Konflikt in Nahost: Washington fürchtet Alleingang Israels gegen Iran

Mit dem Sturm auf die britische Botschaft könnte das Mullah-Regime seinen letzten Kredit verspielt haben. Amerikaner und Europäer basteln an massiven Sanktionspaketen gegen Iran. Washington*hofft nun auf ein Einlenken Teherans - und sorgt*sich um*einen möglichen Alleingang Israels.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...800980,00.html
  1. #120

    Viel nützlicher wäre ein echter Dialog mit beiden Seiten.

    Zitat von Duzend Beitrag anzeigen
    ...in der zuletzt genannten eisernen Festlegung.

    Nehmen wir an, Firma SAMSUNG hätte ein Lieblingsprojekt: "Galaxy Tab 10". Von Firmen wie Apple kämen ständig Anfechtungen und rechtliche Schritte dagegen, dass SAMSUNG sein Produkt vermarkten kann.

    Durch die vielen Rechtsstreitigkeiten würden die Kosten für das Projekt explodieren. Wenn sich in den wenigen begrenzten Märkten, wo es eine Zulassung gibt, auch noch zeigen würde, dass das auch dort wegen technischer Zweitklassigkeit oder zu hohem Preis keiner kaufen will, wird das Festhaltenan dem Projekt firmenintern zur reinen Rechthaberei von Profilneurotikern. Ein besonnener CEO würde den Projektleiter zu sich bestellen und ihm sagen: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als Firma dem vielen schlechten Geld nicht auch noch gutes hinterherschiessen könnnen. Ich werde Sie mit einem anderen Projekt betrauen, aber Ihr Galaxy Tab 10, so schön es gewesen sein mag, müssen wir bis auf weiteres ad acta legen. Allerdings werden wir politisch dafür lobbyieren, dass die rechtlichen Regeln zur gegenseitigen Marktbehinderung in unserem Sinne geändert werden."

    Es kann nicht sein, dass eine ansonsten gut gehende Firma sich an den Rand des Ruins treiben lässt, nur weil sie sich auf ein wie auch immer geartetes Projekt so fixiert, dass sie ihre ganze Existenz von diesem einen Erfolg abhängig macht.

    Es wird in diesem Forum viel von der Vernunft geschrieben, die die Führung des Iran auf keinen Fall hat. Unter Vernunftgesichtspunkten müsste man allerdings Israel genau das zugestehen, was ein Ron Paul vorgeschlagen hat: einen Alleingang. Daran gäbe es nichts zu befürchten. Mit unserer ewigen "Bündnistrue" unserer besonderen "Beziehung"* und all diesem verstaubten Kram stehen wir nur der Entwicklung langfristig tragfähiger Strukturen im Wege.

    Viel nützlicher wäre ein echter Dialog mit beiden Seiten.
    Wie soll ein Dialog Israels mit Iran aussehen? Iran bestreited das Existenzrecht Israels und moechte es von der Landkarte tilgen.
    Wie genau stellen Sie sich das vor?
  2. #121

    ?

    Zitat von MiniDragon Beitrag anzeigen
    Jemandem, der "das" nicht von "dass" zu unterscheiden weiß, sollten Sie solche Fragen bitte nicht stellen.
    Zitat von Frank Zappa :
    Haben Sie irgend einen Beweis dafür, dass dieser Konflikt das Ergebnis dieser Finanzkrise ist?
    Bitte um Aufklärung. Ich Ausländer.
  3. #122

    Schach matt

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Vor einem Monat hat sich ein iranischer Schachspieler geweigert, beim Turnier gegen einen Israeli zu spielen.
    Er hätte nicht mal sprechen müssen. :-)
    "One of Iran's top grandmasters was expelled from an international chess tournament Tuesday after he refused to play a match against an Israeli opponent, the director of the tournament said."

    http://www.haaretz.com/news/middle-e...raeli-1.392253
  4. #123

    faux pas

    Zitat von joe sixpack Beitrag anzeigen
    Wie soll ein Dialog Israels mit Iran aussehen? Iran bestreited das Existenzrecht Israels und moechte es von der Landkarte tilgen.
    Wie genau stellen Sie sich das vor?
    Vor einigen Jahren hat der damalige iranische Präsident Chatami, aus Versehen, dem israelichen Präsidenten die Hand gegeben. Beide stammen aus dem selben Dorf in Iran.

    Der arme Chatami hat dem Ober-Mullah einiges erklären müssen.
  5. #124

    'stupidest thing I have ever heard'

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Sturm auf die britische Botschaft könnte das Mullah-Regime seinen letzten Kredit verspielt haben. Amerikaner und Europäer basteln an massiven Sanktionspaketen gegen Iran. Washington*hofft nun auf ein Einlenken Teherans - und sorgt*sich um*einen möglichen Alleingang Israels.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...800980,00.html
    Der vor gut einem Jahr pensionierte Ex-Chef des Mossad meinte kürzlich, ein israelischer Angriff auf den Iran wäre "das Dümmste, was er je gehört hat".

    http://www.haaretz.com/news/diplomac...heard-1.360367
  6. #125

    Träum weiter …

    Zitat von moliebste Beitrag anzeigen
    Die mit 360 km/h superschnellen Torpedos, mit denen die iranischen Ghadir U-Boote ausgestattet sind, brauchen für einen Angriffsweg von sagen wir mal 20 km gerade mal 3 Minuten.
    15 davon auf den prachtvollen Flugzeugträger "USS H.W.Bush" abgefeuert -

    und er ist ein Fall für spätere Unterwasser-Archäologie.
    Wer iranische Atomzentrifugen dazu bringt Hula Hoop zu tanzen, kann sicher auch dafür sorgen, iranische Torpedos dazu zu bringen, nach Abschuss einen eleganten Bogen zu schlagen und … Oops … genau dahin zurückzukehren, wo sie hergekommen sind.

    Und das ist dann in der Tat ein Fall für spätere Unterwasser-Archäologie. Künftige Generationen von freien Persern werden die Relikte eines des islamfaschistischen Terrorregeims am Meeresgrund bewundern dürfen.
  7. #126

    ...

    Zitat von Oleg Beitrag anzeigen
    So einfach ?
    Die Anzahl der israelischen Kampfflugzeuge mit der entsprechenden Reichweite ist begrenzt und die Anzahl ihrer Tankflugzeuge ist begrenzt. Für einen Angriff auf den Iran müssen Jordanien, Syrien, Saudi-Arabien, Irak, Türkei und/oder die Golfstaaten zwingend überflogen werden - alles Staaten, welche zumindest offiziell nicht die besten Beziehungen zu Israel pflegen, zum großen Teil sich gar mit diesem "im Kriegszustand" befinden.
    Irak hat keine Luftwaffe und Jordanien ist abhängig von US Verbündeten. Israel wird keiner am Tagelangen Angriff des Irans hindern. All zu moderne Luftwaffe wird der Iran auch nicht parat haben. Die Gegenwehr mit Raketen dürfte auch nicht zu hart ausfallen.

    Die schärfste Waffe ist sicherlich, das Iran die Ölschiffe von Saudi Arabien blockieren kann. Die Ölspekulanten werden dann den Ölpreis in ungeahnte Höhen treiben. Was die Wirtschaft den todestos versetzen wird.
  8. #127

    nein

    Zitat von Paul Newman Beitrag anzeigen
    Wer iranische Atomzentrifugen dazu bringt Hula Hoop zu tanzen, kann sicher auch dafür sorgen, iranische Torpedos dazu zu bringen, nach Abschuss einen eleganten Bogen zu schlagen und … Oops … genau dahin zurückzukehren, wo sie hergekommen sind.

    Und das ist dann in der Tat ein Fall für spätere Unterwasser-Archäologie. Künftige Generationen von freien Persern werden die Relikte eines des islamfaschistischen Terrorregeims am Meeresgrund bewundern dürfen.
    Einerseits sind iranische Torpedos sicher auf Windows-Plattformen konstruiert, geschweige denn Internetverbindung ausgestattet, andererseits sind die U-Boote made in Russia im Gegensatz zu den Anreicherungszentrifugen, welche von Siemens stammen.
  9. #128

    x

    Zitat von beebo Beitrag anzeigen

    Die schärfste Waffe ist sicherlich, das Iran die Ölschiffe von Saudi Arabien blockieren kann. Die Ölspekulanten werden dann den Ölpreis in ungeahnte Höhen treiben. Was die Wirtschaft den todestos versetzen wird.
    Das mit dem Blockieren, wird sich der Iran aber gut überlegen müssen, denn die iranischen Öl- und Gasverladestationen, von denen es nicht unendlich viele gibt, sind bekannt und nicht unkaputtbar. Ohne die Einnahmen aus diesen Rohstoffen, kann man die Überlebenszeit des Regimes auf Tage veranschlagen.
  10. #129

    Zündeln

    Washington zündelt tagtäglich entweder selbst oder mit Anweisung an sein Gefolge und 'hofft' auf ein Einlenken des Iran? Warum sollte der Iran Einlenken? Wie 'die Experten' ja wissen, ist Israel atomar bewaffnet - vermutlich auch noch mit deutscher finanzieller Unerstützung. Unterstellungen gegen den Iran nützen wenig, wenn man - wie insbesondere die USA -im Glashaus sitzt. Wie wäre es, wenn die Großen der westlichen Welt - oder die, die sich dafür halten - einmal ein paar Monate sich den Problemen ihrer Bevölkerung zuwenden würden. Da gäbe es genug zu tun. Aber offensichtlich plaudert es sich so fein beim Arbeitsessen oder Cognac am Kamin.