Forum


 

Köln/Bonn: Germanwings soll Beinahe-Crash vertuscht haben

APDas Protokoll liest sich hochdramatisch, doch es kommt erst mit großer Verspätung an die Öffentlichkeit: Ende 2010 soll ein Flugzeug von Germanwings bei Köln nur knapp einem Absturz entgangen sein. Beide Piloten wurden offenbar durch ein giftiges Gas nahezu außer Gefecht gesetzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858446.html
  1. #1

    Schluderei

    Immer häufiger frage ich mich, wieso ich überhaupt noch Spiegel Online lese. Dieser Artikel ist durchsetzt von Sprachschludereien. Falsch konjugierte Verben, "Stundenkilometer", Absätze, welche aus einem einzigen Satz bestehen und Hauptsätze, die eindeutig eigenständige Sätze sind und dennoch ohne Not durch ein Komma verbunden sind. In diesem kurzen Artikel sind es so viele, dass ich sie gar nicht alle aufzählen möchte. Ich mag vielleicht ein Pedant sein, aber das hier geht weit über den verzeihlichen Buchstabendreher hinaus. Es stellt sich die Frage, ob Spiegel-Journalisten ihre Artikel überhaupt ein zweites Mal durchlesen, bevor sie sie veröffentlichen. Das ist einfach nur peinlich. Sprachhandwerkliche Mängel wie diese machen den Unterschied zwischen Qualitätsmedien und Schundpresse. Spiegel Online stellt hier mal wieder eindrücklich unter Beweis wozu man sich selbst zählt.
  2. #2

    Strafen zu niedrig, Verantwortung nicht klar

    Meiner Meinung nach sollten Personen mit Verantwortlichkeiten für die Einhaltung der Flugsicherheit für jeden Flug namentlich benannt werden und die Strafen für Gefährdung der Flugsicherheit oder gar grobe Versäumnisse ganz drastisch erhöht werden. Im Zweifelsfall stehen hier hunderte von Leben auf dem Spiel und dafür müssen Strafen ab 10 Jahren minimum vorgesehen sein und diese in jedem einzelnen Fall umgesetzt werden. Es kann nicht sein, das Airlines aus Sparwut und Geldgier leben auf's Spiel setzen, nur damit ein paar Manager und Aktionäre zufrieden sind. Und auch die Manager sollten für die Einhaltung der Sicherheit persönlich in vollem Umfang haftbar gemacht werden. Dann kümmert man sich vielleicht nur noch in zweiter Linie um Geld. Konkurrenz ist gut, aber nur solange, wie keine Menschen dafür sterben müssen.
  3. #3

    Das stinkt ja (im wahrsten Sinne des Wortes) ...

    nach verunreinigter Zapfluft aus den Triebwerken. Währe nicht das erste Mal, dass sowas passiert. In fast allen gängigen Triebwerken wird Trikresylphosphat (TCP) den Schmierstoffen beigefügt. Leider ist es auch ein hochwirksames Nervengift. Wird die Zapfluft damit konterminiert und gelangt diese in den Ansaugbereich der Klimaanlage kann es böse enden. Die Erklärung mit der Enteisungsflüssigkeit halte ich für weit her geholt, dann hätte es m.E. auch schon beim Start stinken müssen.
  4. #4

    BFU-Bericht

    Und hier lässt sich der BFU-Bericht nachlesen:

    http://www.bfu-web.de/cln_030/nn_1026502/DE/Publikationen/Zwischenberichte/ZB__2010/ZBericht__10__5X018__SmellInCockpit__K_C3_B6ln,tem plateId=raw,property=publicationFile.pdf/ZBericht_10_5X018_SmellInCockpit_Köln.pdf...
  5. #5

    optional

    Ich lese nichts von "beinahe" abgestürzt.Wann genau war den der "Beinahe-Moment ?Und an den 400kmh habe ich "leichte" Zweifel.
  6. #6

    Was für eine Räuberpistole . . .

    Was für Quatsch mit Soße:
    Seit wann übergeben Verkehrspiloten, denen das Cockpitressourcemanagement (dies beinhaltet insbesondere die Ansagen und Handlungen bei Übernahme der Steuerung des Flugzeugs von einem Piloten zum anderen) bis zum Abwinken eingebläut wird die Steuerung mit den Worten
    "Lande du den Vogel, ich kann nicht fliegen"????
    Absolute Räuberpistole a la
    "Der Wind weht von der Märchenwiese . . . "
  7. #7

    optional

    Oh, das ist ein ernstes Thema. Stimmt nachdenklich. Ich fliege regelmäßig mit denen - obwohl ich glaube dass es nicht Germanwings-spezifisch ist, sondern mit jedem Airliner passieren kann. Gott sei Dank ist alles gutgegangen!
  8. #8

    Stundenkilometer

    Zitat von der Seite der Gesellschaft für deutsche Sprache:

    Es ist nicht nur »erlaubt«, die Zusammensetzung Stundenkilometer zu wählen, sondern durchaus richtig und angemessen. Pedanterie, die annimmt, ein bestimmter Sachverhalt müsse sich in einem und nur einem bzw. einem fixierten sprachlichen Ausdruck niederschlagen, führt, von streng terminologischer Definitionsarbeit abgesehen, zu nichts.
  9. #9

    Zitat von macrifice Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach sollten Personen mit Verantwortlichkeiten für die Einhaltung der Flugsicherheit für jeden Flug namentlich benannt werden und die Strafen für Gefährdung der Flugsicherheit oder gar grobe Versäumnisse ganz drastisch erhöht werden. Im Zweifelsfall stehen hier......
    Was hat ihre Generalkritik (die man auf jedes Thema anwenden kann) mit dem geschilderten Fall zu tun?


TOP



TOP