DPADer Wahlsieg des Sozialisten Francois Hollande in Frankreich wird Angela Merkel kaum freuen, aber sie wird es ertragen. Viel gefährlicher für die Kanzlerin ist das neue Selbstbewusstsein der FDP - deren Ampelphantasien bedrohen ihre Macht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...831658,00.html
Diese Frau ist dermaßen rückrat- und ideologielos, die kann doch mit jedem. Also kein Grund zur Aufregung, zumindest nicht deshalb. Sie ist halt Mutti, und das ist auch der Grund, warum sie nächstes Jahr erneut Bundeskanzlerin werden wird. Weil halb Deutschland sich von ihren hohlen Phrasen einlullen lässt und die SPD als Großteil der Opposition mal gar nichts dagegen hat, wie es scheint.
Ich finde es einfach nur widerlich, wie sich Parteien angesichts einer immer bedrohlicher werdenden Krise nur noch mit sich selber beschaeftigen.
Wo ist der Gedanke an die Menschen in dieser Situation? Wo ist der Politiker, der aufsteht und sagt, es reicht mit der Belastung, wir muessen etwas dafuer tun, dass die Leute ueber die Runden kommen?
Mit geht eine Diskussion ueber eine Ampel am A... vorbei. Voellig unwichtig. Ich will wissen, was diese Voegel fuer Ideen haben, die Krisen zu bewaeltigen. DANACH koennen sie sich ihre Koalitionen suchen. Das ist bisher eine reine Luftnummer. Und in jeder weiteren Rettungsrunde, kommt es immer schlimmer, als man es sich bisher vorgestellt hat.
Inzwischen glaube ich, dass man alle Strukturen oberhalb der kommunalen Ebene zerschlagen sollte.
Poltiker sollten sich mit Turnhallen oder Abfallbeseitigung beschaeftigen. Fuer alles, was darueber hinaus geht, sind sie offenbar nicht qualifiziert.
Tja, hat die CDU die FDP beim Thema Steuersenkung ein klein wenig zu viel gepiesackt.
Koennten Sie mir bitte verraten wie die Opposition in Deutschland heisst? Die CDU/CSU und FDP regieren, und die SPD und Gruenen stimmen mit der CDU/CSU und der FDP. Also ist das was in Frankreich passiert ist, dass die Opposition die Macht abloest in Deutschland ja gar nicht moeglich. Welcher Politiker schlaegt denn eine andere Politik vor als Merkel?
Da ist sie also wieder, die totgesagte FDP. Allen Freudenrufen über ihren endlich bevorstehender Untergang zum Trotz gibt es scheinbar immer noch Leute, die ihr ab und zu die Stimme geben. Dabei ist unklar, von welcher Seite diese Stimmen diesmal kommen. Ist es wirklich überzeugend, in der einen Frage der Schlecker-Insolvenz den harten Kurs eingeschlagen zu haben? Oder reicht es, mehr oder weniger unabsichtlich Neuwahlen in NRW herbeigeführt zu haben, angeblich um der Schuldenkönigin Kraft Einhalt zu gebieten, wo man doch selbst jahrzehntelang am fröhlichen Schuldenmachen beteiligt war? Und fällt den Wiederwählern der FDP nicht auf, dass Leute wie Lindner keine FDP-Hardliner mit einer überzeugenden Ordnungspolitik für die Wirtschaft sind, sondern sich auf Kuschelkurs mit SPD und Grüne befinden? In der Tat ein eigenartiger Wiederaufstieg dieser Partei.
"In Schleswig-Holstein werden die Weichen für das Schicksal der FDP gestellt."
Eine Grille macht noch keinen Sommer - oder so ähnlich. Das die FDP nicht aus dem Landtag geflogen ist, hat die FDP in SH wohl nur Hr. Kubiki zu verdanken. Irgendwelche Einflüsse auf den bundesweiten Niedergang der FDP, und der leicht gefederte Absturz in einem eher kleinen Wählerland, wird die CDU sich wohl die SPD-Wasserträger zur Brust nehmen müssen, wenn sie weiter regieren will. Gegen den Verfall der FDP scheinen nur die Mainstream-Medien entgegen zu schreiben.
Die Fehler der Politiker und mitheulender Medien, auch in diesem Kommentar, gehen schon los beim Wort "sparen".
Blasphemisch wird "kleinere Neuverschuldungsrate" statt grosser "Spaen" genannt.
Das ist schlicht Desinformation des Vokes und der Wahlbuerger.
Sparen ist weniger ausgeben, als man einnimmt und Reservenerhoehung, doch nicht weiter Neuverschuldungen, egal wie gross oder klein.
Das Problem dieses Kommentars geht weiter mit dem Hochjubeln der offenbar vom "SPIEGEL" geliebten Unpartei FDP und fast verschweigen des groessten Wahlsiegers dieser Landtagswahl, den Piraten.
Nachdem dasselbe Blatt kurz vorher mit der Schilderung aus dem Provinznest Elmshorn eine dortige, zweiffellos als Karikatur auftretende Lokalfamilie aus dieser Gruppierung herausgepickt hatte.
Vermutlich gezielt, denn welche Partei hat keine Witzfiguren in ihren Reihen?
Dann diese unsaegliche angebliche "Alternativlosigkeit", welche die Politiker staendig bemuehen, um ihre Einfallslosigkeit oder Angst vor ihrer Abwahl zu kaschieren.
Getreulich tuten Kommentatoren aus den Medien ins gleiche Horn.
Da die Medien nicht abgewaehlt werden koennen, steht hier die Einfallslosigkeit wohl an erster Stelle.
Sowohl in der Begriffswahl wie wohl auch durch Bequemlichkeit, selber nicht ueber moegliche Alternativen nachdenken zu wollen oder diese zur Diskussion stellen zu wollen.
Wir leben mittlerweile wieder in einem kommoden Politsystem aus gleichgeschalteten Politparteien mit gleichgeschalteten Medien, nur eleganter als ehemals.
Kommod trotz Gleichschaltungen deshalb, weil wir keine Konzentrationslager mehr unterhalten und die Rechtssprechung wohl wirklich besser ist, immerhin!