In Fällen wie Crash oder der nicht-Nominierung von Ben Affleck in diesem Jahr, liegen die Oscars immer mal wieder gewaltig daneben. Trotzdem: sieht man sich die Prämierten über die Jahre an, merkt man: da stimmen eben doch 6000 Menschen, die von der Materie eine gewaltige Portion Ahnung haben. Überhaupt: wer denn nun "besser" oder "schlechter" ist - wie soll das generell jemand beurteilen? Letztlich geht es darum Filmen eine Plattform zu bieten. Tina Fey hat das heute bei den Golden Globes sehr richtig formuliert: "Wir prämieren heute die Filme, die nur zwei Wochen im Kino waren." Daher bin ich froh darüber, dass es immer wieder die Angabe "hat soundso viele Oscars bzw. Nominierungen bekommen" ist, die eine große Zahl von Menschen dazu bringt Filme überhaupt anzusehen. Insofern: Werbeveranstaltung? Sicher. Aber wenn dadurch eine handvoll grandioser Filme ein Forum bekommt - liebend gerne.
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