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Kommentar zur Bayern-Pleite: Das Spiel des Lebens - und wie man's verspielt

Getty Images"Es sollte nicht sein": Nach der Finalpleite gegen Chelsea sprachen Profis, Trainer und Offizielle, selbst Journalisten, von Pech. Dabei fehlte den Bayern Esprit und der Mut, aus den gewohnten Abläufen auszubrechen. So siegte das Team mit dem größeren Siegeswillen, kommentiert Klaus Brinkbäumer.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...834054,00.html
  1. #1

    Ahnungslosigkeit

    "So siegte das Team mit dem größeren Siegeswillen, kommentiert Klaus Brinkbäumer."

    Da habe ich aufgehört zu lesen. Wo war bei Chelsea denn Siegeswillen? Die haben quasi jeden Zweikampf der 120 Minuten verloren, weil die Bayern aggressiver, engagierter und läuferisch wie spielerisch absolut überlegen waren. Chelsea WOLLTE gar NICHT gewinnen, sondern sich lediglich auf einen (eingetretenen) Glücksmoment von Drogba verlassen oder sich irgendwie ins Elferschießen retten. Das scheinen sie geübt zu haben, denn die Elfer waren zugegebenermaßen erste Sahne.
  2. #2

    leider ist es so.
  3. #3

    Es gewinnt immer die Mannschaft, die mehr Tore schiesst.

    War Barcelona im Halbfinale schlechter, als Chelsea? Nein, besser, wesentlich besser, als Bayern gegen Chelsea. Und verlor, weil es weniger Tore schoß. Im Übrigen hat kein Kommentator -ausser Beckenbauer- gefragt, ab es ein regulärer Straftstoss war. Beckenbauer sagte, dass nein. Bayern braucht wirklich nicht in Selbstmitleid zu verfallen.
  4. #4

    Josef Heynckes

    Korrekt analysiert. Glück oder Pech sind hier irrelevante Komponenten. Chelsea wollte und konnte, Heynckes signalisierte mit dem Wechsel Müller/van Buyten, dass er nicht den Mumm hatte weiter auf Sieg zu spielen. Fatal, fatal. Josef H. hatte kurz vor Schluss keine Eier mehr.
  5. #5

    Bayern + CL

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Es sollte nicht sein": Nach der Finalpleite gegen Chelsea sprachen Profis, Trainer und Offizielle, selbst Journalisten, von Pech. Dabei fehlte den Bayern Esprit und der Mut, aus den gewohnten Abläufen auszubrechen. So siegte das Team mit dem größeren Siegeswillen, kommentiert Klaus Brinkbäumer.

    Kommentar von Klaus Brinkbäumer zur Bayern-Pleite im CL-Finale - SPIEGEL ONLINE
    Bayerns Stars haben versagt !! ganz klar

    Verstärkung muss her.
    Boateng hat einen Halbbruder... guter Mann
    Farfan von Schalke.... guter Mann
    usw. usf.
    was sagen die Scouts ?

    Kroos ist ein guter Handwerker, aber ihm fehlt die
    internationale Klasse.

    Wann kommt Özil ? oder, oder ??
  6. #6

    Warum spricht es niemand aus?

    Der Kommentator analysiert ja schon in die richtige Richtung. Bayern hat ein Luxusproblem Namens Arjen Robben. Wenn man sich mal die letzten Spiel ansieht, fragt man sich schon, mit welcher Berechtigung AR sich JEDEN ruhenden Balles annimmt. Deutlicher wir gestern Abend kann man seine Ineffizienz gar nicht zeigen. Zudem ist er eine Persönlichkeit die alles machen will, leider fast nie richtige oder im Dienste der Mannschaft. Er ist einfach gesagt ein Egomane der die Mannschaft mehr spaltet, als dass er ihr helfen würde.
  7. #7

    Zitat von FrankDr Beitrag anzeigen
    Wo war bei Chelsea denn Siegeswillen?
    Schon mal auf die Idee gekommen das Chelsea übers Elfmeterschiessen gewinnen wollte??

    Chelsea wusste von vornherein das die keine andere Chance hatten und Drogbas Kopfballtor muss denen schon wie ein Gottesbeweis vorgekommen sein das sich deren - und darauf verwette ich meinen Allerwertesten - Elferschiessübungen bis zum Abwinken Richtig waren.

    Der Artikel zeigt alle Knackpunkte auf: und der grösste Fehler war Müller rauszunehmen der mit einer Kombination aus Genialität und Dusel Chelsea geknackt hatte...
  8. #8

    Englische Mauer

    Dem Maurer kommt das schlüssig vor:
    Dreizehn Ecken ohne Tor.
  9. #9

    gute Analyse

    Natürlich wollte Chelsea gewinnen, das eine reine subjektive Interpretation. Heynkes hatte keine Antwort auf die doch bekannte Strategie von C. so wie er es auch nicht bei den Borussen hatte. Erscdhwerend kommt hinzu, dass Hoeneß und Rummenigge alles getan haben, um den Druck auf die Mannschaft auf ein Level zu pumpen, dass schon bemitleidenswert ist. Aber auch daran wird sich nichts ändern. Hybris und Sturheit haben dieses Spiel vergeigt


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