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Kommunisten als Handelspartner: Die seltsame Nordkorea-Liste der deutschen Wirtschaft
REUTERSNordkoreas Regime will Investoren ins Land locken - laut der offiziellen Liste eines deutschen Lobby-Verbandes haben auch Firmen hierzulande Interesse an Geschäften in der kommunistischen Diktatur. Doch darauf angesprochen, will kein Unternehmen etwas davon wissen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876880.html
- #1 11.01.2013 14:51 von
kommunistische Handelspartner?
Wenn ich mich nicht irre, betreiben wir schon seit Jahrzehnten erfolgreich Handel mit Kommunisten (China).
Wo liegt also dann das Problem? - #2 11.01.2013 14:55 von
Tja, das nennt man "Globalisierung"
Also je schlimmer und repressiver ein Regime, desto verlockender und lukrativer offenbar die Geschäfte. Kann man das so sagen?
Es ist ja nicht so, als wenn wir hierzulande nicht auch relativ schlimm und repressiv sind. Sowas hat bei uns schliesslich Tradition, nicht wahr? - #3 11.01.2013 14:56 von
Dieser Artikel ist wieder typisch für unsere Politik gegenüber "Schurkenstaaten". Erst redet man sich den Mund fusselig, um Nordkorea zu einer Öffnung zu bewegen, mit dem Ziel, das Land berechenbarer zu machen. Gibt es ein paar Aktivitäten in diese Richtung, werden die betreffenden Firmen in bekannter Manier gebrandmarkt. Werter Autor merke: zwischen NK und Saudiarabien bestehen nur geringe Differenzen, was die Innenpolitik betrifft. Erst wenn diese BRD Seltene Erden aus NK bezieht, wird Krauss-Maffay nachziehen und Artikel wie diese wird es nicht mehr geben.
- #4 11.01.2013 14:59 von
Sklavenerzeugnisse!
Es werden sicher die gleichen Unternehmen ihre Fühler nach Nordkorea ausstrecken, welche sattsam bekannt geworden sind durch Geschäfte mit der DDR und den Erzeugnissen staatlicher Haftanstalten der DDR. Warum sollten diese Unternehmen plötzlich eine Moral haben? Damit sind doch Quelle, Otto, IKEA und Co. reich und mächtig geworden. Und den westdeutschen Gutmenschen hat es noch nie interessiert, welche Menschen für ihren Billigkonsum versklavt worden sind.
- #5 11.01.2013 15:02 von
Embargo?
Wartet mal ab wann das erste IKEA Werk oder VW Werk dort produziert. VW hat doch beste Erfahrungen in diesen Ländern den Markt zu erobern. Siehe China.
- #6 11.01.2013 15:03 von
Frieden
Wohlstand sichert Frieden.
Klar, hier wird jetzt wieder mit Lohndumping und fehlendem HartzIV argumentiert, ebenso die fehlende Sozialindustrie, aber es ist nunmal so, dass Arbeit und Lohn die Lebensituation verbessert, Stück für Stück und wenn es erst die 2. oder 3. Generation ist, aber diese wird es zu schätzen wissen, dass ihre Eltern hart gearbeitet haben...
Mag ja einigen Sozialromantikern entgangen sein, aber war hier in Europa genau so....kann man ja mal abends bei nem Glas Rotwein und einer Stange Rettich mal drüber nachdenken. - #7 11.01.2013 15:05 von
Ddr?
wie war das denn bis 1989? Damals wurden doch sogar Produkte importiert die in Strafanstalten gefertigt wurden....wie immer wird hier mit zweierlei Maß gemessen...die Öffnung des Landes bietet doch vielmehr die Möglichkeit von den teuer gewordenen Vietnam; Bangladesh ; Pakistan ; Indien ; etc. Produktionsbetriebe nach Nord Korea umzusiedeln, einfach nur ein Land mehr das in der Zukunft von der Globalisierung partizipiert.
- #8 11.01.2013 15:07 von
...
Äh - ist das hier anders?
(JVA Business Shop Niedersachsen) - #9 11.01.2013 15:09 von
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