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Kondompflicht für Pornodarsteller: Die Verkehrspolizei

AFPPariser für Los Angeles: Pornodarsteller in der US-Metropole müssen bei Dreharbeiten Kondome tragen - das haben Gesundheitsorganisationen durchgesetzt. Die Sexbranche fürchtet dramatische Einbußen und stilisiert das Thema zu einer Grundsatzfrage. Ist ihre Freiheit in Gefahr?

Kondompflicht für Pornodarsteller: Die Verkehrspolizei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
  1. #70

    Die AHF eine Gay Rights Organisation?

    Zitat von elcris Beitrag anzeigen
    Was der Speigel verschweigt ist daß die AHF - die sogenannte Aids Helathcare Foundation - eine private gay rights organisation ist die hier ihre Konkurrenz plattmacht und dabei ihren reichen Sponsoren auf Kosten er Porno-Industrie hier Aktivität vorspielt.
    Wohl kaum! Keine der Organisationen, die wirklich die Gay Community vertreten, würde die AHF so bezeichnen.

    Sie müssen Ihre nur unzureichend verschleiertes Gay-Bashing schon woanders betreiben!

    Sonst wären die ganze Gruppierungen unhd Sekten, die Schwule "bekehren" oder "heilen" wollen plötlich auch alles Gay Rights Activists.

    Dieses Thema als Plattform für homophobe Propaganda zu missbrauchen ist ja wirklich mehr als schäbig.
  2. #71

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem nun beschlossenen Gesetz soll stichprobenartig überprüft werden, ob die Vorgabe eingehalten wird. Eine Zusatzabgabe für Drehgenehmigungen soll die Kosten der Überwachung decken. Allerdings hat es bislang keine Kontrollen gegeben - die Stadt muss erst die Organisation klären. Unklar ist etwa, wer überhaupt kontrollieren soll: Krankenschwestern, Polizei, Feuerwehr?

    Bereits jetzt besteht laut den kalifornischen Arbeitsschutzstatuten eine Kondompflicht bei Pornodrehs. Allerdings konnten die Behörden nicht aktiv kontrollieren, sondern nur auf Beschwerden reagieren - und die gab es kaum. "Niemand hielt sich an die alte Regel", sagt AHF-Sprecher Kenslea, "das neue Gesetz macht es einfacher, die Einhaltung durchzusetzen."

    Wo liegt das Problem? 500.000 Deposit fuer die drehgenehmigung, und das fertige Produkt wird vorgefuehrt. Ist da irgendwo Sex ohne Gummi zu sehen, 500.000 'im Arsch'!
    Braucht nichmal 'Einer' am set zu kontrollieren, der 'geschmiert' werden koennte!
    mmmh, gilt das dann auch fuer BJ's?
    LOL
  3. #72

    sorry...

    Zitat von ebberger Beitrag anzeigen
    ... dass der leicht kabarettistische Einschlag meiner Bemerkung beim Publikum nicht angekommen ist. Werde versuchen, zukünftig auf Ironie zu verzichten.
    Da habe ich mich selber in der Ironiefalle gefangen.
    Manchmal unsterstelle ich meinen Mitforisten einfach meine eigenen Vorurteile... Asche auf mein Haupt.

    Zum Thema: Kondome schützen und sollten im Alltagsleben Standard sein, bis sich Partner sicher sind, Tests gemacht haben und sich gegenseitig vertrauen können- aber das bleibt natürlich Privatsache.
    Seinen Sexualpartner zu schützen, sollte einfach jeder im Kopf haben.

    Keine Gruppe macht so viele Tests wie die Darsteller der Pornoindustrie, die Zahl der Infektionen mit HIV ist extrem gering, andere Geschlechtskrankheiten sind meistens behandelbar (leider gibt es wohl auch Schummler, aber die gibt es privat auch).
    Viele Praktiken in Filmen, wie Oralsex kommen dann wahrscheinlich auch auf den Prüfstand, denn ein Null-Risiko hat das auch nicht (wenn auch nahe dran).

    Meine Befürchtung ist und bleibt, dass einflussreiche Kreise in den USA Pornographie vollständig verbannen wollen und diese Vorschrift nur ein Trittstein auf dem Weg dahin ist.

    So wird über ein "Zentralregister" für Pornodarsteller nachgedacht, ähnlich wie das für Sexualstraftäter, jederzeit einsehbar.
    Ist ja nur zur Sicherheit...

    Und die Schwulenaktivisten sollten ihren Erfolg nicht überbewerten, denn prominente Republikaner verkünden unter dem Jubel ihrer Anhänger, Homosexualität, Sodomie und Pädophilie seien alles nur Auswüchse des Satans...
  4. #73

    Von wegen

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Vonwegen die Darsteller sollten oder könnten frei entscheiden!
    Sie sollen und können frei entscheiden.

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Wenn eine oder einer nur mit Gummi will, dann wird sie oder er eben gegen willigeres Fleisch ausgetauscht. So einfach ist das.
    Auch freie Entscheidungen haben Konsequenzen. Sonst wären sie sinnlos.

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Wenn man diese Arbeitnehmer schützen will, dann nur mit Zwang für alle.
    Nö. Jeder kann sich selbst schützen und den Job sein lassen.

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    "Als die Industrie 2004 nach HIV-Fällen bei Darstellern auf einmal Kondome benutzte, brachen die Verkaufszahlen so stark ein, dass fast alle Produzenten wieder davon abließen."
    Also bietet das Zwangskondom gar keinen Vorteil für die Darsteller, denn die Option, keine Aufträge anzunehmen, haben sie auch ohne Kondomzwang.

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Geld geht offenbar vor Gesundheit der Darsteller.
    Das kann sich jeder selbst überlegen. Ihre Ansicht haben Sie hingeschrieben.
  5. #74

    Zitat von elcris Beitrag anzeigen
    Was der Speigel verschweigt ist daß die AHF - die sogenannte Aids Helathcare Foundation - eine private gay rights organisation ist die hier ihre Konkurrenz plattmacht und dabei ihren reichen Sponsoren auf Kosten er Porno-Industrie hier Aktivität vorspielt.

    Bevor dieses Gesetz auf massives Betreiben der in Los Angeles einflußreichen AHF zustande kam hat die AHF durch US-typsiches überziehen mit Klagen und politische Strippenzieherei die Aids-Kontroll-Infrastruktur der Kalifornischen Pornoindustrie lahmgelegt und in den Bankrott getrieben.

    Jetzt wo sie alles kleingebombt habven stellen sie sich hin und verlangen plötzlich bessere Vorsorge - und ratet mal wer dann die ganzen Fördergelder kriegen soll die das Gesetz zwangsweise von der Pornobranche erhebt.

    Insgesamt ein überaus widerliches Schauspiel, das hier von gay activists auf Kosten der Allgemeinheit veranstatet wird.
    Ohne den Sachverhalt fundiert beurteilen zu können, hört sich ihre Argumentation für mich sehr schlüssig und glaubwürdig an. Wann wird denn eine Restriktion, egal wo, erlassen bzw. in ein Gesetz gepresst, OHNE das da vorher die entsprechend profitierende Lobby - Interessengruppe mit Nachdruck dran gearbeitet hat?

    Es wird m.E. nicht lange dauern, bis sich große Teile der Pornoindustrie entsprechend umorientiert haben wird. Wer, der Pronos konsumiert, will selbige mit Kondom sehen? Niemand!

    Ausserdem: Welchen Schutz-Zweck hat den die Anwendung eines Kondoms, wenn vor und nach dem eigentlichen "Verkehr" ohnehin Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden, mit welchen man sich genau so anstecken kann?

    Gut beraten von Schwachmaten! Klarer Fall von Lobbyarbeit.
  6. #75

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Sie sollen und können frei entscheiden.

    Auch freie Entscheidungen haben Konsequenzen. Sonst wären sie sinnlos.

    Nö. Jeder kann sich selbst schützen und den Job sein lassen.
    Gelten Ihre Aussagen auch für alle anderen Berufe und Vorschriften?

    Also bietet das Zwangskondom gar keinen Vorteil für die Darsteller, denn die Option, keine Aufträge anzunehmen, haben sie auch ohne Kondomzwang.
    Aber selbstverständlich, denn mit Zwangskondom werden Pornos eben mit Gummi gedreht (was ich jedoch bedauern würde). Die Umsätze werden wohl etwas sinken, aber nicht so dramatisch, schließlich wollen weiterhin viele Pornos konsumieren und der US-Markt lässt sich nicht so ohne weiteres vom Ausland aus bedienen.
  7. #76

    Marktwirtschaft?

    Ist es nicht so, wie an Kapitalmärkten seit Ewigkeiten üblich? Geringes Risko = kaum Gewinn! Hohes Risiko = hoher Gewinn, oder aber auch hoher Verlust.

    Die Darsteller, die hunderte Filme abdrehen, sollten sich des Risikos sehr wohl bewusst sein. Auch wissen alle, dass man trotz geforderter Tests erst nach 3 Monaten ein eindeutiges Ergebnis erhält. Wenn sich Darsteller darauf einlassen, dann spielen sie Russisch Roulette.

    Und wenn sie das für entsprechendes Geld akzeptieren, dann müssen sie auch mit dem Risiko oder schlimmstenfalls der Infektion (oder einer anderen) leben...
  8. #77

    Die Lösung liegt doch auf der Hand

    Man nimmt nur noch infizierte Darsteller, dann ist die Kondompflicht hinfällig.
  9. #78

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    ... Die Umsätze werden wohl etwas sinken, aber nicht so dramatisch, schließlich wollen weiterhin viele Pornos konsumieren und der US-Markt lässt sich nicht so ohne weiteres vom Ausland aus bedienen.
    Es sollte doch in der Zwischenzeit so viele Pornos aller nur erdenklichen Stellungen und Praktiken geben, dass sie bis zum Ende der Menschheit reichen müssten. Selbst mit 3D-Effekten könnte man das Altmaterial aufmotzen, wie "Titanic" beweist. Kondome nerven - sowohl im Film, als auch in der Realität.
  10. #79

    Mit Gummi ist sicherer

    Der Punkt, der mich bei der ganzen Sexfilmindustrie viel mehr wundert, als der Kondomzwang, ist, dass in ganz Kalifornien die Prostitution verboten ist. Wenn eine Frau also einen wildfremden Mann gegen Geld vögelt, macht sie sich strafbar. Wenn sie stattdessen einen wildfremden Mann gegen Geld vor einer Kamera vögelt, ist das hingegen offensichtlich nach US-Normen plötzlich doch wieder legal. Oder halt irgendwie dauerhaft geduldet. So ist es auch kein Wunder, dass die Industrie nicht in die US-Städte umziehen will, in denen es zumindest ab und zu Razzien wegen Prostitution gibt.

    Wegen der Schwierigkeiten bei einem Umzug innerhalb der USA zieht auch das "kapitalistische Totschlagargument" mit der Abwanderung an einen anderen Standort nicht so sonderlich. Zwar wird auch heute schon viel in Brasilien und Osteuropa produziert, aber dort sind die Locations eben anders als, wie im Artikel beschrieben, Los Angeles mit seinen vielen Villen. Und die Location ist doch das einzige, was bei den Filmen mit dem ansonsten immergleichen Inhalt wirklich variiert! Von daher habe ich keine Bedenken, dass das "Silicone Valley" künftig nicht mehr von jungen Frauen mit vergrößerten Brüsten bevölkert wird.

    Mit Gummi ist für die Darsteller sicherer. Und animiert die Zuschauer eher, es beim eigenen Sex den Darstellern gleichzutun. Gut wäre daher, wenn die US-Pornoindustrie sich dafür einsetzt, dass in Brasilien künftig ebenfalls mit Gummi gedreht wird.


    Jag


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