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Kommentar: Europas zweite Chance
AFPGriechenland hat gewählt, aber Europa ist damit noch lange nicht gerettet. Der Kontinent steht in den nächsten Wochen vor einer Richtungsentscheidung: Entweder die EU wächst jetzt endlich zusammen, oder das Projekt ist am Ende. Die Totengräber warten schon.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...839411,00.html
- #1 18.06.2012 10:04 von
- #2 18.06.2012 10:07 von
Mehr Europa, weniger EU!
Die EU ist keine "heilige Kuh" und man darf und muss sie genauso kritisch betrachten und behandeln wie jede andere "Partei" und Regierung in Europa auch.
Im Augenblick habe ich sogar den Eindruck, die EU hat mehr kritische Auseinandersetzung und Begegnung verdient als viele andere politische Institutionen in Europa. - #3 18.06.2012 10:07 von
The year of living dangerously
Besser ein Endfe mit Schrecken...
Es ist zu beobachten, dass sämtliche wettbewerbsschwachen Volkswirtschaften wie Frankreich über die politische Schiene alle verfügbaren Volksvermögen in Haftung nehmen wollen, um Strukturreformen zu vermeiden. Am Ende einer solche Politik steht naturgemäß nicht das weltoffene, global playende Europa, sondern eine durch allerlei Zölle und ähnlichen Firlefanz von der Welt abgeschottete "Festung Europa" in der man versucht, sich es noch einige Jahre sozial gemütlich zu machen, bevor der globale Druck dann die gesamte Konstruktion knackt, notfalls mit Gewalt.
Die Briten, Pragmatiker schon immer in kluger Distanz zu französisch-naiv-pompösen Politikinszenierungen, reiben sich die Hände und wissen, dass sie aufgrund ihrer Ausrichtung nach Übersee der kontinentaleuropäischen Katastrophe entkommen werden.
Wenn wir in den nächsten 12 Monaten nicht aufpassen, dann Gute Nacht. - #4 18.06.2012 10:08 von
Was...
- #5 18.06.2012 10:09 von
Wir brauchen endlich ein Menschenrecht auf nicht-Verschuldet-werden
Es muss das RECHT herrschen, nicht die Parteikader, nicht die Finanzbranche.
Niemand darf gegen seinen Willen bestohlen werden, geknechtet werden, zur Bürgschaft gezwungen werden oder verschuldet werden.
Jede/r Kriminelle Täter, der derartiges auch nur versucht, muss sofort in den Knast. Siehe hierzu auch "Die Bürgergerechte Gesellschaft" oder "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?"
Das ständige Rechtsbrechen der EU-Funktionäre und der misswirtschaftenden Politkader muss jetzt ein Ende habe. Keine Transferunion, keine Schuldenunion, keine Eurobonds, keine kriminelle ESM-Bank, kein EFSF, keine Haftung für fremde Schulden, keine kriminelle Bankenunion.
Weg mit all diesen Verfassungsbrüchen und Menschenrechtsverletzungen! - #6 18.06.2012 10:10 von
Nicht schon wieder verzögern!
Nach der €-Einführung gab es keine Fortschritte mehr in Sachen Europa. Natürlich entstehen die Vereinigten Staaten von Europa nicht über Nacht. Aber jetzt muß die verlorene Zeit aufgeholt werden. Nur wenn es kontinuilrliche Fortschritte gibt, werden das die Bürger und die Finanzmärkte honorieren. Die nationalen Politiker sind im Zugzwang den Großteil ihrer Macht möglichst schnell und glaubwürdig, an eine europäische Regierung, abzugeben.
- #7 18.06.2012 10:11 von
- #8 18.06.2012 10:13 von
Europa !
Nur gemeinsam haben wir die besten Chancen.
- #9 18.06.2012 10:14 von
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