Immer häufiger frage ich mich, wieso ich überhaupt noch Spiegel Online lese. Dieser Artikel ist durchsetzt von Sprachschludereien. Falsch konjugierte Verben, "Stundenkilometer", Absätze, welche aus einem einzigen Satz bestehen und Hauptsätze, die eindeutig eigenständige Sätze sind und dennoch ohne Not durch ein Komma verbunden sind. In diesem kurzen Artikel sind es so viele, dass ich sie gar nicht alle aufzählen möchte. Ich mag vielleicht ein Pedant sein, aber das hier geht weit über den verzeihlichen Buchstabendreher hinaus. Es stellt sich die Frage, ob Spiegel-Journalisten ihre Artikel überhaupt ein zweites Mal durchlesen, bevor sie sie veröffentlichen. Das ist einfach nur peinlich. Sprachhandwerkliche Mängel wie diese machen den Unterschied zwischen Qualitätsmedien und Schundpresse. Spiegel Online stellt hier mal wieder eindrücklich unter Beweis wozu man sich selbst zählt.
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