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Kommunisten als Handelspartner: Die seltsame Nordkorea-Liste der deutschen Wirtschaft
REUTERSNordkoreas Regime will Investoren ins Land locken - laut der offiziellen Liste eines deutschen Lobby-Verbandes haben auch Firmen hierzulande Interesse an Geschäften in der kommunistischen Diktatur. Doch darauf angesprochen, will kein Unternehmen etwas davon wissen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876880.html
- #10 11.01.2013 15:10 von
Eine veraltete und wahrscheinlich unbedeutende Liste im Internet, Handel in Höhe von ein paar Millionen, ein paar Interviews mit der Bestätigung dass Nordkorea für Investoren unwichtig ist... Wo ist da jetzt die News?
- #11 11.01.2013 15:10 von
- #12 11.01.2013 15:12 von
Mag sein:
Allerdings ist damals (im freien Westen wohlgemerkt!) jeder, der auch nur anzudeuten gewagt hat, die D"D"R könne vielleicht doch nicht das allseits beschworene Arbeiter- und Bauernparadies sein, postwendend niedergebrüllt und der böswilligen antikommunistischen Propaganda (oder so ähnlich) geziehen worden - die hatten also kaum ernsthaft Grund, keine Geschäfte mit der D"D"R zu machen, zumal ja auf dem Wege der "Gestattungsproduktion" auch die paradiesischen Verhältnisse noch ein wenig verbessert worden sind ;-)
Warum also sollten diese Unternehmen nun plötzlich eine andere Moral haben als man sie ihnen (und dem Rest des Westens) jahrzehntelang gepredigt hat? oO
btw: Soll nicht auch "das Embargo" entscheidend zum Zusammenbruch des Sozialismus beigetragen - mithin also an diesem schuld gewesen sein? - #13 11.01.2013 15:16 von
Nur Geduld!
Der offizielle "Schurkenstaat" muss erst noch durch unsere Propagandamaschine zum "reformwilligen neuen China" umgemünzt werden, dann können sich deutsche Firmen auch offen zu ihren Handelsbeziehungen bekennen.
- #14 11.01.2013 15:16 von
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
Welche saubere deutsche Firma wird sich denn offiziell bei den Schmuddelkindern in Nordkorea sehen lassen wollen? Das ist doch ganz übel für das Firmen-Image. Man denkt dann an Ikea-Produktionen in DDR-Knästen. Trotzdem sollte man nicht allzu eilig den Stab brechen über Unternehmen, die sich trotz Korruption, Investitions- und Rechtsunsicherheit in der Steinzeit-Diktatur engagieren. Denn mit westlichen Investitionen müsste sich das politische Klima dort fast zwangsläufig lockern, zumindest dann, wenn die Herrscher-Clique ernsthaftes Interesse an langfristigem wirtschaftlichen Engagement aus dem Westen hat. Und wenn der Partei-Clan auch den größten Teil der erwirtschafteten Gewinne für sich einstreichen wird, etwas dürfte doch für die Not leidende Bevölkerung übrig bleiben. Wenn es nicht gerade um kriegswichtige Produkte geht, warum nicht?
- #15 11.01.2013 15:19 von
- #16 11.01.2013 15:21 vonIn Nordkorea lag das Pro-Kopf-Einkommen 2011 laut der südkoreanischen Zentralbank bei etwa 927 Euro (= 1233 Dollar )Zitat von SPON-Bildunterschrift
Scheint mir sehr hoch gegriffen, wenn „lower middle income“ Länder in Zentralasien ein Bruttonationaleinkommen pro Kopf von nur 1.539 US-Dollar haben sollen. - #17 11.01.2013 15:22 von
Es ist doch kein Wunder dass Großkonzerne im Streben nach Gewinnmaximierung kein Gewissen haben und ihre Seele verkaufen. Das war schon immer so, so traurig das ist.
Was die Herstellung in der DDR betrifft, war das auch eine Sauerei, aber die Leute wurden von ihrem Regime verraten und verkauft. Denn ohne die DDR-Regierung, die ihre Bevölkerung an den sogenannten Klassenfeind verkauft hat, wäre das alles nie geschehen.
Man kann also nicht einseitig auf die Firmen schimpfen, wenn dazu auch ein Gegenstück gehört und das war die DDR und ihre Parteikader. - #18 11.01.2013 15:22 von
- #19 11.01.2013 15:22 von
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