Ja, es gibt diese konservative Heilslehre, dass eine Pleite was tolles sei. Guttenberg, unser Exzellenz-Jurist, wollte Opel in die Insolvenz schicken. Die Rechten mögen nicht die schwierigere Arbeit der Sanierung.
Doch sie haben die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht mehr auf ihrer Seite: in den USA sagt das Chapter 11 schon immer "Sanieren vor Liquidieren". Das deutsche Insolvenzrecht hat es jetzt auch.
Das Gerede von Pleite und Drachme scheint daher eher ein Ausdruck von Faulheit zu sein, als ein Beitrag zur Beseitigung der westlichen Finanzkrise.
Als die Economic Hit Men nur Entwicklungskländer pkünderten, glaube man, man können mit dem Trick alle plündern: Mehr Kredit geben als das Land zurückzahlen kann, bei Liquiditätsproblemen dann höhere Zinsen und Umschuldung. Dann Staatshilfe der anderen. Dann Privatisierung von Bahn, Post, Telekom, Wasser, Öl, usw.
Eudard II von England hat auch seien Schulden einfach nicht bezahlt und eine florentinische Bank in die Insolvenz geschickt. Das soll das neue Modell werden?
10 Jahre hat Hans-Werner Sinn seine Klugheit im Aufsichtsrat der HV eingebracht. Ergebnis? HV verscherbelt, HRE pleite, und Schulden an den Staat übertragen. Mit dieser unsinnigen Ökonomie erzeugt der Westen nur noch 2% Wachstum, während mit anderer Ideologie China 10% seit 30 Jahren erwirtschaftet wird. Die Chikago Boys wie Sinn haben abgewirtschaftet. Soll als nächstes mit den Argumenten von Griechenland auch Kalifornien aus dem Dollar ausgestoßen werden und den Peso nehmen? Und auf Rückzahlung der Schulden verzichten?
Die Pseudo-Ökonomen sollten lieber in Rente gehen und Performern wie den Chinesen Platz machen, die empirisch belegt mehr Ahnung von ökonomischer Nachhaltigkeit haben.
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