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Kolumbien: Guerillagruppe verlangt Dokumente über entführte Deutsche

REUTERS/ Semana.comWann kommen die beiden deutschen Senioren wieder frei, die von einer kolumbianischen Rebellengruppe verschleppt wurden? Die Guerilla verlangte jetzt Informationen über die zwei Männer - so sollen die Angehörigen unter anderem Dokumente zum beruflichen Werdegang der Verschleppten vorlegen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-882725.html
  1. #1

    Wenn ich eine Weltreise machen will,

    informiere ich mich über die Gefahren meiner Wegstrecke. Also entweder dumm oder wagemutig - in beiden Fällen ist das keine Sache, die den deutschen Steuerzahler Geld kosten sollte. Gleiches gilt für die Jemenreisenden !
  2. #2

    Zitat von iffel1 Beitrag anzeigen
    informiere ich mich über die Gefahren meiner Wegstrecke. Also entweder dumm oder wagemutig - in beiden Fällen ist das keine Sache, die den deutschen Steuerzahler Geld kosten sollte. Gleiches gilt für die Jemenreisenden !
    Jetzt geht es darum, wie man diese beiden Zeitgenossen schnell und unbeschadet herausbekommt. Danach sollte man sie befragen, was sie veranlasst hat, diese herrliche Gegend zu besuchen.
  3. #3

    Mein Gott....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...unter anderem Dokumente zum beruflichen Werdegang der Verschleppten
    ...da kann man sich ja nur noch Fremdschämen für die kolumbianische Guerilla.

    Lebenslauf, Familienverhältnisse, Zeugnisse?

    Seit die Kameraden von Wiederstandskämpfern zu Drogendealern konvertiert sind, nehmen die wohl zu viel von ihrem eigenen Zeug.

    Das merkte man schon an der Art und Weise, wie sich die Kollegen von der FARC bei der Befreiung der Betancout vor 5 Jahren übertölpeln ließen.

    Dann löst sich bald auch dieses Problem. Gut gemacht, Uribe & Santos...

    Liebe Grüße,
    Michael Erbstadt
  4. #4

    @ iffel1

    Ich finde es eine Unverschämtheit, dass Menschen so etwas nur in Betracht ziehen können, dass die Opfer selbst an ihrem Schicksal schuld seien!
    Man könnte sich auch genau über seinen täglichen Arbeitsweg erkundigen und trotzdem eines Tages von einem LKW erfasst und getötet werden!

    Es ist allgemeinhin bekannt, dass man sich als Westeuropäer und Deutscher nicht gerade ungefährlich in solchen Ländern bewegt! Das ist aber noch lange kein Grund, dass der deutsche Staat einfach wegschauen und die deutschen Staatsbürger ihren Peinigern überlassen sollte!
  5. #5

    die kolumbianische Regierung,

    Zitat von Michael_Erbstadt Beitrag anzeigen
    ...da kann man sich ja nur noch Fremdschämen für die kolumbianische Guerilla.

    Seit die Kameraden von Wiederstandskämpfern zu Drogendealern konvertiert sind, nehmen die wohl zu viel von ihrem eigenen Zeug.

    Dann löst sich bald auch dieses Problem. Gut gemacht, Uribe & Santos...

    Liebe Grüße,
    Michael Erbstadt
    Armee, Polizei und die mit ihr verbandelten Großgrundbesitzer, inkl. irregelurärer bewaffneter Milizen sind kein bischen besser als die Guerilla. Bevor Sie hier ein loblied auf Uribe und Santos singen - informieren Sie sich besser mal. Mit den Drogenkartellen arbeiten fast alle reich gewordenen Kolumbianer in irgendeiner Form zusammen, egal auf welcher Seite sie politisch stehen.
  6. #6

    Zitat von iffel1 Beitrag anzeigen
    informiere ich mich über die Gefahren meiner Wegstrecke. Also entweder dumm oder wagemutig - in beiden Fällen ist das keine Sache, die den deutschen Steuerzahler Geld kosten sollte. Gleiches gilt für die Jemenreisenden !
    Typisch. Das erste Posting beschäftigt sich mal wieder nicht damit, dass hier Menschen in Lebensgefahr sind, sondern lediglich mit dem eigenen Geldbeutel.

    Machen Sie sich über die Kosten mal keine Gedanken. Das ist alles ordentlich geregelt, damit in einer solchen Situation nämlich genau eine solche Diskussion nicht geführt wird, sondern lediglich der Schutz des Lebens im Mittelpunkt steht.
  7. #7

    Doch....

    Zitat von poli61 Beitrag anzeigen
    Ich finde es eine Unverschämtheit, dass Menschen so etwas nur in Betracht ziehen können, dass die Opfer selbst an ihrem Schicksal schuld seien!
    Man könnte sich auch genau über seinen täglichen Arbeitsweg erkundigen und trotzdem eines Tages von einem LKW erfasst und getötet werden!

    Es ist allgemeinhin bekannt, dass man sich als Westeuropäer und Deutscher nicht gerade ungefährlich in solchen Ländern bewegt! Das ist aber noch lange kein Grund, dass der deutsche Staat einfach wegschauen und die deutschen Staatsbürger ihren Peinigern überlassen sollte!
    ....doch, genau so etwas sollte man in Betracht ziehen. Es gibt auch keinen logischen Grund dafür, seinen Urlaub in einem unsicheren Land zu verbringen.
    Dazu reicht schon ein Blick auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
    Und wer dann trotzdem ohne besonderen Grund in ein Land reist, dass dafür bekannt ist, dass dort ganz gerne mal Ausländer entführt werden, trägt ganz alleine die Verantwortung dafür.

    Deshalb kein Mitleid. Sind ja auch keine jungen Leute, sondern Senioren, die schon etwas Lebenserfahrung mitbringen sollten.
  8. #8

    Zitat von poli61 Beitrag anzeigen
    Ich finde es eine Unverschämtheit, dass Menschen so etwas nur in Betracht ziehen können, dass die Opfer selbst an ihrem Schicksal schuld seien!
    Man könnte sich auch genau über seinen täglichen Arbeitsweg erkundigen und trotzdem eines Tages von einem LKW erfasst und getötet werden!

    Es ist allgemeinhin bekannt, dass man sich als Westeuropäer und Deutscher nicht gerade ungefährlich in solchen Ländern bewegt! Das ist aber noch lange kein Grund, dass der deutsche Staat einfach wegschauen und die deutschen Staatsbürger ihren Peinigern überlassen sollte!
    Es gibt etwas,das nennt sich Eigenverantwortung.Dazu gehört es auch,sich vorher zu erkundigen,wo man sicher reisen kann und wo nicht.Dazu gehört auch die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten.Von daher war es unbeschreiblicher Leichtsinn der beiden Herren,sich dort aufzuhalten.

    Ein Vergleich mit dem täglichen Arbeitsweg ist in diesem Zusammenhang absoluter Quatsch.
  9. #9

    So gesehen

    Zitat von iffel1 Beitrag anzeigen
    informiere ich mich über die Gefahren meiner Wegstrecke. Also entweder dumm oder wagemutig - in beiden Fällen ist das keine Sache, die den deutschen Steuerzahler Geld kosten sollte. Gleiches gilt für die Jemenreisenden !
    dürfte man überhaupt keine Individual-Reise durch irgendein südamerikanisches Land machen. Von Kuba vielleicht abgesehen, das noch sicher ist. Mit dem arabischen Raum lässt sich Südamerika ja nun wirklich nicht vergleichen.


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