Zitat von
christiane006
vielleicht versuchen Sie einmal einen fairen Ansatz. Es würden mehr Steuern eingenommen, wenn wir wieder ein vernünftiges Lohngefüge hätten. Dieses " Mehr " an Einnahmen, könnte dann auch zu einem Sinken der Steuerlast führen, solange aber nahezu jeder 5te im Billiglohnsegment sein Geld verdient und zur Staatsquote nichts beiträgt, solange wird auf den übrigen Arbeitnehmern, die Last hoch sein. Das nenne ich Logik. Den diejenigen, die wirklich über Mittel verfügen, verfügen auch über den entsprechenden Steuervermeidungsmechanismus.
Ich finde es unerträglich, wenn man die Profiteure dieses Systems aus der Betrachtung herausnimmt und die Opfer dieses Systems verunglimpft.
Sicherlich hat es immer auch Faulpelze gegeben, aber das ist kein Grund jeden Billigjobber zu disqualifizieren, das ist unfair. Ich bin dankbar, dass es mich nicht getroffen hat, aber niemand kann sich wirklich in Sicherheit wähnen, der Absturz kommt plötzlich und es geht rasant nach unten.
Ich habe übrigens nicht von meinem Haus geredet sondern von der letzten Einraumwohnung, nur zum Verständnis: Das letzte Hemd hat keine Taschen.
Ich habe einfach keine Lust mich mit diesen einfachen Wahrheiten zu beschäftigen, die nichts anderes will, als nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Das ist unsympathisch. Ich schaue lieber hin und frage mich, warum haben einige von der Krise noch profitiert, für die andere so bitter bezahlen mussten. Ist das eigentlich völlig jenseits jeglicher Diskussion.
Wo ist das Geld geblieben, dass in der Krise veruntreut worden ist. Diese Frage sollte man endlich einmal beantworten und nicht mit " ich hab´noch einmal die Kurve gekriegt, jetzt trete ich nach unten " kommen.
Das sind einfache Strukturen, die das Nachdenken vermeidet