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Kommunikation der Kanzlerin: Merkels Bürgerdialog empört die SPD

Getty ImagesAngela Merkel diskutiert mit Bürgern, in einem Town-Hall-Meeting nach US-Vorbild und im Internet. Die SPD übt nun harsche Kritik an dem Austausch mit der Bevölkerung. Die Sozialdemokraten wittern versteckten Wahlkampf und die Verschwendung von Steuergeldern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...818321,00.html
  1. #10

    Pfui Merkel,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Angela Merkel diskutiert mit Bürgern, in einem Town-Hall-Meeting nach US-Vorbild und im Internet. Die SPD übt nun harsche Kritik an dem Austausch mit der Bevölkerung. Die Sozialdemokraten wittern versteckten Wahlkampf und die Verschwendung von Steuergeldern.

    Kommunikation der Kanzlerin: Bürgerdialog empört die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    wie können sie nur auf Augenhöhe mit den Bürgern diskutieren. Ekelhaft sowas, dass würde einem SigiPop niemals einfallen.

    Und dann noch ohne redaktionell vorgesiebte Fragen, dass ist nun wirklich die Höhe. Ich bin ein strikter Gegner von legalen Schußwaffenbesitz, aber warum dürfen Menschen die eine andere Meinung haben, diese nicht wenigstens mal äußern, liebe SPD?
  2. #11

    Gerade

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Angela Merkel diskutiert mit Bürgern, in einem Town-Hall-Meeting nach US-Vorbild und im Internet. Die SPD übt nun harsche Kritik an dem Austausch mit der Bevölkerung. Die Sozialdemokraten wittern versteckten Wahlkampf und die Verschwendung von Steuergeldern.

    Kommunikation der Kanzlerin: Bürgerdialog empört die SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    die SPD sollte nicht die Empörte spielen. Dank Ihrer unfähigen Opposition müssen wir Merkel noch weiter ertragen. Und Steuergelder, hat Sie gerade zusammen mit den Grünen, Milliardenfach in das Fass ohne Boden Griechenland versenkt! SPD kann es genauso wenig, wie die momentane Regierung.
  3. #12

    Bürgernähe und Wahrheit

    Die Vergangenheit hat des öfteren gezeigt, was die SPD von Bürgernähe und demokratischen Abstimmungen hält.

    Und dieser Artiklel sowie der Kommentar dieses Herren von der SPD zeigen auch mehr als deutlich wie wichtig und notwendig der von den sogenannten "Waffennarren" eingebrachte Punkt "Fakten statt Lügen" ist. Immerhin handelt es sich hier um ca. 1,5 Millionen vor dem Gesetz zuverlässiger Bürder, die permanent und fortlaufend von den linken Parteien verunglimpft werden.

    Die selben Parteien verhindern auch, dass es in diesem Land die längst überfällige Diskussion über den Islam und dem Umgang mit Migranten gibt aber auch das ändert sich vieleicht nun endlich.
  4. #13

    Generell finde ich es gut und richtig, wenn Politiker auch direkt mit der Bevölkerung in Kontakt sind und deren Fragen beantworten, auch wenn die Fragen und Anliegen meist Stuss sind und die Antworten demzufolge auch.
    Aber der Vorwurf, dass die CDU, also die jetzige Regierungspratei, in diesen Fällen auf Steuerzahlerkosten Wahlkampf betreibt, ist nicht unberechtigt.

    Man erinnere sich da an die Fälle Rüttgers oder Mappus, die im CDU-Wahlkampf ihre Positionen und den Zugriff auf Steuergelder nutzten, um damit ihre Wahlkämpfe teilweise zu finanzieren.

    Es gibt einen guten Grund dafür, warum die Kosten für Parteiarbeit und Wahlkampf strikt von der Regierungsarbeit zu trennen ist. Diese Schlussfolgerung hat man aus den En-Parteien-Herrschaften des SED und NSDAP gezogen, wo die Partei der Staat war und der Staat die Partei und die Parteien direkt in die Steuertöpfe gegriffen haben.

    Grundsätzlich finde ich es gut, dass dieser Bürgerdialog im Internet existiert, aber eine striktere finanzielle Trennung von Parteiarbeit bzw. Wahlkampf und Regierungsarbeit wäre eigentlich geboten. Wahrscheinlich müsste der Bundestagspräsident und/oder der Rechnungshof darüber entscheiden, ob das so, wie es jetzt ist, zulässig ist.
  5. #14

    Ja !

    Zitat von HerrPausB Beitrag anzeigen
    Es gibt KEIN spießigere weinerlichere kleinkariertere Partei als die SPD.
    100 % richtig und deshalb auf Generationen hin unwählbar !
  6. #15

    Zitat von micha_ffm Beitrag anzeigen
    [...] der von den sogenannten "Waffennarren" eingebrachte Punkt "Fakten statt Lügen" ist. Immerhin handelt es sich hier um ca. 1,5 Millionen vor dem Gesetz zuverlässiger Bürder, die permanent und fortlaufend von den linken Parteien verunglimpft werden.
    Wollten Sie hier Brüder oder Bürger schreiben? ;-)

    Brüder käme mir etwas seltsam vor und warum Waffenbesitzer bessere Bürger sein sollen als die anderen 97% der Bevölkerung, versteh ich nciht ganz. ;-)
  7. #16

    Zitat von Laubenkuschler Beitrag anzeigen
    Wollten Sie hier Brüder oder Bürger schreiben? ;-)

    Brüder käme mir etwas seltsam vor und warum Waffenbesitzer bessere Bürger sein sollen als die anderen 97% der Bevölkerung, versteh ich nciht ganz. ;-)
    Ich denke, der Autor meint nicht "bessere" Bürger, sondern geprüfte Bürger in dem Sinne, dass man als affenbesitzer ohnehin regelmäßig auf persönliche Zuverlässigkeit überprüft wird. Nach einer Studie der Uni Bremen FB Rechtspsychologie sind Waffenbesitzer statistisch eine besonders rechtstreue Bevölkerugsgruppe.
  8. #17

    Was ist das Problem?

    Ich weiß nicht, was das Problem sein soll. Mir ist es nur recht, wenn Politiker versuchen, mit ihren Bürgern ins Gespräch zu kommen und ich finde es erst recht begrüßenswert, dies mit den neuen Kommunikationsmitteln auch zu tun. Wer hindert die SPD daran, selbiges zu tun? Fordern nicht alle dauernd mehr Bürgernähe?
    Ich halte persönlich nix von der Kanzlerin, aber da hat sie den Zeitgeist gut erkannt und nutzt ihn. Ich schätze, Essen mit irgendwelchen Wirtschaftsbonzen sind um einiges teurer... dann lieber sowas. Das finde ich okay und kann da nichts verwerfliches dran sehen.
  9. #18

    Die Partei, die Partei, ja da wird mir schlecht!

    Hallo, ich war einst begeistertes SPD-Mitglied, bin aber wegen der Diskrepanz zwischen Propaganda und Realität (man könnte auch von Heuchelei sprechen) schon lange ausgetreten - noch unter Gas Gerd.

    Ich möchte hier einige Kommentare loswerden:

    1.) SPIEGEL online möge sich für den tendenziösen Artikel schämen!

    2.) Die SPD soll sich für ihr authoritäres Demokratieverständnis schämen! Demokratie bedeutet für mich nicht nur, alle paar Jahre Multiple Choice (irgendetwas ankreuzen, was dann doch nichts ändert), sondern auch einmal die Probleme und Sorgen des eigenen Volks zu berücksichtigen. Wahlen gab es in der DDR regelmäßig, aber eine Demokratie war es trotzdem keine.

    3.) Dass die Themen nicht gerade die sind, die einem weltentrückten Schöngeist wie Herrn Jakob Augstein beim Sinnieren über das paradiesische Utopia in den Sinn kommen, liegt vielleicht an der immer größeren Lücke zwischen unseren Eliten und der Realität.

    4.) Ich habe mir die Mühe gemacht, den Thread zum Waffenrecht längere Zeit zu verfolgen. Die Befürworter eines totalen Verbots von Privatwaffen hatten meist keine Vernunftargumente sondern betonfeste Weltbilder in der Diskussion ('Ich will nicht', 'man darf nicht', 'es darf nicht sein'), während die Beführworter eines relativ liberalen Waffenrechts in der Regel schlüssige Argumente vorbringen konnten (für Details ist hier kein Platz, wer will, kann es selbst lesen). Die Schweiz und Österreich haben wesentlich liberalere Waffenrechte, ohne dass dort jeden Tag Hunderte von Menschen niedergemäht werden. Da fast alle Verbrechen mit Schusswaffen in der BRD mit illegalen Waffen verübt werden, und Negativbeispiele wie GB sogar auf eine SINKENDE Kriminalitätsrate durch Legalbesitz hinweisen, verstehe ich die Hyperventilation der SPD nicht.

    5.) Was ist an einer offenen Diskussion über die politische Form des Islam (Sharia) falsch? Hat man Angst, dass dessen Realität typisch linken (und aus meiner Sicht sympathischen) Forderungen wie Schwulenrecht, Frauengleichberechtigung, Demokratie und Toleranz diametral entgegensteht?

    Food for thought!

    Falls SPD-Leute hier mitlesen, denkt bitte mal nach, warum ihr meine Stimme verloren haben könntet.
  10. #19

    Selbstverständlich Bürger

    Ich habe auch nicht geschrieben das es "bessere" Bürger sind - ich schrieb sie sind vor den´m Gesetz zuverlässig sind ! -jeder, der in diesem Land legal eine Waffe besitzen will, wird vom Staat auf Zuverlässigkeit geprüft - das schließt u.A. das Pol. Führungszeugnis, die Verkehrsünderdatei und einige weitere Prüfungen ein.


    Zitat von Laubenkuschler Beitrag anzeigen
    Wollten Sie hier Brüder oder Bürger schreiben? ;-)

    Brüder käme mir etwas seltsam vor und warum Waffenbesitzer bessere Bürger sein sollen als die anderen 97% der Bevölkerung, versteh ich nciht ganz. ;-)








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