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Kölner Multikulti-Stadttour: In fünf Stunden um die Welt
Kubanische Zigarren, türkische Popmusik, jüdischer Schmortopf: An einem einzigen Nachmittag können Köln-Besucher auf einem Stadtrundgang die multikulturelle Vielfalt der Stadt erleben - und sich wie auf einer Weltreise fühlen.
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...726171,00.html
- #1 02.11.2010 06:05 von
...
Zitat: "Die Menschenskinder sind ja alle Brüder, aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder." Das hätte wohl auch ein Kölner nicht schöner sagen können.
Wo bleibt hier die Beleidigung der Berufsempörten? So ein Ausspruch beleidigt doch alle Schwestern im arabischen Raum. Aber Frauen zählen im islamischen Raum ja schliesslich nicht zu den Menschen! - #2 02.11.2010 06:30 von susi_sonicht
Tja Herr Reiseleiter
ich würde schon - aber ihre Auswahl lässt zu wünschen. Zu einer bunten Kulturszene gehört m. E. auch der Kölner Dom.
Ich denke, wenn ich nach Köln fahre dann werde ich den Dom zuerst sehen wollen. Denn deshalb komme ich nach Köln - nicht nur, aber zuallererst.
Fazit dieses Artikels: Multi-Kulti-Brei-Rezept Nummer 2, 28, oder auch 45. - #3 02.11.2010 06:54 von Der Horizont
Putzig
Der Bericht ist ja richtig putzig!
Wer "Multikulti" so darstellt, als lustiges Stadtfest der verkleistert nur die Augen!
Führte der Rundgang auch durch sogenannte "Problemviertel"?
Tja, nichts weiter als ein weiteres sinnfreies "Event". - #4 02.11.2010 06:55 von Kurt G
Der Autor.....
.....muss sich irren. So etwas existiert nicht. Denn:
"Multikulti ist tot", sagt Frau Merkel.
Oder ist doch anders herum ?
Mittelfristig ist jeder Humanoide tot, aber die Kulturen konvergieren weiterhin .
Und hier und da gibt es Mitgleider einer seltsamen Kaste, die zunehmend die Realität ignorieren. - #5 02.11.2010 07:36 von susi_sonicht
Das nicht
Aber der Autor verkauft mir Multi-Kulti als ein fröhliches Happening der Kulturen. Und das ist es nicht. Es ist ein Zusammenleben das von guten Seiten, von schlechten Seiten und von verschwiegenen Seiten lebt. Das Problem ist nur dass dort wo Menschen leben Reibungen entstehen. Erst Recht dann dort wo die Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen kommen und sich zusammen raufen müssen. Diese Reibungen werden verschwiegen weil es eben nicht nur Friede, Freude und Glücklichsein umfasst. Und das ist das ganze Geheimnis. Mir wird von oben eine Sache schöngeredet von der ich genau weiss dass sie eben auch ihre dunklen und negativen Seiten hat. Und dagegen verwahre ich mich, ich werde für doof verkauft und veralbert. Es gibt sehr gute und gedehiliche Enwicklungen und ein friedliches Zusammenleben und es gibt Probleme und Problemviertel und Leute, und nicht gerade wenige, die unsere Gesellschaft und die Gesellschaftsform ablehnen. Wo ist das Problem wenn ich das beim Namen nenne.
Der Autor hat mir aber immer noch nicht erklärt warum die Moschee Köln-Ehrenfeld besichtigt werden kann aber der Kölner Dom im Programm nicht dabei ist. Die Moschee wird sicher wenn sie fertig ist sehr schön - aber das der Dom ausgeklammert wird wenn es um die Multi-Kulti-Szene von Köln geht das kann ich nicht nachvollziehen. Gehört denn wenn wir schon von einer interkulturellen Szene sprechen die einheimsiche Kultur nicht dazu? - #6 02.11.2010 07:39 von Pnin
- #7 02.11.2010 07:41 von susi_sonicht
- #8 02.11.2010 07:41 von
Oh Gott Oh Gott!
Wie kann sich der Spiegel noch erdreisten das Unwort Multikulti in den Mund zunehmen. Multikulti ist doch total gescheitert, absolut gescheitert. Obwohl die CDU die letzten Jahre Tagein Tagaus nicht anderes gemacht hat als vollen Einsatz für Multikulti zu bringen.
Multikulti - also das friedliche zusammenleben verschiedener Kulturen - ist tot. Überall in Deutschland bekämpfen sich die verschiedenen Kulturen in einem erbarmungslosen Straßenkampf. Nur der Spiegel scheint das zu übersehen.
PS: Ups, da habe ich wohl die Ironie tags vergessen - #9 02.11.2010 07:44 von
i.m.h.o. schön vs. kommerz
schön, dass auch mal das "normale" multikulti-leben gezeigt wird.
klar auch: das ist eine kommerzveranstaltung, der reiseleiter macht das, um geld, seinen lebensunterhalt zu verdienen, nicht um irgendein toleranzbewußtsein o.ä. zu vermitteln.
traurig - genau vor diesem hintergrund, ist die zusammensetzung der kundschaft: "Es sind ältere Bildungsbürger [... die zu den ...] Kunden gehören."
- die sind eh schon interessiert, eh schon toleranter, vorgebildet, von mir aus, um den duktus der berufsnörgler und reichsbedenkenträger hier im forum zu übernehmen, die gutmenschen.
aber vielleicht ist der artikel ja mal anregung für einen lehrer o.ä., statt den jährlichen schulausflug zu einer bespaßungs-veranstaltung für die kids zu machen, selbst so einen rundgang zu organisieren.
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