Körperliche Bewegung: Warum Sport so gesund ist

CorbisOb Schwimmen, Walken, Fahrradfahren oder Joggen: Wer sich bewegt, bleibt körperlich und geistig fit. Sie gähnen schon? Dann wissen Sie mit Sicherheit auch, warum Sport eigentlich so gesund ist. Hm, nicht wirklich? SPIEGEL ONLINE erklärt die wichtigsten Effekte von Sport auf Körper und Psyche.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...818987,00.html
  1. #30

    Nope.

    Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Die sog. Glückshormone werden nach etwa 25 bis 30 min Ausdauerbelastung ausgeschüttet. Einfach durchhalten! Der "Kick" kommt bestimmt.
    Ich hatte noch nie einen Kick beim Sport, und das obwohl ich viermal die Woche ins Gym gehe, brav 50 min auf dem Ergometer abradle (und damit ich das überhaupt durchhalte ein gutes Buch mitnehme), eine halbe Stunde auf dem Laufband gehe und normalerweise ebenso lange Gewichte durch die Gegend stemme.

    Das mache ich aus Gesundheitsgründen seit mehreren Jahren, aber definitiv nicht aus Spass und Wohlbefinden.
  2. #31

    das Thema ist der wichtigsten eines

    Alles ziemlich banal und bekannt. Bewegung und Schlaf sind stabilisierend für Körper und Gemüt, übrigens die einzig wirksamen Mittel der Psychiater vor dem „Ruhigstellen“. Man muß den Körper nutzen, den Kreislauf hochtreiben. Die Organe müssen arbeiten, die Muskeln. Die „Seele“, also Vegetativum, Hypothalamus, Mandelkern reagieren ausgesprochen positiv auf körperliche Bewegung, außerdem das Nervensystem, die Immunabwehr wird gestärkt, und auch das Hirn wird besser durchblutet. Den Mediziner interessiert die Seele rein gar nicht, sondern der Kreislauf. Der versorgt jedes Organ.

    Das abgrundtief Dumme an dem Artikel ist, daß er nur an der Oberfläche schwadroniert und nicht die Gegebenheiten erklärt. Gerade der fünfte Teil ist etwas arg diffus, vor allem die Ausführungen zum präfrontalen Kortex. Der ist bestenfalls eine sekundäre Hilfsmaschine, aber gesichert nicht ursächlich. Die Pharma kennt die Abläufe sehr viel besser, aber sie schweigt und verkauft. Prophylaxe ist ihr Geschäft nicht und auch nicht das der Ärzte.

    An einer Stelle haben die Sportsleute recht. Der Körper ist wichtig, nicht irgendwelche Gedankenspielereien, er regiert. Geht es ihm gut, gehrt es mir gut, mens sana in corpore sano, uraltes Wissen. War ich mit siebzehn unsterblich verliebt, bin ich zwei drei Stunden Rennrad gefahren, und das Thema war erträglich, so daß ich mich am nächsten Tag neu verlieben konnte. Ich habe einfach meine „Seele“ gespült, die für mich nichts anderes ist als der Körper. Das Verfahren funktioniert auch älter noch bei allerlei unliebsamen Begebenheiten.

    Ich sehe mir gern Gesichter an und die Bäuche darunter, die Doppelkinne, die Tränensäcke. Sie zeugen von Pein und Unvermögen.
  3. #32

    Alles richtig...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Schwimmen, Walken, Fahrradfahren oder Joggen: Wer sich bewegt, bleibt körperlich und geistig fit. Sie gähnen schon? Dann wissen Sie mit Sicherheit auch, warum Sport eigentlich so gesund ist. Hm, nicht wirklich? SPIEGEL ONLINE erklärt die wichtigsten Effekte von Sport auf Körper und Psyche.

    Körperliche Bewegung: Warum Sport so gesund ist - SPIEGEL ONLINE
    ...aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille.
    Ich laufe seit ca. 35 Jahren und bin in allen 5 angeführten Punkten im grünen Bereich. Aber: mein Chassis ist komplett aus dem Lot (out of alignment), ich muß es vermessen lassen wie ein Auto nach einem Unfall; es tut immer irgend etwas weh, die Achillessehne oder das Knie oder die Hüfte und ich nehme vor jedem Lauf ein Voltaren. Trotzdem werde ich weiterlaufen bis es wirklich nicht mehr läuft.
  4. #33

    Laufen kann man nicht endlos

    Zitat von cochon Beitrag anzeigen
    ...aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille.
    Ich laufe seit ca. 35 Jahren und bin in allen 5 angeführten Punkten im grünen Bereich. Aber: mein Chassis ist komplett aus dem Lot (out of alignment), ich muß es vermessen lassen wie ein Auto nach einem Unfall; es tut immer irgend etwas weh, die Achillessehne oder das Knie oder die Hüfte und ich nehme vor jedem Lauf ein Voltaren. Trotzdem werde ich weiterlaufen bis es wirklich nicht mehr läuft.
    Ein paar zierliche Männer kenne ich, die mit über 70 noch laufen, aber sehr geschickt, ohne große Sprünge, in exzellenter Laufhaltung. Ein Freund, den ich Mitte dreißig zum Triathlon überredet habe, hatte nach 15 Jahren Bänder und Gelenke so malträtiert, daß er mit dem Laufen aufhören mußte. Schwimmen und Radfahren gehen nicht auf die Gelenke und man kann sich durchaus verausgaben, den Puls hochtreiben. Und Schwimmen ist eine der Sportarten, bei denen sehr viele Muskelpartien beansprucht werden. Eine überaus gelenkschonende und vielseitige Sportart ist übrigens der Skilanglauf. Der hat gegenüber Laufen und Radfahren noch den Vorteil, daß das Gewicht bergauf keine Rolle spielt.

    Diclophenac ist bei mutwillig erzeugten Schmerzen des Bewegungsapparats nicht sonderlich sinnvoll. Der Schmerz zeigt doch an, daß etwas hinüber ist oder daß man etwas falsch macht. Und dann geht man auf keinen Fall zu einem Orthopäden oder Sportmediziner, sondern zu einem Physiotherapeuten. Der hat den großen Vorteil, daß er weder Maschinen hat oder braucht, vor allem keine Röntgen, CT oder MRT, und daß er keine Operationen verschreiben darf. Eine Überweisung vom Hausarzt reicht dafür.
  5. #34

    Unbestritten

    Seitdem ich jogge sind meine Beine steinhart und mein Körperfettanteil nach unten gegangen.
    Man fühlt sich ausgeglichener morgens nach dem laufen und kann nach einer entspannenden Dusche motivierter zur Arbeit schreiten.
  6. #35

    herrlich!

    ...dass die Adipositas inzwischen weltweit ein größeres problem als das rauchen ist hat spon sich aber mit verlaub nicht ausgedacht ! ich weiß,man wird mich hier zerfetzen wenn ich -ohne quellen angeben zu können- jetzt sage,dass man nach den Heilungseffekten des sports bei prädiabetes,depressionen,kreislauf-und rückenproblemen fast jeden mediziner fragen kann.auch das hat der spiegel sich mit sicherheit nicht ausgedacht.ich lach mich inzwischen tot, wenn wohlstandsburgeresser & co bei solchen artikeln hektisches abwehrfuchteln beginnen.nein,nein,nein,das darf nicht sein...also,am sport lebenserwartung fest zumachen find ich auch ziemlich esoterisch.aber wenn ich entscheiden soll zwischen treppenpusten,rückenproblemen,schlappem bauch,ewigen erkältungen,hormontherapien,schmerzmitteln und 20 kilo mehr auf der waage und dem, was ich jetzt tue, entscheide ich mich für letzteres.dann weiß ich nämlich, wieviel probleme ich mit meinen fuffzig jahren nicht habe und verbringe weiterhin 8-12 stunden/woche mit walking,powergymnastik und yoga.und guter laune.