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Körperwahn der 2000er: Die mageren Jahre

"Ich sah aus wie eine Leiche": Der Kult um Magermodels dominierte die Modeszene der 2000er - und Isabelle Caro wurde zum Symbol eines kranken Schönheitsideals, das Fett als mangelnde Willensstärke verteufelte. Heute kämpft die Französin gegen Magersucht. Doch dem Wahn entkommt sie nicht.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...668488,00.html
  1. #1

    Natur und Technik

    Attraktivität in der Modeszene kann man langsam wirklich mit der Lupe suchen. Die Zombie-ähnlichen Wesen aus der europäischen Szene sind genau so wenig ansehnlich wie die aufgepumpten, gestrafften, glatten amerikanischen Schönheiten.

    Eine echte, attraktive Frau ist leidlich schlank, hat aber weibliche und natürliche Rundungen, daran wird sich wohl nie etwas ändern.
  2. #2

    so gewogen...

    Naja..., was solls ich habe zugenommen.

    [Quote Eckart Von Hirschhausen] Früher habe ich ma 3 Kg gewogen seitdem habe ich ständig zuhenommen[/Quote]
  3. #3

    Kurven, ja bitte !

    Natürlich gibt es extrem schlanke Frauen, die trotz normalem Essverhalten kein Gramm zunehmen und bei denen die extreme Schlankheit auch gut aussieht. Sie sind jedoch eine verschwindend geringe Minderheit. Mir gefallen kurvige, sinnliche Frauen jedenfalls erheblich besser als halb zu Tode gehungerte Anorexiamodels. Ich vermute mal, daß dies die Mehrheit meiner Geschlechtsgenossen so sieht. Hungerhaken dürften es wohl kaum in den Playboy oder den Pirelli-Kalender schaffen ... Irgendwann kommt das vielleicht auch mal bei den kranken, geschmackspervertierten Modemachern an.
  4. #4

    Glaube ich nicht

    Zitat von Stanley365 Beitrag anzeigen
    Irgendwann kommt das vielleicht auch mal bei den kranken, geschmackspervertierten Modemachern an.
    Sehr unwahrscheinlich. Diese meist selbstverliebten Exzentriker benötigen für ihre Wäsche Kleiderständer - und die haben nunmal nur praktischen Nutzen zu haben und keine normal menschliche Form.
  5. #5

    die Kundschaft macht's

    Zitat von nanokain Beitrag anzeigen
    Sehr unwahrscheinlich. Diese meist selbstverliebten Exzentriker benötigen für ihre Wäsche Kleiderständer - und die haben nunmal nur praktischen Nutzen zu haben und keine normal menschliche Form.
    Was für ein Unsinn, das auf die "selbstverliebten Exzentriker" zu schieben.

    Diese "Exzentriker" machen das, weil sie damit kommerziellen Erfolg haben, sprich, weil es hinreichend viele mit wenig Intelligenz aber viel Geld ausgestatteten Kunden gibt.

    Dass es Mädchen gibt, die wirklich (seelisch) krank sind und unter ihrer (Mager)Krankheit leiden, will ich nicht abstreiten. Letztendlich sind aber auch daran, indirekt, die pervertierten Kunden schuld, die sich Magermodeschauen angucken.
  6. #6

    Ein Gedanke.

    Da eben eine wesentlicher, trendiger Teil der Mode von homosexuellen Männdern bestimmt wird, die exhibitionistisch so auch ihre Ungewöhnlichkeit präsentieren, muss man sich nicht wundern, dass ein knabenhaftes Idealbild gefördert und gefordert wird. Und von jenen krankhaft adaptiert wird, die ohne kein Überleben ihrer Situation sehen.

    Es ist gut, dass "zunehmend" Frauen und "Stars" ohne diese Prägung zeigen, wie schön und gesund man leben kann, ohne diese kreischigen Halbbilder zu imitieren oder meinen es tun zu müssen.

    Jeweils abseits somatischer Dispositionen. Und dazu gehört sogar eine Heidi Klum oder Beyonce.
  7. #7

    Die Deutschen werden immer größer und dicker

    Die Autos oder die Menschen?
  8. #8

    Was soll das?

    Alle paar Tage bringt eine Redakteusse den nächsten Magersuchtwahn auf's Tablett. Mittlerweile ist Deutschland die fetteste Nation Europas und es sterben hier mehr als 60000 jährlich an den Folgen Übergwichts.
    An Magersucht sterben jährlich keine 800 Menschen. So tragisch die Einzelfälle sind, ist es einfach unverständlich warum das ununterbrochen thematisiert wird. Die Folge dieses Hypes sind tausende Übergewichtige, die sich ihr Problem schönreden.

    Übrigens sterben jährlich etwa 1000 Menschen am Verschlucken von Fischgräten. Mehr also als an Magersucht. Komisch, dass das nirgends thematisiert wird.
  9. #9

    Fremdwörter bei SPON

    Zitat aus Artikel: . . . Der Wahn zeigt sich nicht an den Kleiderstangen der Kaufhäuser, er lebt vor allem im Netz, in sogenannten "Pro Ana"-Foren, in denen meist junge Mädchen dem Hunger huldigen und Frauen wie Isabelle Caro verehren - für ihre Willensstärke, ihr Durchhaltevermögen, ihre Standhaftigkeit, ihre markanten Schlüsselbeine und konvex geformten Oberschenkel . . .

    Konvexe Oberschenkel sind ganz gewiss das Gegenteil von dem, was magersüchtige Damen anstreben.








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