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Konferenz in Bonn: 150 Millionen Hektar Wald sollen neu entstehen

Jahr für Jahr werden gigantische Waldflächen zerstört. Jetzt will ein Bündnis aus Regierungen und Unternehmen Gegenmaßnahmen einleiten. Bis 2020 sollen 150 Millionen Hektar Wald wieder aufgeforstet werden. Ob die Trendwende gelingen kann, ist allerdings fraglich.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...784128,00.html
  1. #10

    Sanfte CCS

    Massive Aufforstung ist mir auf jeden Fall lieber zur Bindung von CO2 als die berühmt-berüchtigte CCS, wo man mit viel Aufwand CO2 am Kraftwerk abscheidet und irgendwo weiter weg in tiefe Erdlöcher pumpt. CO2 ist farb- und geruchlos, kann daher bei unbemerktem Austreten zum Ersticken führen. Einzige Detektionsmöglichkeit waren früher Kanarienvögel im Käfig - wenn die nicht mehr gesungen haben, war dicke Luft, sozusagen.

    Nee, da fühle ich mich mit Aufforstung allemal wohler - gerne auch rund um fossile Kraftwerke herum :)
  2. #11

    Beschluss nicht gleich Umsetzung...

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Im Widerspruch zu diesem Bestreben steht aber auch einiges, beispielsweise die permanente Vergrößerung von Flugzeugen und Flughäfen.
    Nein eigentlich steht das überhaupt nicht im Widerspruch. So groß werden die Flughäfen nämlich kaum werden.
    Im Gegenteil, bei größerem CO2-Aufkommen steht das sehr gut im Einklang, man muss etwas tun!!

    Ich sehe das auch positiv, den Versuch zu machen, etwas zu verbessern. Probleme werden nur die Länder sein, die zwar beschließen etwas zu verbessern, aber dievPolizei etc. so untätig und/oder korrupt ist, dass nie etwas passiert.
    Wer z.b. sehen will, wie gut das Gesetz gegen Plastiktüten in Brasilien funktioniert braucht nur in einen beliebigen Supermarkt dort zu gehen. Kein Schwein - Entschuldigung - Mensch interessiert das dort!
  3. #12

    Europa Bewalden

    Dann sollte man in Deutschland damit Anfangen. Europa war mal dicht Bewaldet, vor allem das alte Germanien das den Römern Widerstand leisten konnte in den dichten Wäldern.
  4. #13

    Es ist also besser ...

    Zitat von hansulrich47 Beitrag anzeigen
    Vermutlich wird wieder nur viel Steuergeld verpampelt! Solange es sich lohnt Wald abzubrennen, weil danach Bauland Ackerland usw entsteht, sind Massnahmen zur Aufforstung wenig sinnvoll. Wenn man ausserdemm sieht, wieviel Wald- und Buschland ständig auch 'natürlich' abbrennt (Spanien, Portugal, Californien, Australien usw.) ist eine Aufforstung nur in wenigen Regionen wirklich sinnvoll. Und wenn Förster erzählen, nur jeder zehnte in China offiziell gepflanzte Baum überlebe die erste Trockenzeit, dann ist beim Geld ausgeben mehr Vorsicht angebracht, als unseren Politikern zuzutrauen ist!
    ... nichts zu tun.

    Absonderlich.
  5. #14

    Ich bewundere einige Leute hier wirklich

    Man muss sich hier wirklich wundern, wie einige Leute hier überhaupt ihr Leben auf die Reihe bekommen. Es gibt jetzt einen sehr vernünftigen Vorschlag für den Umweltschutz. Und was wird hier wieder daraus gemacht?

    Ehrlich Leute, wie "überlebt" ihr in der realen Welt überhaupt mit eurer dauernden "Miesmacherei"? Ständig die gleichen Leute die immer und immer wieder die gleiche miese Stimmung verbreiten. "Alles gelogen, alles falsch, alles schlecht, bringt nichts, bla bla bla"...

    Man kann ja nur froh sein, dass diese Typen, die sich hier ständig "rumtreiben" nichts in der realen Welt zu melden haben.

    Es ist nichts, aber auch gar nicht schlecht an einer gezielten intelligenten Aufforstung. Und nirgends steht geschrieben, dass durch diese Aktion, andere Probleme (z.B. Abholzung) nicht "angegangen" werden!

    Wie gesagt, ich bewundere einige hier wirklich. Weil wenn man so eine negative Grundeinstellung hat, muss schon einige im Leben falsch gelaufen sein. Das man dann noch die "Kraft" hat, sich hinzusetzten und jede positive Entscheidung, Entwicklung, Erkenntnis,... konsequent nieder zumachen, ist schon bemerkenswert. Leute ihr seid nicht mal mehr peinlich, ihr seid bemitleidenswert!
  6. #15

    Meinen Sie nicht auch, dass ...

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    Als jemand anregte man könne doch die Lüneburger Heide wieder aufforsten, hob ein Klagegeschrei an.
    Man könne doch eine deutsche "Kulturlandschaft" nicht verschandeln.
    Aber wahrscheinlich werden wir "Gott sei Dank" ja auch das Geld nicht hier in Deutschland ausgeben.
    Brazilien wäre doch nett.
    Vor allen Dingen könnte ich dann endlich wieder aufhören
    Krombacher zu trinken.
    Und mir in 20 Jahren wieder von einer neuen brazilianischen Umweltministerin erklären zu lassen:
    "Huch wir haben garnicht mitbekommen, das sie uns den Wald geklaut haben."
    Umweltschutz tut not.
    Aber bitte vor der eigenen Haustür.
    Die Welt muss nicht am Deutschen Wesen genesen.
    Es reicht wenn Deutschland mal wieder auf die Beine kommt.
    Alle Anderen haben weiss Gott schon genug Geld bekommen
    um das Amazonaseinzugsgebiet zum Beispiel doppelstöckig wieder aufzuforsten.
    ... Deutschland als Exportnation den "Kunden" als Bonus bei der Waldaufforstung Unterstützung gewähren sollte? Als eines der reichsten Länder dieses Planeten und Mitnutznießer einer intakten Umwelt ist das eigentlich unsere Pflicht.

    Sparen können wir an anderen Dingen - zum Beispiel finanziert der Steuerzahler gerade den Papstbesuch in D mit 25 Millionen Euro ...

    Aber ich stimme Ihnen beim Kehren vor der eigenen Haustür zu: In Deutschland muss der Wald massiv aufgeforstet werden.

    Ist allerdings nicht ganz einfach, wie auch die Lüneburger Heide zeigte. In unserer Gegend hat ein Landwirt seine Wiese aufgeforstet - und schon poppten Protestierer aus dem Boden wegen der einzigartigen Wiesentierwelt. Erst als der Bürgermeister mal darauf hinwies, dass der Wald die eigentlich natürliche Naturform in Deutschland ist, wurde es wieder etwas gesitteter.

    Wir müssen als unbedingt den Wald verbessern - und die Bildung der Menschen in unserem Lande (es gehört für mich zur Bildung, dass Egoismus keine erstrebenswerte Eigenschaft ist - und die meisten Proteste sind purer Egoismus).
  7. #16

    Nicht nur

    Zitat von Harald Lennartson Beitrag anzeigen
    .... Erst als der Bürgermeister mal darauf hinwies, dass der Wald die eigentlich natürliche Naturform in Deutschland ist, wurde es wieder etwas gesitteter. ....
    der Wald ist eine natürliche Naturform!

    Wir sollten die Moore nicht vergessen. Nirgendwo wird auf kleinster Fläche mehr CO2 gespeichert. Leider lassen sich Moore nicht nachhaltig wirtschaftlich nutzen, deshalb hat es nur eine Lobby, wenn es darum geht es zu zerstören (Torfmull etc.)

    Moore waren z.B. entscheident daran beteiligt, in den Warmzeiten das vermehrte CO2 zu "puffern". Bei unserem derzeitigen Klima ist 1mm Wachstum pro Jahr möglich!
  8. #17

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Man kann ja nur froh sein, dass diese Typen, die sich hier ständig "rumtreiben" nichts in der realen Welt zu melden haben.
    selbstbetrachtung?
  9. #18

    Ein guter Anfang

    Zitat von cyberjones12 Beitrag anzeigen
    ............................
    Vielleicht sollten wir ganz Griechenland bepflanzen?
    Der beste Vorschlag bisher. Seit der Römerzeit ist der Mittelmeerraum rücksichtslos abgeholzt worden. Da könnte man an den Küsten ein grandioses Aufforstungsprogramm durchziehen.
    Besser auf jeden Fall, als wieder am grossen Rad zu drehen und die ganze Welt zu retten.
    Griechenland wäre ein guter Anfang, da die gerade eh gegängelt, erpresst und privatisiert werden.
  10. #19

    Ich habe

    Zitat von leser008 Beitrag anzeigen
    ....Seit der Römerzeit ist der Mittelmeerraum rücksichtslos abgeholzt worden....
    auch schon einen Brief an Asterix geschrieben und mich über sein umweltschädigendes Verhalten seit 2328 Jahren beschwert...


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