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Kommentar: Was machen Ihre Kinder eigentlich gerade?

Nach dem Amoklauf von Winnenden werden in der Politik die üblichen Debatten geführt: Computerspielverbot, Waffengesetzverschärfung, Schützenvereinskritik. Doch die Politik ist in Wahrheit hilflos. Jetzt sind die Eltern gefragt.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...613181,00.html
  1. #250

    Schützen = CDU-Wähler...

    Obwohl der Tenor des Artikel selbstverständlich richtig ist und die vornehmliche Verantwortung für die Entwicklung der Kinder einzig und alleine bei den Eltern liegt, finde ich es journalistisch schon recht fragwürdig, was diese Bemerkung, Schützen seien ja ohnehin CDU-Wähler, eigentlich soll.

    Jede Döner-Bude wird vom Ordnungsamt regelmäßig und unvorangekündigt auf mögliche Verstöße gegen Hygienevorschriften aufgesucht. Während Gammelfleisch im Einzelfall und unter ungünstigen Voraussetzungen möglicherweise zu gesundheitlichen Schäden führen kann, ist ja wohl keine Diskussion nötig, daß Waffen grundsätzlich flächendeckend und regelmäßig zu kontrollieren sind. Und da sich im privaten Bereich diese Waffen eben in den Schützenvereinen befinden, finde ich einen Ruf nach eben solchen Kontrollen bei den Schützenvereinen absolut richtig. Und, um noch einen Schritt weiterzugehen, selbstverständlich auch bei den Schützen, die ihre Waffen i.d.R. zu Hause aufbewahren. Es gibt Vorschriften zur sicheren Verwahrung, und deren Einhaltung darf und muß überprüft werden.
  2. #251

    In Scheiben geschnittene Seelen?

    Zitat von Jolly65 Beitrag anzeigen
    Die Vorurteile vergangener Zeiten gegenüber "Negermusik", Masturbation o.ä. entkräften nicht die Ergebnisse von psychologischen Laboruntersuchungen. Und daß viele etwas tun, ohne auffällig zu werden, heißt nicht, daß es keinen schädlichen Einfluß haben kann, vor allem nicht bei solchen, die einen ganz besonderen Hintergrund haben. Und Abwertungen wie "pseudowissenschaftlicher Quatsch" oder "überbesorgte Pädagogengehirne" oder "Wissen Sie, was Ihr Problem ist? In Wirklichkeit interessiert es Sie überhaupt nicht..." zeigen, daß es nix bringt.
    Psychologische Laboruntersuchungen? So was gibt's überhaupt nicht. Die Seele ist nichts, was man unter einem Mikroskop oder dergleichen untersuchen kann. Sie haben also einfach keine Ahnung, wovon Sie reden.

    Sie haben gelesen, daß Experten der Meinung seien, Killerspiele hätten diese oder jene Wirkung, und denen GLAUBEN Sie, was sie geschrieben haben. Das sei Ihnen unbenommen und es ist auch keine Schande (wir alle müssen uns in fast allen Bereichen unseres Lebens auf Experten verlassen), aber es ist dennoch nicht dasselbe, wie eine Sache realistisch beurteilen zu können.

    Aber darum geht es im Grunde ohnehin nicht. Ich versuche es Ihnen noch einmal ganz langsam zu erklären.

    Die eigentlich wichtige Frage ist doch: Was unterscheidet Amokläufer von anderen Menschen?

    Mit bloßem Auge lassen sich da zwei Faktoren sofort erkennen: Sie sind meistens männlich und meistens jung. Wenn Sie innerhalb dieser Gruppe der jungen Männer aber nun nach weiteren Risikofaktoren suchen wollen, dann werden Sie feststellen, daß Killerspiele dafür nicht tauglich sind. Denn praktisch alle jungen Männer spielen Killerspiele. Diese Spiele sind also nichts, was potentielle Amokläufer von anderen jungen Männern unterscheidet.

    Dasselbe würde auch für Masturbation gelten, deshalb habe ich das als Vergleichsbeispiel verwendet. Ich hätte statt dessen aber auch "atmen" oder "essen" schreiben können.

    Eine ganz andere Frage wäre es, ob Amokläufer sich im Umgang mit Killerspielen anders verhalten haben als eine Kontrollgruppe gleichen Alters: Ob sie häufiger spielen, ob ihre Spielzeiten jeweils länger sind, ob sie andere Spiele bevorzugen, ob sie sich während des Spiels anders verhalten, ob sie Merkmale von Suchtverhalten aufweisen. Und so weiter. Kaum überraschend, daß sich die Wissenschaft auch schon damit befaßt hat, aber das Ergebnis straft alle Ihre "Experten" Lügen:

    http://www3.interscience.wiley.com/c...TRY=1&SRETRY=0

    Der Killerspielkonsum der real existierenden Amokläufer war im Durchschnitt nämlich sogar unterdurchschnittlich, und es gab unter den untersuchten Fällen die ganze Bandbreite von exzessivem Spielkonsum über durchschnittlichen bis hin zu Fällen, in denen keine Spiele dieser Art gespielt wurden oder - sehr untypisch für heutige Jugendliche - einem Fall eines Amokläufers, der nicht einmal einen Computer besessen hat.

    Fazit: Welche Gemeinsamkeiten Amokläufer auch immer aufweisen mögen, einen gemeinsamen Nenner beim Killerspielkonsum gibt es anscheinend nicht.

    Es tut mir sehr leid für Sie und die "Experten", auf die Sie sich berufen, aber Sie scheinen einfach auf einer falschen Fährte zu sein.
  3. #252

    Jungen - die Frage ist, was sie mehr schädigt

    Zitat von Jolly65 Beitrag anzeigen
    Die Vorurteile vergangener Zeiten gegenüber "Negermusik", Masturbation o.ä. entkräften nicht die Ergebnisse von psychologischen Laboruntersuchungen. Und daß viele etwas tun, ohne auffällig zu werden, heißt nicht, daß es keinen schädlichen Einfluß haben kann, vor allem nicht bei solchen, die einen ganz besonderen Hintergrund haben.
    Als meine Kinder klein waren, da gab es noch keinen PC, geschweige denn Egoshooter.

    Als pazifistisch angehauchte Eltern verweigerten wir unserem ersten Jungen den Kauf von Spielzeugwaffen jeder Art (und entsprechende Fernsehsendungen sowieso)... hat er sich eben Gewehre und Pistolen aus Lego gebaut.

    Dann haben wir ihm zu Weihnachten auch mal ne Puppe geschenkt ... hat er auch sofort mit gespielt, und zwar Zahnarzt, und das nicht nur virtuell, sondern mit echten Bohrern aus meiner Werkzeugkiste.
    Kurz und gut, es macht überhaupt keinen Sinn, Jungen ein gesellschaftlich wünschenswertes Kommunikationsverhalten überstülpen zu wollen, welches sich allein aus Mädchen- und Frauenhirnen nährt. Wettkampf, und zwar in erster Linie durch Einsatz von Physis und Geschicklichkeit - weniger von Geist und Lernen -, sind zunächst Grundbedürfnisse von Jungen. Diese Wettkämpfe zu verbieten, oder als grundsätzlich schlecht zu erklären, ist eher kontraproduktiv. So wird nur die Möglichkeit, über Wettkampfregeln und -riten den Einstieg in die Notwendigkeit sozial angemessenen Verhaltens zu finden, verschenkt.

    Jetzt werden Sie sicher zurecht einwenden, dass das körperlich erlebte Räuber-und-Gendarm-Spiel früherer Jahre nicht zu vergleichen ist mit dem heutigen Counterstrike-Spiel allein vor dem Computer. Ja und nein.

    Unterschiedlich ist sicher, dass auch vor dem Computer unser Kämpf-oder-flieh-System nicht abgeschaltet wird. Es wird also hormonell auf körperliche Reaktionen vorbereitet, die letztlich nicht stattfinden können. ... Aber haben wir das nicht genauso auch beim Autofahren?

    Abgesehen davon, dass wohl auch Counterstrike in Gruppen gespielt wird, ist es außerdem überhaupt nicht so, dass die Isolierung erst durch den Computer gekommen ist. Schon mit dem Aufkommen von Playmobil wurden die Kämpfe aus der Realität der Straße in die Isolation des Kinderzimmers übertragen. Unsere Großväter hatten dafür wohl - sofern sie aus betuchteren Familien kamen und überhaupt Spielzeug hatten - die Zinnsoldaten.

    Ich meine, solange Computerspiele nicht die zur normalen sensomotorischen Entwicklung eines Kindes nötigen Spiele verhindern, die selbstverständlich nur real und körperlich erlebt werden können, solange ist gegen sie grundsätzlich kaum etwas einzuwenden. Der Zeitfaktor (tägliche Spieldauer) und der Altersfaktor wirkt m.E. viel schwerer als der Inhalt der Spiele selbst. Eine geschmacklose Darstellung macht noch keinen Killer.

    Bei solchen Kindern, die aus ihrer Konstitution heraus zu chronischer Langeweile neigen, z.B. bei Kindern mit depressiver- oder ADHS-Veranlagung, wird die Steuerung des Computer- und Medienkonsums durch die Eltern natürlich noch viel wichtiger. Denn diese Kinder setzen solche Medien gern zur Selbsttherapie gegen ihre oft quälende innere Leere/Langeweile ein. Damit erreichen sie zwar während des Spiels einen ruhigen Normalzustand, fallen dafür aber hinterher leicht in ein um so tieferes Loch von innerer Unruhe und Gereiztheit. Der Keim für Suchtverhalten ist bei diesen Kindern in der Tat schnell gelegt.
  4. #253

    ...

    Hallo fpa,

    ich bin richtig beeindruckt von diesem Text, einiges davon betrifft auch mich selbst und meine Kindheit. Sowas habe ich hier gar nicht erwartet. Fortsetzung folgt...
  5. #254

    Huhu

    In den Kinderläden der 70er Jahre hat man auch schon beobachtet, daß die Jungen trotz gleicher Erziehung eine stärkere Tendenz dazu hatten, sich körperlich zu messen, bzw, sich durchzusetzen als Mädchen. Männer scheinen von der Natur mehr für den Kampf ausgestattet zu sein als Frauen, was ja auch schon die körperlichen Unterschiede andeuten. Ich habe in der Kindheit aucg gerne mit Schreckschuß- und Erbsenpistolen herumgeballert und heute spiele ich ab und zu ganz gerne Luftkampfsimulationen, während ich mit Aufbauspielen nicht so viel anfangen kann. Als ich aber 1994 das erste mal "Doom" gespielt habe, hatte ich relativ schnell den Impuls "Das müßte eigentlich verboten werden", aber ich habe es auch gespielt und habe es heute noch im Schrank. In Doom schießt man zwar auf Monster, die einen angreifen, aber die Art, wie die "zerlegt" werden, mit viel Blut und Röcheln war für damalige Verhältnisse krass.

    Es ist wie bei allem eine Frage des Maßes (der damit verbrachten Zeit und der dargestellten Brutalität) und des Alters, meine ich. Aber bei einem Jugendlichen, der psychisch deformiert ist und starke Gewaltfantasien hat und ständig stundenlang mit Hilfe solcher Spiele in seinen Fantasien unterwegs ist, kann sich das anders auswirken als beim Durchschnittsjugendlichen. Genau so, wie es sich auch anders auswirkt, einem Alkoholiker eine Flasche hinzustellen als einem Durchschnittsmenschen. Trotzdem ist das wahrscheinlich nur ein kleiner Baustein auf dem Weg zum Durchdrehen, das Entscheidende sind die Kränkungen, das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden, keine Freundin abzubekommen, in der Schule zu versagen und niemanden zum Reden zu haben. Das letzte scheint heute ganz verbreitet zu sein, wie mir kürzlich noch eine Lehrerin erzählt hat.

    Die Phantasie, andere einfach abzuknallen, besteht neben der Aggressionsbefriedigung auch aus einer narzißtischen Größensehnsucht: nie wieder das Opfer sein, sondern einen grandiosen Abgang hinzulegen und nur noch als großer und gefürchteter Täter und Rächer wahrgenommen und weltbekannt zu werden. Das Abknallen ist die größtmögliche Entwertung des anderen und eine Selbstaufwertung zum gottgleichen Herren über Leben und Tod. Und dieses narzißtische Erleben in den Fantasien ist bei solchen School Shootern viiiel intensiver als bei einem Durchnittsjugendlichen (aber den grundsätzlichen Mechanismus gibt es in jedem Menschen).

    Was sie über depressive Jugendliche gesagt haben, kann ich bestätigen, überhaupt entwickeln sich Süchte, wenn man unglücklich ist und ein Ersatzglück sucht, weil man in der Realität nicht das findet, was man braucht. Und das sagt eine Menge über die Jugendlichen aus, die einen Großteil ihrer Freizeit mit Spielen verbringen.

    Hier sind noch drei Links für alle, die sich dafür interessieren:
    http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/873042&_z=798884 (unten auf "Datei abrufen" klicken)
    http://www.wolfgang-schmidbauer.de/a...n-zum-amoklauf
    http://www2.uni-jena.de/svw/compsy/t...dteObwexer.pdf
    Der erste Artikel stammt von einem Kriminologen, der zweite von einem Psychologen und Psychoanalytiker, der dritte ist ein Artikel der Uni Jena zum Forschungsstand des Jahres 2003.
  6. #255

    Nochmal ein Lob für den eingangs genannten Artikel

    den ich gelungen finde, und in dem einmal ein Autor ein paar unangenehme Wahrheiten anspricht. Tatsächlich fragt man sich bei der derzeitigen Diskussion um die Ursachen und Gründe nach den Verantwortlichen - und die Politik wird erstmal den Teufel tun und mit dem Finger auf den Wähler zeigen.

    "Das größte Problem sind Eltern, die ihren Job nicht machen." ... so schließt der Artikel.

    Ja - und nein. EIN großes Problem sind sie. Dennoch, zurück zur Gesellschaft und Politik als Mit-Verantwortliche: Lese ich im aktuellen Spiegel (Print) von der obersten Familienrichterin, welche (Thema Unterhaltsrecht) für den Betreuungunterhalt nur bis zum 3. Geburtstag eines Kindes plädiert und zwei Sätze weiter wünscht "... dass die Ehefrau, NACHDEM sie ein Kind bekommen und erzogen hat, zurückfindet in den Arbeitsprozess ..."

    Schließe ich richtig daraus, dass Kinder mit 3 Jahren bereits erzogen sind? Wie sieht's aus, wenn da mehrere Kinder in der Familie sind? So macht also eine (kinderlose) oberste Familienrichterin ihre Sichtweise publik - und mit Sicherheit stimmen nicht wenige ihr zu.

    Aha, also machen die Eltern MEHRERE Jobs (Erziehung und Geldverdienen) nicht richtig und schieben die Verantwortung auf Dritte ab?

    Aber wie verträgt sich die Forderung, die mit 3 Jahren bereits rundum erzogenen Kinder ganztags in Obhut Fremder bzw. von Institutionen zu geben zwecks Sicherung der eigenen und der Kinder Existenz, mit der Forderung nach Vollverantwortung dafür, wie die Kinder erzogen werden?
    Kita, Kiga, Schule - sie alle beanspruchen Handlungsfreiraum und eine gewisse Erziehungshoheit, die die Eltern ihnen gewähren müssen - aber was dabei rauskommt, dafür sind dann doch wieder die Eltern allein verantwortlich?

    Bescheidenheit, liebe Gesllschaft, liebe Eltern, Nicht-Eltern, Politiker, Wirtschaftsfunktionäre, Gesellschaftsteilnehmer, stünde uns allen wohlan; wenn wir diese vorlebten, könnten Kinder sie erleben. Bescheidenheit auf allen Ebenen, nicht Gier und Übermaß. Aber von Anbeginn einer Elternschaft gelten nur unsoziale ökonomische Zwänge und Forderungen, fesseln uns und unsere Kinder. Erzeugen Neid, Gier, Hass auf den nächsten.
    Der Anspruch bleibt: Das perfekt funktionierende Kind soll aber schon rauskommen.
    Und da darf m.E. die Politik und Gesellschaft gerne unterstützen, auch finanziell - damit Eltern auch über das 3.Lebensjahr des Kindes, oder, ja gibt's auch: mehrerer Kinder, die Möglichkeit gegeben wird, durch Präsenz in der Familie ihren Erziehungaufgaben überhaupt nachkommen zu können.
    Nur wenn ich ein wenigstens bescheidenes Auskommen habe, kann ich mich einigermaßen entspannt dem Nachwuchs widmen, mit ihnen abendliche Tischgespräche führen darüber, was in Kita, Kiga und Schule heute los war, wie es ihm geht, was es bewegt, wer denn eigentlich neben ihm sitzt.
    Während, vermutlich, kinderlose oberste Familienrichterinnen in einem schicken Restaurant mit Kollegen noch ein paar Fälle durchgehen und bei Rotwein über arbeitsfaule Mütter und den Zerfall der Gesellschaft sinnieren, die jugendliche Amokläufer hervorbringt. Und: WARUM?
    "I don't like Mondays, this livens up the day" - das war zumindest die Antwort Brenda Ann Spencers nach ihrem Amoklauf vor 30 Jahren.

    Wir alle sollten uns verantwortlich fühlen, als Eltern, als Gesellschaft, und im Sinne von Nächstenliebe über unseren Tellerrand schauen. Das Gute, was getan werden kann, ist natürlich Arbeit. Das Schlechte kommt von allein.
  7. #256

    Was machen Ihre Kinder eigentlich gerade?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Amoklauf von Winnenden werden in der Politik die üblichen Debatten geführt: Computerspielverbot, Waffengesetzverschärfung, Schützenvereinskritik. Doch die Politik ist in Wahrheit hilflos. Jetzt sind die Eltern gefragt.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...613181,00.html
    Ich habe letzte Woche Donnerstag, einen Tag nach dieser Wahnsinnstat versucht, mit Klassenkameraden meiner Tochter (16 bis 17 Jahre) dieses Thema zu erörtern und aufzuarbeiten. Wir sind allesamt aus Erfurt, so dass der jetzige Amoklauf von Winnenden einen ganz besonders wunden Punkt berührt. Ich habe auch versucht, den Mädels zu erklären, dass jedes einzelne Elternhaus in der Verantwortung steht, aber mir haben oft die richtigen Worte gefehlt. Dieser Artikel bringt auf den Punkt und spricht das aus, was ich so nicht in Worte kleiden konnte. Danke dem Autor, habe den Artikel mehrfach ausgedruckt und gebe ihn meiner Tochter morgen mit in die Schule.

    PS: Die im Artikel gestellten Fragen konnte ich allesamt beantworten bis hin zur Titelfrage, was mein Kind gerade macht. Dazu sei angemerkt, dass ich allein erziehend und voll berufstätig bin.
  8. #257

    Lasst die verantwortung da wo sie hingehört!

    Bei den Eltern. Spiele, Filme oder Musik zu "beschuldigen" ist unsinnig und lächerlich. Man sollte Realistisch bleiben und mal drüber nachdenken warum jemand soetwas in wirklichkeit macht.
    Die Politik sollte sich nicht immer in Ausweichdiskusionen verlieren um von realen problemen abzulenken.

    Anstatt zu sagen "Oh ein 17 jähriger Spielt Killerspiele und läuft dann amok" sollte man sich vielleicht fragen "Wie kommt ein 17 jähriger an WAFFEN?"
    Mit Pixelpistolen aus Computerspielen kann man niemanden töten
    Mit echten schon.
    Desweiteren USK? Elter? Aufsichtspflicht?
    Aufwachen und mal schauen worans WIRKLICH liegt!








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