nicht mehr, das muss mittlerweile auch die Mittelschicht einsehen. An die Quellen
    mit denen sich Geld verdienen lässt, werden nur noch die
    herangelassen, die schon genügend mitbringen, der Rest wird mit Krümel ruhiggestellt. Wer heute noch versucht mit
    Kopf und Hand Geld zu verdienen wird verspottet, wahres Geld wird nicht mehr ehrlich verdient. Es muss jedem klar sein, das was der Eine verdient hat wurde einem Anderen
    weggenommen und das geht heute bei entfesselter Marktmacht besser denn je.
  8. #8

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ...besser kann man die Korruption von Politikern nicht darstellen und somit erkennen.
    Die Lobbyisten werden bedient, das Volk verraten und verkauft.
    Die bestehenden Modelle der Demokratien gehört auf den Prüfstand und reformiert.
    Uns stehen unruhige Zeiten bevor. Die schrittweise Ent-demokratisierung, von oben herab betrieben, wird früher oder später auf entschiedenen Widerstand treffen. Jetzt noch nicht, aber in einigen Jahrzehnten steht das Modell "parlamentarische Demokratie" ganz sicher zur Disposition.
    Es ist eben wie in allen Systemen vorher, früher oder später fallen sie der Korruption anheim; Menschen ändern sich nie, und die Gier nach Macht und Reichtum ebenfalls nicht - nur die Begründungen warum das gerade aktuelle System "alternativlos" ist.
    Die Nachkriegsjahrzehnte waren wohl die Ausnahme von der Regel, der "Klassenkampf" kehrt jetzt wieder in seine "natürlichen" Formen zurück. Zur Zeit gewinnt die Oberschicht, allerdings um den Preis der wirtschaftlichen Zerrütung des Systems; was früher oder später zum Kollaps führen wird. Ein Scheinsieg, der leider viele Kollateralschäden produziert.
    Wer glaubt daß dies auf lange Sicht weitergehen wird und kann ist naiv - oder ideologisch verblendet. Aber auch das ist nicht neu.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der amerikanische Durchschnittshaushalt verlor in der Finanzkrise viel Geld - anders stellt sich das bei den Abgeordneten im US-Kongress dar. Viele Repräsentanten und Senatoren verdienten laut "Washington Post" in der Krise kräftig dazu. Besonders erfolgreich waren die ohnehin reichsten Politiker.

    US-Kongress: Wie reich sind die Abgeordneten der USA? - SPIEGEL ONLINE
    Lieber SPON, es gibt noch keine Weltregierung, und erst recht nicht in den USA. Es ist ja schön und gut, dass ihr jeden Tag wenigstens 2 Artikel zum Thema Wahlkampf in den USA bringt, aber bitte vergesst doch nicht, das die Berichterstattung aus Deutschland und den hunderten anderen Ländern auch ganz Interessant ist.

    Warum die viele USA Berichterstattung hier?

    Was war mit Politikern in Europa in den letzten Jahren, das wäre für uns doch eigentlich viel interessanter.


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